Boris allein auf Reisen

INDIEN 2020
भारत गणराज्य

07|01|20 ›››› 12|02|20


China 2007

Reise nach China: Shangh., Peking, Xian, Langmusi, Huangsh. + Hkg. ...mehr?

Myanmar 2010

Reise nach Thailand und Myanmar: Rangun, Bagan, Mandalay, Sittwe. ...mehr?

Myanmar 2015

Reise nach Myanmar: Rangun, Bagan, Inle-See und Thailand. ...mehr?

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Reisetagebuch


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Varanasi | Indien | Dienstag - 28.01.2020 - 17:05 - GOOGLE MAPS 
24 Same procedere

Um 8:00 beginnen die Bauarbeiten. Frühstück besteht aus 2 kleinen Schaumpfannkuchen und Dhal, entscheide mich dazu das Hotel zu wechseln. Laufe zu einem sehr gut bewerteten Hostel um die Ecke. Es liegt sehr gut, etwas eingerückt von der Strasse, davor ein süßer kleiner Tempel. Als ich nach einem Zimmer frage, zeigt er mir gleich den Schlafsaal mit 6 Betten. Ein Deutscher sagt mir, dass es ok wäre und ich entscheide mich, das als Gefahrensucher mal auszuprobieren. Hole mein Gepäck und besetze mein Bett, der Deutsche ist schon weg. Gepäck kann man unterm Bett notdürftig wegschließen. Nehme noch einen Kaffee im Cafe gegenüber und buche mir einen Flug für morgen früh und eine Unterkunft in Ellora. Dort gibt es nur eine Handvoll, deshalb wird das wohl trotz mäßiger Bewertungen mein teuerstes Zimmer. Problem ist, es gibt keine Direktflüge und eigentlich auch keinen Flughafen. Ich komme also am späten Nachmittag ca. 30 km entfernt an. Das wird wieder interessant.

Ich stelle fest, dass ich völlig zerstochene Hände habe. Am Abend hatte ich am Ufer schon gemerkt, dass viele kleine Mücken ankamen. Ich hoffe nur, dass die nicht im Fluss waren, sonst bin ich schon so gut wie tot.

Ich will heute nochmal in Ruhe die Ghats ablaufen und mir einen Haupttempel anschauen. Das erste Mal in diesem Arbeitsurlaub benutze ich sogar Sonnencreme, will ich ja nicht umsonst mitgenommen haben. Das Ufer ist wie gestern, ich achte ein wenig mehr auf die Details. Es gibt wirklich einige schöne, wenn auch renovierungsbedürftige Paläste am Ufer, besonders eindrucksvoll sind die hoch aufragenden Außenwände und Fundamente. Schlender bis zu dem Hauptverbrennungsghat und will noch ein wenig schauen, das ist heute aber kaum möglich. Die nähere Umgebung ist vollkommen verqualmt und voller Asche. Es ist etwas windiger und man bekommt kaum Luft. An einer Stelle, an der ich gestern direkt über den Feuern stehen und gucken konnte, ist es heute nicht zum aushalten. Die Flammen schlagen hoch und es ist viel zu heiß.

An einem der Hauptghats, dem ghat des 4 Pferdeopfers, biege ich in die Stadt ab um zum Tempel zu kommen. Verlaufe mich sofort wieder. Irgendwann stoße ich auf eine Prozession von überwiegend barfuß laufenden Indern, die alle auch zum Tempel wollen, denke ich. Ich schließe mich an. Bald kommt es zum Stau, da uns auch Massen entgegenkommen und die Straßen unglaublich eng sind. Schlage mich langsam durch, es gibt keine Schilder, in einige Gassen darf ich nicht rein. Stoße auf eine größere Straße und bin sofort im Staub und Lärm. Überall stehen stark bewaffnete Soldaten mit Maschinengewehren und Pistolen. Komplettes Chaos, eine Frau fährt mich leicht mit ihrem Moped an, zum Glück streift sie mich nur. Irgendwann stehe ich vor dem komplett abgesperrten und noch stärker bewachten Tempel. Die unmittelbare Umgebung sieht aus, als wären hier Bomben eingeschlagen, hier wurde scheinbar ein komplettes Wohnquartier abgerissen und einfach liegengelassen. Ich soll meinen Pass abgeben, der ist leider im Hostel, gegen 600 Rupien und eine Passkopie könnte ich irgendwie rein, aber ich bin inzwischen wirklich genervt und entschließe mich einfach wieder ans ruhige Ufer zu gehen. Das ist eine gute Idee, ich schlender herum, trinke Kaffee und Cola in einem Backpackercafe, mache ein paar Selfies und fürchte danach, dass ich doch nochmal zum Friseur muss, oder ich gehe wahlweise einfach als heiliger Mann. Treffe am späten Nachmittag im Hostel ein und stelle fest, dass mein Bett mit Rucksack etc. belegt ist, das gemeinsame Bad ist ok, aber auch nicht wirklich sauber. Vielleicht sollte ich nächstes mal doch wieder ein Zimmer nehmen.

Schaue mir abends nochmal das Feuerspektakel an. Es wird scheinbar an 3 Ghats in identischer Form gezeigt. Mehrere junge Männer in authentischer Kleidung schwenken zu ohrenbetäubender Musik stilvolle Blechfeuerschalen mit angeformter Kobra, danach werden Tücher geschwenkt und Blütenblätter verstreut, anschließend mit einem Buschel gewunken und selbstkasteit, und zum krönenden Abschluss in Muschelschalen geblasen. Danach stürmen alle zum Wasser und werden vermutlich gesegnet. Es sind kaum Ausländer da, das Publikum sind Inder, die dem ganzen gebannt folgen, mitklatschen und singen, sich beim vorbeigehen tief verbeugen, und am Ende versuchen, die kitschige Feuerschale zu berühren. Es muss irgendeinen Sinn machen, ist für mich aber nicht zu entschlüsseln. Seltsamerweise ist auch kein interessierter Bürger da, der mir das ganze gegen eine exorbitante Spende erklärt.

Ich esse danach ein Thali im selben Laden wie gestern. Bin gespannt auf die Nacht im Sammelraum, das hatte ich das letzte mal vor 20 Jahren auf Fehmarn.


nächstes ziel:  Ellora, hoffentlich

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Kommentare - Beitrag

Stefan -
29.01.2020 - 20:17:23 Uhr
vor 20 Jahren auf Fehmarn, daran kann ich mich gut erinnern, ich weiß noch genau, dass du damals gesagt hast, nie wieder in einem Mehrbettzimmer . Ich hoffe du überlebst die Nacht.
Wir freuen uns jeden Tag über deine Reiseerlebnisse, deine Berichte sind nicht umsonst, wir lachen und schütteln jeden Tag wieder unsere Köpfe über deine seltsamen Geschichten. Bleib tapfer, Greyhound.
Varanasi | Indien | Dienstag - 28.01.2020 - 07:10 - GOOGLE MAPS 
23 Heiliges Irrenhaus

Die Anfahrt war doch sehr interessant bzw. anstrengend.

Irgendwie dachte ich, 2AC wäre besser als 3AC, das hier 3 Lagen Betten übereinander liegen. Leider gab es 2 AC erst ab dem nächsten Ort, ca. 1 Stunde weg, dort sollte der Zug neu zusammengesetzt werden. Also gegen 22:40 am Bahnhof, ziemlich voll, überall schlafen Menschen auf dem kalten Boden, sogar ein paar Touristen. 2 Hunde bespringen mich und wollen gar nicht mehr weg, ich sehe sogar Zähne. Irgendwann sind 2 Französinnen interessanter, riechen vermutlich besser. Kaufe ein General Ticket, Zug kommt Abteil fast leer, aber es ist ziemlich kalt, obwohl ich alles anhabe. Gegen 0:00 in Mahoba, düster, voller Menschen. Kalt, ich bin der einzige Tourist weit und breit, kein anderer Zug zu sehen. Versuche raus zu kriegen wie es weiter geht, sehr schwierig, entnehme dem Gefuchtel, dass der Zug Verspätung hat. Mein alter Zug wird entkoppelt, nach 45 Minuten fährt er zur anderen Seite raus, ich bin etwas unentspannt, sehe mich schon auf dem Bahnhof übernachten. Nach über 1 stunde kommt doch tatsächlich der Zug, suche mein Abteil, alles voll, ein Betreuer schmeisst einen Mann aus meinem Bett. Ich bekomme noch 2 Laken und falle in die Koje. Ich hätte wohl doch die 3.Klasse nehmen sollen, dann hätte ich mir 2 Stunden Stress gespart. Immerhin kommen wir pünktlich um 10:30 in Varanasi an. Tuktuk und nach 2 min denke ich, ich habe einen Hörsturz. Die zwei letzten Orte waren doch erheblich kleiner und ruhiger.

Finde mein Hotel, eigentlich ruhige Lage, aber es liegt eine Baustelle direkt daneben. Morgentoilette und gehe in die Stadt. Varanasi ist evtl. die älteste durchgehend bewohnte Stadt der Welt und liegt direkt am Ganges. Hauptsehenswürdigkeit sind die über 80 Ghats, also Bereiche mit Stufen zum Fluss, an denen die Hindu-Inder baden, beten, sterben und verbrennen. Die alten historischen Tempel wurden immer wieder von diversen Eroberern zerstört, so dass hier nur jüngere zu sehen. Ich wohne am Ende der Kette der Ghats und laufe über 3 Stunden am Fluss lang, sie sind alle durch Wege und Stufen verbunden. Am Rand teilweise auch alte Paläste und kleine Forts, aber alles eher etwas runtergekommen. Der Wasserstand ist derzeit niedrig, teilweise steigt es scheinbar mehre Meter an. Es herrscht eine entspannte Stimmung, die Sonne sticht heute zum ersten mal richtig. Bis auf die Händler, no boat, no boat, no boat, und den Geruch ist es schön und interessant. Leider stinkt es zwischendurch immer wieder unglaublich nach Urin, da hier alle stehen und sich mehr oder weniger in die Ecken erleichtern, es stehen sogar einzelne kurze Prallwände für diesen Zweck da, alles fließt dann über den Gehweg, die Stufen oder offen Abflussrinnen in den Fluss. Ansonsten überall Leute die sich und ihre Kleidung waschen, viele Pilger, heilige Leute, Leute mit angemalten Gesichtern und Oberkörpern, Bettler, ohne Füsse  ohne Hände, unglaublich viele Ziegen, Hunde, Welpen, kleine und größere Tempel etc.. Mann kann sich segnen, massieren und anmalen lassen, etwas essen oder einfach nur gucken. Überalle liegen Boote rum, werden vermietet, gebaut, repariert oder nur mit Teer bestrichen,  was dem ganzen noch eine ganz neue Geruchsnote hinzufügt. Zwischendrin am Ufer ein kleiner Tempel, der dekorativ im Ufergrund versinkt. Wie im Reiseführer steht hat jemand das mal als heiliges Irrenhaus bezeichnet. Alle waren scheinbar schon hier, sogar Mark Twain. Ich komme an 2 Ghats vorbei, in denen Leichen verbrannt werden, eines davon ist das Hauptverbrennunsghat. Hier sieht es aus wie auf dem Lagerplatz eines Baumarktes. Überall liegt gestapeltes Holz herum, das penibel abgewogen wird, da sich so die Kosten einer Verbrennung ergeben. Die Leichen werden scheinbar erst gebadet, dann in Tücher eingewickelt, mit Blumen belegt und anschließend mit Holz umschichtet und verbrannt. Zwischendurch wird immer wieder irgendein Pulver als Brandbeschleuniger reingeworfen. Die Familie steht daneben, in diesen Bereich kommt man nicht rein. Es wird getrommelt und gesungen. Die verschiedenen Kasten haben unterschiedliche Plattformen. Am Ende werden alle Reste, Asche, Folie, Tücher und Blumen in den Fluss geschüttet. Fotografieren ist strikt verboten und ich halte mich weitestgehend daran, obwohl andauernd Jungs auftauchen die einem permission verkaufen wollen. Ich stehe bestimmt eine Stunde und schaue mir das an. Es brennen bestimmt 10 Feuer, die Luft ist voller Rauch und Asche. Es ist eine seltsame apokalyptische Stimmung, aber auch sehr betriebsam und wuselig, da die Verbrenner konzentriert ihren Job machen, die Regeln sind nicht durchschaubar. Nebenan stehen Kühe und Ziegen und fressen die Blumenabfälle der Prozedur.

Ich muss wieder einige Selfies machen lassen. Eine Gruppe ist amüsiert von meinen Haaren, scheinbar haben die wenigsten Inder so graues Haar, nur die heiligen Männer. Als ich ihnen sage wie alt ich bin meinen sie, nein, ich sähe aus wie 27. Ich lasse das hier mal so stehen.

Gehe danach noch weiter, bis ich irgendwann komplett durch bin. Mehrfach wird mir Haschisch oder Haschischtee angeboten, ich lehne ab. Am Ende will ich durch die Altstadt zurück und verlaufe mich prompt. Die Straßen sind unglaublich schmal und gekrümmt. Finde nach einiger Zeit das Flussufer wieder und gönne mir einen Cappuccino für europäische Preise aber 3 mal so groß. Zurück zum Hotel, Bauarbeiten in vollem Gange, und gegen 7 raus zum Trommel und Feuerevent. Es stehen auch viele indische Touristen rum. Es gibt laute Musik, life Trommeln und es werden leichte Tanzbewegungen ausgeführt und Ministrantengefäße geschwenkt. Das Ganze geht nur 15 Minuten, danach werden alle gesegnet und bekommen die Stirn angemalt. Abends sind überall am Ufer Netze gespannt und  es wird Badminton oder Kricket gespielt. EsseRuhe ein gutes Thali, Sammelcurry, und gehe zurück ins Hotel, wo die Bauarbeiten bis um 23:40 weitergehen.


nächstes ziel:  Varanasi

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Kommentare - Beitrag

Sonne -
28.01.2020 - 07:52:05 Uhr
Du wolltest Abenteuer. Klingt so, als würdest du einiges dafür tun....
Khajuraho | Indien | Montag - 27.01.2020 - 05:05 - GOOGLE MAPS 
22 Sexy Tempel

Schwierige Nacht, da mir die Aubergine nicht gut bekommen ist, vorsichtig ausgedrückt. Grübel seit dem Vortag ob ich das Hotel wechsel und wie ich weiterkomme. Es gibt Flüge, aber erst am  Nachmittag, und es gibt einen Nachtzug. Erstmal Frühstück auf der Dachterasse des angeschlossenen Restaurants mit Blick auf die Tempel die ich mir heute ansehen werde. Es gibt sogar annehmbaren Kaffee aus einer Herdespressokanne. Danach entscheide ich mich den Nachtzug am selben Tag zu nehmen, bedeutet, Gepäck abstellen, den ganzen Tag unterwegs und abends zum Bahnhof und weg. Fühlt sich irgendwie wie die beste Lösung an. Es gäbe zwar noch einen Wasserfall in der Gegend in den man sich zwecks Beweisfoto stellen könnte, und irgendwelche total authentischen Dörfer mit Dorfleben, aber irgendwie habe ich keine Lust drauf.



Gehe ca. 1 Minute zu den heutigen Tempeln, diesmal die westliche Gruppe, sie liegen eingezäunt in einem gepflegtem Garten. Es sind ca. 8 Tempel aus Sandstein oder Granit in verschiedenen Größen und die meisten sind in einem sehr guten Zustand. Alle stehen pittoresk im Garten verteilt und stehen auf massiven Steinplattformen. Ich fange links an. Eine Art Schrein als Wachpavillon mit einer tollen Sandsteinskulptur, Vishnu in seiner Inkarnation als Eber, sagt der Reiseführer. Gegenüber ist einer der größten Tempel mit hoher Stupa und Unmengen an Figuren in mehreren Eben übereinander. Es ist praktisch keine Aussenwand mehr zu sehen, selbst in den einspringenden Ecken. Es gibt diverse Götterfiguren z.b. ein tanzender Ganesha (Elefant), Elefanten, Pferde, Jagdszenen, Bauarbeiter beim Steinetragen, Frauen bzw. Nymphen beim Rückenkratzen, beim Babywiegen, beim Spiegelhalten, beim Bügeln (Interpretation), beim Dornausziehen und viele Paare bei diversen expliziten Gymnastikübungen. Und das im puritanisch prüden Indien. Es ist schwer den Überblick zu bewahren, man guckt sich von Figur zu Figur und versucht die einmaligen, herausstechenden rauszufiltern. Es gibt z.B. eine Figur, die wirklich durch eine extreme Verdrehung auffällt und sehr erotisch wirkt, durchrauschenden Reisegruppen mit Führer entnehme ich, dass sie einen feuchten Sari trägt. Der Sockel dieses Tempels ist ebenfalls mit einem umlaufenden Fries versehen. Hier finden sich Jagd- und Kampfszenen, sowie einiges obszönes. Neben orgiastischen Gruppenübungen sind hier auch Übungen mit Pferd abgebildet.



Im Inneren des Tempels ist es dunkel und schummrig. Die Aussenwand der inneren Kammer zeigt ebenfalls einige laszive Tänzerinnen, obwohl die ganz expliziten Szenen fehlen.

Die nächsten Tempel sehen ähnlich aus mit Abstufungen in Größe, Detailliertheit der Figuren, Erotik. Bei allen gibt es jedoch immer wieder schöne Solitäre. Als Gegenstück zum Eber gibt es auf der rechten Seite einen Schrein mit dem Reittier Shivas, einem Stier.

Auf einer Plattform stehen gleich 3 Tempel, darunter der größte Tempel des Gebiets. Er allein weist schon fast 900 Figuren auf. Seine Türme sind mehrfach abgestuft und sollen wohl an ein Gebirge erinnern. Auf dieser Plattform stehen auch mehrere große Einzelskulpturen von Fabelwesen aus Löwe und Mensch beim Kuscheln mit Nymphen, wobei es auch ein Kampf sein könnte. Im düsteren Inneren steht hier ein Lingam, Phallus, auch irgendeine göttliche Inkarnation, auf dem Leute kleine Blümchen abgelegt haben.

Letztendlich verbringe ich mit längeren Pausen, Schokoladenkeksen, Cola und Wasser fast 6 Stunden auf diesem Gelände. Es ist einfach unfassbar ruhig und entspannt, die Sonne scheint, das lauteste Geräusch sind die keckernden Vögel und Hörnchen, sowie das Klicken der Fotoapparate. Einzige Unterbrechung sind die ca. 30 Selfies, die ich mit vielen Indern schießen muss. Meist wollen sie noch wissen woher man kommt, vermutlich eine Art Länderbingo, und schütteln einem dann die Hand. An einer Hand waren 2 Daumen. Beim 2. Durchlauf durch den Park sehe ich einige Chinesen mit Mundschutz, dabei ist dieser Park vermutlich der geschützteste Bereich den ich bisher in Indien gesehen habe, sogar die Straße vor dem Park ist abgesperrt und wird nicht befahren.

Da es so schön war laufe ich anschließend noch 600 m und gehe kurz ins Archäologische Museum, den üblichen seltsamen 70er Jahre Bau. Ich bin praktisch alleine, bis auf eine Gruppe Chinesen. Leider darf man nicht fotografieren. Hier stehen Original-Einzelstücke welche fast durchgehend unglaublich detailliert und fein gearbeitet sind. Es gibt feine Nuancen in Gesichtsausdrücken und Haltungen, die man an den Tempeln aufgrund der Überforderung und Entfernung gar nicht wahrnehmen kann. In der Vorhalle steht schon mal ein großer, grazil tänzelnder Ganesha mit dickem Bauch und einer Maus zu seinen Füßen, damit ist das Spiel schon gewonnen. Auch die restlichen Teile sind toll. Hier hat man endlich die Gelegenheit sie in Ruhe mit geringem Abstand anzuschauen. Es gibt natürlich keinen Museumshop und kein Buch mit Abbildungen.

Irgendwann zurück ins Hotel, der Chef hat mir Zugtickets besorgt, da es absolute Lastminute Tickets sind mit Aufschlag. Zwischendurch noch ein kurzes Gespräch mit 2 Italienern im Hotel die mit 3 Wochen mit einem gemieteten Motorrad, einer Royal Enfield, unterwegs sind. Anschließend ins angeschlossene Rose Cafe ein gutes Kadhai Paneer und ein Bier. Da Kommunikation nicht möglich ist bekomme ich ein Kingfisher Strong. Schmeckt ein wenig wie aufgelöster Alkohol. Einer der Italiener zeigt dem Chef nebenan in der Küche, wie man Spaghetti aglio e olio kocht.

Um 22:30 mit dem Tuktuk zum Bahnhof, in den Zug, 2. Klasse AC, vielleicht schlafen und mittags in Varanasi, der heiligen Stadt der Inder am Ganges, in der viele Inder ihre Toten verbrennen. Wie jemand auf tripadvisor schrieb, 'das ist eine Kloake mit einer guten PR'. Ich habe vorsichtshalber nur eine Nacht gebucht, damit ich im Rythmus bleibe.

Nachtrag zum Vortag: Eine kurze Recherche hat ergeben, daß die heiligen Männer und Priester der Jain tatsächlich, zumindest zum Teil, permanent nackt sind, da sie keinem Lebewesen und keiner Pflanze schaden wollen. Sie sind 'luftgewandet', oder skyclad wie der Traveller so sagt, nachdem er es im internationalen Netz gelesen hat. Da sie aber eigentlich auch keinen festen Aufenthaltsort haben, wandern sie demzufolge immer wieder nackt durch Land. Der gesehene Federbuschel wird benutzt, um den Platz auf dem man sitzt oder läuft sanft von unschuldigen Lebewesen zu befreien, damit man sie nicht aus Versehen tötet. Die im Jaintempel gestern abgebildeten Fotos stammen von einem der bekanntesten Mönche, nämlich diesem hier: https://en.m.wikipedia.org/wiki/Acharya_Vidyasagar


nächstes ziel:  Varanasi

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Stefan -
27.01.2020 - 23:27:41 Uhr
Hi. Hast du dein Auberginencurry überlebt? Mit dem coolen Nachtzug hast du ja wieder eine Übernachtung gespart, entspannt die Reisekasse etwas . Gehts eigentlich nochmal zum Strand zum Abschluss? ....Trail of Dead hat ne neue Platte rausgebracht, ganz gut, habe ich schon käuflich erworben. Gute Nacht im Zug. Stefan
Khajuraho | Indien | Samstag - 25.01.2020 - 18:10 - GOOGLE MAPS 
21 Local train

Um 2:00 leider wieder ein Hundeanfall. Kostet mich 2 Stunden Schlaf. Trotzdem um 6 raus und ohne Frühstück auf die Strasse, vorbei an einer Kuh die gerade ein Haus entert. An der Kreuzung finde ich ein einziges Tuktuk, ohne Fahrer. Eine Frau die dort steht verlangt 400. Ich lache laut schaubend, gehe 100 m weiter und komme wieder zurück, nichts los, keine Tuktuks, keine Autos. Der Fahrer ist zurück vom Tempel, ich frage ihn, er sagt 200 bevor sie Frau dazwischenfunken kann, ich sage sofort zu. Ich lache kurz germeinsam mit der Frau. Durch den dunstigen Sonnenaufgang zum Bahnhof. Bin 20 min zu früh und kaufe im Bahnhof ein General-Ticket, ohne Platzreservierung. Im Ticketschalter lauter riesige alte Schalter und Hebel, handgemalte Schalt- und Rettungspläne, Generatoren etc.. Sieht aus wie in einer Endzeitdystopie. Auf dem Bahnhof beobachte ich Kühe auf dem Bahnhof und Kühe im Gleisbett. Einheimische kommen zum Bahnhof und holen mit einer quietschenden Handpumpe Wasser.

Zug fährt ein und ist viel länger als erwartet, Stress, nach hinten laufen. Ich muss in die letzten 5 Wagen, da der Zug irgendwo getrennt wird. Gehe in einen Waggon rein, ziemlich voll, will wieder raus, Zug rollt schon. Durch den Waggon kommt man nicht weiter. Es gibt keine Verbindung zwischen den Wägen. Also muss ich bleiben, es sind nur 2 Abteile und ein WC. In einem Abteil sind 4 Kinder, davon 3 im Gepäcknetz, was gleichzeitig ein Notbett ist, auf der anderen Seite schläft scheinbar nämlich jemand unter dicken Decken. Frage eine Frau ob ich mich dort setzen kann, wo sie ihre Füße drauf hat, sie will nicht aber irgendwie setze ich mich einfach. Der Zug sieht von außen eher aus wie ein Hochsicherheits-Gefängniszug, von innen genauso, alles sehr stählern, rustikal und handgeschmiedet. Die Sitzplätze sind minimal gepolstert. Fahre jetzt 5 Stunden mit diesem Zug, zwischendurch immer wieder Gastaustausch, insgesamt ca. 4 mal und wechselnde Verkäufer. Nach der Familie mit den Kindern, dabei ein wirklich unglaublich süßes kleines Mädchen, den Kleinkindern werden hier die Augen mit Kajal umrandet, sie haben also total große Mangaaugen, kommen 2 alte Damen mit interessanten Zahnstellungen, mehrere alte Männer mit Turban und langen Holzwanderstäben, ein wirrer Typ in Schwarz und grau, mit langem Strubbelbart im kurzen Röckchen, mit Goldketten behangen und einem schweren Stahlspeer mit Dreispitz, den er neben mir anlehnt und der mir dann irgendwann fast auf den Kopf fällt sowie ein gesprächiger Mann mittleren Alters, am Ende ein neuer Freund. Kommunikation  ist aber schwierig, er erzählt mir wohl, dass er 4 Kinder hat und ich frsge eie, 4 Frauen? Ein grosser Lacherfolg im gesamten Waggon. Ab und an schlängelt sich ein durchdringender Toilettengeruch durch die sonstigen Aromen. Wir fahren durch meist flache Gegend mit ordentlichen Felden, vielen Wasserlöchern und Brunnen, wäschewaschenden Frauen und einer Unmenge an Vogelscheuchen. Sehe überraschend außerdem eine Antilopenherde.

Wir kommen mit einer Stunde Verspätung an. Finde ohne große Verhandlung ein akzeptables Tuktuk und fahre 9 km in den Ort Khajuraho. In diesem Ort gab es sehr viele Hotels mit Bewertungen über 9, merke aber schnell, dass das alles fakebewertungen sein müssen. Mein Zimmer ist sauber und gut, liegt aber leider an einer engen Hauptstraße es ist unglaublich eng. In eine Bewertung stand, es ist alles bereit für einen ruhigen Aufenthalt, das muss wohl Ironie sein.

Nehme erstmal im angeschlossenen Restaurant einen Kaffee und Frühstück, ich habe noch nichts gegessen. Da ich mich im Zimmer nicht aufhalten kann, beschließe ich mich gleichzeitig auf den Weg zu machen. Der heute winzige Ort war zwischen den Jahren 900'bis 1700 Sitz einer bedeuten Herrscherdynastie. Aus diesem Grund stehen hier laut Führer ca. 80 Tempel mit ausschweifenden Reliefs und Skulpturen. Sie sind im wesentlichen i n 3 Gruppen aufgeteilt, entscheide mich für die östliche Gruppe. Leihe mir ein sehr billiges Fahrrad, was auch schon das einzig positive an diesem Gerät ist, und fahre los.

Finde die ersten Tempel und sie sehen aus wie neu gebaut, sie sind jedoch alle um die tausend Jahre alt. Scheinbar wurden sie irgendwann stark gereinigt, nur die Kammern im inneren mit dem Allerheiligsten sehen düster aus und haben eine gewisse Patina. Es gibt tatsächlich unglaublich viele Figuren, die sich allerdings stark ähneln. Von den versprochenen erotischen Motiven sehe ich noch nicht so viel. Schaue mir so 4 ähnliche Tempel an. Danach gehts zu mehreren zusammenhängenden Jaintempeln. Hier werde ich irgendwann ziemlich rüde aufgefordert, auch noch meine Socken auszuziehen, das war mit neu. Det erste Tempel ist ein Konglomerat aus Neubau und alten Einzelteilen und Applikationen. Ich verstehe diese Glaubensrichtung überhaupt nicht, in den Tempeln sind sowohl viele hinduistische Figuren dargestellt, als auch in den innerem Kammern buddhaartige Statuen. Da die Jain gewaltlos leben, z.T. auch gegenüber Pflanzen, sind die besonders heiligen Männer scheinbar gezwungen nackt zu leben. Im Tempen sind seltsame Bilder eines nackten Mannes (derselbe im gesetzteren Alter?) aufgestellt und auch einige Fotos eines älteren nackten Mannes abgedruckt, der offensichtlich ein hoher Priester ist. Überall sitzen weissgewandert  Jainnonnen und halten scheimbar Unterricht oder  beten, z.T. mit seltsamen Cheerleaderbuscheln. Hinter dem Mixtempel dann zwei alte Tempel, welche offensichtlich von ADHS Betroffenen errichtet wurden. Ich habe noch nie so viele Statuen auf einem Haufen gesehen. Sobald man anfängt sich das genauer anzusehen wird einem etwas schwindelig. Ganze Reihe von rund gebogenen Kontraposts, so dass einem schon beim angucken die  Gelenke schmerzen. Viele Figuren sind ähnlich, Tänzerinnen, Helden, Gottheiten, aber zwischendurch gibt es auch schöne Einzelexemplare, wie eine Frau, die sich einen Dorn aus dem Fuss zieht, eine andere dehnt ihr Bein u.s.w.. Die erotischen Szenen ahne ich hier erstmal ein wenig, allerdings relativ klein gehalten in der obersten Reihe. Als ich rauskomme überbieten sich 2 Andenkenverkäufer mir diverse Devotionalien mit Sexbezug anzubieten, Kühlschrankmagneten, Holzfiguren, Steinfiguren, Metallfiguren. Am Ende kommt einer mit einem Holzteil angerannt, wenn man eine Hebel drückt passiert dieses und jenes. Am Ende müssen sie beide lachen. Ich bin scheinbar der einzige Ausländische Tourist heute.

Ich laufe zurück zurüch zum Hotel und denke, dass ich vermutlich morgen das Zimmer wechseln muss. Gehe dann erstmal essen. Entscheide mich für ein Auberginencurry, serviert auf den 2 Auberginenhälften, ich bin nicht ganz überzeugt. Wie überall in diesem Ort werde ich nach dem essen aufgefordert eine gute TripAdvisor Kritik abzugeben, vielleicht ist der Laden deshalb auch auf Platz 1 im Ort. Beim Gang nach Hause gewinne ich noch einen neuen Freund, der mir nichts verkaufen will, zumindest noch nicht gleich, erstmal könnte man ja Tee trinken. Mit vielen neuen Freunden gehts ins Bett.


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Orchha | Indien | Freitag - 24.01.2020 - 15:49 - GOOGLE MAPS 
20 Ruhetag 2

Ich bin zwar um 5 wach, aber müde und der Magen drückt ein wenig. Ich entscheide mich für einen Ruhetag. Irgendwann komme ich raus, denke erst im Haus läutet ein Alarm, ist aber nur ein Jugendlicher im Schreinzimmer, der ekstatisch ein Glöckchen läutet.

Seit Agra habe ich Rajasthan verlassen und bin nun in der Provinz Madya Pradesh. Hier spielt wohl das Dschungelbuch, von richtigem Dschungel ist nur leider nichts zu sehen. Allerdings gibt es auf der anderen Seite des Flusses einen kleinen Nationalpark, das spare ich mir aber.

Stattdessen gucke ich mir nochmal in Ruhe den belebten Tempel an. Alles wie gehabt, Gruppen, singen und trommeln, erhebende Musik. Im Allerheiligsten drängeln sich die Leute und wollen spenden, kleine Blumen, Essen, Geld. Alles wird von einem Mann mit grauer Afrofrisur angenommen, der 2 dicke weiße Streifen im Gesicht hat, das sieht wirklich sehr cool aus. Er nimmt die Gaben und gibt etwas in die Hände zurück, vielleicht Salz oder Zucker, es wird jedenfalls sofort verspeist. Vor dem Schreinraum beten Leute, und liegen z.T.  beuchlings auf dem Boden, auch einige halbnackt mit wirrem Haar und geweißtem Oberkörper und Gesicht. Es müssen hier manchmal riesige Menschenmassen ankommen, vor dem Tempel gibt es eine Vielzahl an Edelstahlgestellen, an denen die Leute ihre Ledergürtel aufhängen.

Gehe danach zielstrebig zu einem Cafe mit richtigem Kaffee laut tripadvisor. Es steht tatsächlich eine richtige Esspressomaschine rum, ich nehme 2 Cappucino, sitze 1,5 Stunden, schreibe Text, gucke Fotos, sonne mich ein wenig, gucke Kühe, es wird schnell angenehm warm. Ich laufe irgendwann aufs Palastgelände. Da ich weiss, wo die Eintrittskarten verlangt werden, umgehe ich diese Stellen und wandere auf der Rückseite des Geländes aus einem Tor in der Palastmauer, da ich gestern gesehen habe, dass hier in den Feldern eine Menge kleiner Tempel steht. Ich bin praktisch alleine, bis auf ein paar Arbeiter und Bauern und die Beschallung aus der Einsiedelei. Ich dachte ja das kommt vom Band, aber irgendwann höre ich den Rezitator husten, also ist es eventuell doch live. Leider sind einige Tempel abgesperrt, andere scheinbar bewohnt. Ich sehe ausgebreitete Wäsche, zum trocken ausgelegte Dunghaufen und sogar eine Satellitenantenne. Irgendwann lande ich bei einem Tempel am Flussufer, es ist unglaublich friedlich, über mir kreist ein Geier, setze mich auf einen der großen Steine und mir ist angenehm warm. Nach 30 min kommt ein kleiner Lkw, hält um die Ecke und der Fahrer schreit irgendwas über den Fluss. Am Horizont schälen sich ein paar Gestalten aus dem Dunst, überqueren den Fluss auf kleinen Felsen und gehen zum LKW. Mir wird doch ein wenig mulmig, da ich hier ganz allein bin. Gehe irgendwann, bekomme aber nur ein nettes 'namaste' hingerufen. Laufe noch ein paar Tempel an, scheuche ein Truthahnrudel auf, gehe irgendwann zurück und nehme eine lange Cola und Gemüsepakora mit Chilliesoße am geprüften Stand von gestern. Nochmal zum benachbarten Spukschloss, das ist ohne Eintritt, es bleibt sehr morbide und schön. Beobachte eine zeitlang 5 riesige Geier an der Turmspitze, aber sie wollen sich leider nicht viel bewegen. Es ist scheinbar ihr Lieblingsplatz, was man gut am Boden an dieser Stelle erkennen kann, sie haben wirklich einen großen Auswurf.

Pause in der Unterkunft und am frühen Abend zum Strassenrestaurant vom ersten Abend und wieder ein Gemüsethali, diesmal u.a. mit einem guten grüne Bohnenpamps. Das Dhal ist hier eher eine dünne Suppe, wo es im Süden meist als dickes Curry kam.

Ich will morgen früh mit dem Zug weiter, die Uhrzeit nannte mir der Hoteleigner, man kann nicht reservieren, da das tatsächlich ein kleiner langsamer Provinzzug ist, der auch noch in irgendeinem Ort geteilt wird und zu verschiedenen Zielen fährt. Ich bin sehr gespannt, ob das so klappt, auch ob ich morgen früh an der Kreuzung ein Tuktuk bekomme.


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Kommentare - Beitrag

Stefan -
27.01.2020 - 23:25:56 Uhr
Hi. Hast du dein Auberginencurry überlebt? Mit dem coolen Nachtzug hast du ja wieder eine Übernachtung gespart, entspannt die Reisekasse etwas . Gehts eigentlich nochmal zum Strand zum Abschluss? ....Trail of Dead hat ne neue Platte rausgebracht, ganz gut, habe ich schon käuflich erworben. Gute Nacht im Zug. Stefan
Nicole -
25.01.2020 - 16:44:51 Uhr
Das klang ja mal nach einem etwas entspannterem Ort....wir sind schon sehr gespannt, wo Du mit dem Zug landest.
Keep on posting...kein Eintrag kann zu lang sein!
PS: Eintracht und Union führen ....noch...

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