Boris allein auf Reisen

INDIEN 2020
भारत गणराज्य

07|01|20 ›››› 12|02|20


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Reise nach China: Shangh., Peking, Xian, Langmusi, Huangsh. + Hkg. ...mehr?

Myanmar 2010

Reise nach Thailand und Myanmar: Rangun, Bagan, Mandalay, Sittwe. ...mehr?

Myanmar 2015

Reise nach Myanmar: Rangun, Bagan, Inle-See und Thailand. ...mehr?

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Reisetagebuch


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Berlin | Deutschland | Samstag - 13.02.2020 - 07:23 - GOOGLE MAPS 
39 Angenehm frischDie Reise ist leider vorbei, ich bin gut in Berlin angekommen und wurde sogar abgeholt. Es ist angenehm frisch und ich sage nur: Badewanne und Kaffee und Hörnchen. Auch schön.

Ich kann gar nicht fassen, dass die Reise jetzt schon wieder vorbei ist. Es war oft irritierend, aber immer mindestens 'interessant' und in manchen Teilen auch einfach nur sehr schön. Meine Highlights waren Ellora, Hampi und Orchha, alles Orte, die ich mir noch einmal anschauen würde.

Wenn die Inder flächendeckend den Elektromotor einführen, das Hupen verbieten und anfangen ihre Laken ordentlich zu waschen fahre ich bestimmt nochmal hin. Und im Norden könnte es im Januar etwas wärmer sein und im Süden etwas kühler, und das Meer ist etwas zu laut in der Nacht, wie alle aus den Hütten der ersten Strandreihe in Agonda/Goa festgestellt haben. Was sonst bleibt: Reisen mit Handgepäck ist in jedem Fall empfehlenswert.

Anbei nochmal eine Karte mit meiner Route, 1 Woche mehr wäre sicherlich perfekt gewesen, ein paar wenige Tempel und Forts habe ich so leider verpasst. Vielleicht schaffe ich das beim nächsten mal, falls es das gibt. ---> Karte
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Mumbai | Indien | Dienstag - 11.02.2020 - 16:37 - GOOGLE MAPS 
38 Hitzestau

Ganz gut geschlafen, im Gemeinschaftsbad frischgemacht, und Frühstück mit härtestmöglich gekochten Eiern, Toast und Marmelade. Es ist ein professionelles Hostel, ich kann mein Gepäck abstellen und abends sogar nochmal duschen. Im Gegensatz zu sonst sitzen hier eine Menge hippe oder wahlweise kaputte Leute rum und führen hippe Backpackergespräche. Es sind sogar einige Inder darunter. Ich bin vollkommen zerstochen stelle ich fest, im Gegensatz z.B. zum Frankfurter, der mir aber trotzdem wieder mal andauernd, wie fast alle Leute um mich rum erklärt, dass er voll der Mückenmagnet ist. Ich kann es wirklich nicht mehr hören.

Mache mich gegen Mittag auf den Weg, quäle mich über die große lebensgefährliche Straßenkreuzung um die Ecke und 1,5 km zur S-Bahn. Diese sieht wieder aus wie ein Kriegsgefangenentransporter mit der kargen Einrichtung und den schiefen Stahljalousien. An der Decke hängen lauter Edelstahlgriffe und -propeller und einzelne Abteile sind innerhalb des Waggons mit massiven Edelstahlgittern abgetrennt, das hat auch was von einer Folterkammer. Der rustikale Notfallgriff sieht eher aus wie eine Handgranate. Es gibt scheinbar sogar mehrere Klassen sowie reine Frauen- und Seniorenabteile und Gepäckwagen. Verbotsschilder weisen darauf hin, wenn man gefährliche Güter mitbringt, wird das mit 3 Jahren Gefängnis und/oder 1000 Rupien, also ca. 10 €, bestraft.

Ich fahre erstmal zur größten Freiluftwaschanlage der Welt. Das ist seit über 100 Jahren ein ganzes Wäscherviertel, wo gemäß Führer auch die Wäsche einiger großer Hotels mit der Hand in großen Natronbecken per Hand gewaschen wird. ‚Zufällig‘ befindet sich eine Aussichtsplattform genau über dem Viertel, ist also wieder mal voll der Geheimtipp. Über dem ganzen fliegen ganze Schwärme von großen Raubvögeln, im Hintergrund stehen Wolkenkratzer. Das bildet ganz gut die Stadt ab. Einerseits ist sie offensichtlich ziemlich reich, auch den Leuten in der Bahn gehts z.B. nicht schlecht denke ich. Im Gegensatz zum Rest des Landes, wo ich eher noch viele Handyknochen aus den 90ern gesehen habe, sind hier nur modernste Smartphones in Gebrauch. Zwischen den Bahnschienen und an den Straßenrändern wohnen wiederum eine Menge Leute in einfachsten Wellblechverschlägen zwischen Müllbergen und mitten in der Stadt gibt es den zweitgrößten Slum der Welt.

Danach fahre ich zum Hauptbahnhof, der soll sehenswert sein, und das ist er auch. Ein vollkommen absurdes Gebäude im indo-neogotischen Stil, direkt aus einem Albtraum von Edgar Wallace. Es gibt Türmchen hier und da, spitze Bögen und eine Menge feiner, äußerst verspielter Verzierungen. In den Bögen sind lauter Blumen, 'Ananässe', kleine Füchse, Mungos die Schlangen beissen, Hunde die irgendwas beissen, Lemuren usw. eingearbeitet. Ich frage mich die ganze Zeit, wer baut sowas und warum, aber es macht Spaß sich das anzuschauen. Anschließend laufe ich geruhsam zum Gateway of India. Ein grotesk großer Begrüßungsbogen für irgendeinen König am Hafen auf einer großen Freifläche, offensichtlich ist das eine große Nummer bei den Einheimischen. Um den Bogen ist es ziemlich voll und das, obwohl es überhaupt keinen Schatten gibt. Es ist total angesagt sich ein Fernglas zu leihen und wissend ins Hafenbecken zu starren. Ich muss ziemlich bald aus der Sonne. Es ist so dermaßen heiß, dass ich es ohne Schatten bald nicht mehr aushalte.

Anschließend schleppe ich mich durch die Straßen im angrenzenden Viertel und sehe einige nette Kolonialbauten. Das Elphinstone College sieht aus wie die Schule von Harry Potter, die danebenliegende Bibliothek wie das Haus von Frankenstein. Den Besuch des ehemaligen Prince of Wales Museums wähle ich ab, ich schaue mir nur den großen Buddhakopf im Garten an, genauso wie ich auf die Höhlentempel auf Elephanta Island verzichte. Das hebe ich mir fürs nächstemal auf. Zwischen den größeren Achsen mit den Prunkbauten liegen die üblichen kleinen Wohn- und Marktstraßen. Ich sehe sogar eine Synagoge mit blau weißer Fassade und irgendwo eine kleine Moschee. Es ist belebt und macht Spaß hier rumzulaufen und zu gucken, solange es Schatten gibt. Überall nette Essensstände und Läden. Vor einem ruinösen Riesenbau stehen Buchhändler mit tausenden aufgestapelten, wahrscheinlich selbstgedruckten Büchern.

Gegen 17:30 bin ich durch und laufe wieder zum Bahnhof. Tickets gibts auf Zuruf, das Finden des richtigen Gleises ist schwieriger. Es ist unglaublich voll und es sind wirklich unglaublich viele Gleise. Google maps hilft, zeigt mir den Umsteigebahnhof als erstes Ziel und sogar die Abfahrtszeit, und dann finde ich irgendwann doch noch ein paar lesbare Anzeigetafeln. Das Aussteigen nach zwei Stationen geht allerdings vollkommen schief. Ich weiß jetzt, wieso die einheimischen Männer immer schon bei der Einfahrt außen in den Türen hängen. Der Zug fährt noch, da springen mehrere Männer schon rein und reißen mich praktisch um, das ist vollkommen sinnlos, da es eh keine freien Plätze im Wagen gibt. Ich schlage, trete und schreie mich irgendwie raus. Danach mit googlemaps auf den nächsten Bahnsteig, den hätte ich vermutlich ohne App niemals gefunden, da er etwas abseits liegt und es keine Beschilderung gibt, und im Stehen in der noch kargeren zweiten Klasse zwischen großen Päckchen und Paketen nach Hause. Im Highwayladen von gestern nochmal Paneer und Alu Gobi, danach duschen im Hostel und noch 3 Stunden relaxen. Jetzt hoffe ich nur, dass der Orkan in Deutschland bereits durch ist und ich nicht den Coronavirus habe.


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Mumbai | Indien | Dienstag - 11.02.2020 - 07:04 - GOOGLE MAPS 
37 Tücken der Buchung 2

Was für ein Misttag, so kurz vor Schluß. Morgens mal sehr früh ans Wasser gegangen, aber es sind keine Delphine da. Mein Magen ist erstmalig etwas durch, vielleicht hätte ich mir gestern die Eiscreme sparen sollen. Kein Grund nicht ein letztes mal auf der eigenen Terrasse zu frühstücken. Anschließend mit dem Taxi knapp 1,5 Stunden nach Goa Velha zum Flughafen. Ich hätte das auch mit 3 local Bussen machen können, aber irgendwann reichts auch mal. Der Frankfurter Macher hängt derweil fest, sein geliehenes Motorrad, natürlich eine alte Royal Enfield, hat auf der Hinfahrt schon zweimal gebrannt und will jetzt gar nicht mehr.

Am Flughafen dann für mich die böse Überraschung. Ich dachte ich hätte gebucht, aber es war wohl nur eine Reservierung, da der online-Bezahlprozess nicht geklappt hat. Ich bin mir sicher, dass ich eine Bestätigung gesehen hatte, und die Bestätigung per Mail sieht original aus wie eins der örtlichen Flugtickets, die ich ja schon zur Genüge hatte. Ich habe allerdings vor 3 Tagen auch eine Mail bekommen, dass eine meiner Kreditkarten aus unerfindlichen Gründen gesperrt wurde, das habe ich nicht ernst genommen. Ich frage mich nur, warum ich eine Bestätigung der Bank angezeigt bekomme, wenn es eigentlich nicht funktioniert.

Bekomme immerhin den Tipp, zum Buchungsschalter von Air India außerhalb des Gebäudes zu gehen, werde aber zunächst von einem aggressiven Soldaten nicht rausgelassen, wir keifen uns ein bisschen an. Dann muss ich erstmal von einer Angestellten von Spicejet aus dem Hausbuch ausgetragen werden, das ist wirklich wie im Osten.

Ich bekomme tatsächlich mit meiner anderen Kreditkarte spontan einen Flug nach Mumbai, leider erst 4 Stunden später, dafür immerhin 30 € billiger. Sitze also endlos lange in dem grauen, öden Zweckgebäude rum. Zum genannten Startzeitpunkt passiert dann erstmal gar nichts, Informationen gibts ebenfalls lange nicht, letztendlich hat der Flug auch noch 1,5 Stunden Verspätung. Ein verschenkter Tag, da hätte ich schön entspannt den halben Tag im Wasser liegen können.

Mumbai wirkt beim Anflug von oben im Dunkeln sehr spacig, ein riesiges, halbwegs geordnetes Lichtermeer direkt am Meer, entlang mehrerer lang geschwungener Buchten. Hole mir direkt ein Olataxi und finde mit Anruf des Taxifahrers in der Unterkunft auch irgendwann das Hostel in einer Gegend ohne Touristen, nur ein paar Kilometer vom Flughafen entfernt. Es ist inzwischen 23:00. Gehe nochmal raus und esse in einem sehr belebten Foodstall, in welchen sich den Blicken aller Anwesenden nach zu schließen selten Touristen verlaufen, direkt neben dem Highway ein schön scharfes Vegetable Biryani. Wirklich ein toller Tag in Mumbai.

Da nicht viel abzubilden ist, mal zur Ergänzung ein paar erste Bilder aus der Kamera vom Tag und Abend mit der deutsch-brittischen Interessengemeinschaft in Jaipur.


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Agonda | Indien | Sonntag - 09.02.2020 - 14:35 - GOOGLE MAPS 
36 diverse Strände

Was bleibt vom Abend vorher, Kopfschmerzen, ein diffuses Gefühl im Magen und viele Mückenstiche. Trotzdem irgendwann Frühstück am Strand. Danach leihe ich mir ein Moped und fahre ein bisschen in der Gegend rum. Es gibt in der Nähe einen anderen großen Strand, Palolem. Dieser ist gegen unser Seniorenheim der pralle Partystrand, dabei gilt er auch noch als ruhig. Es klingen Bässe durch, überall Liegen und Schirme, Händler, Massasch-massasch. Ich bin erstmal vollkommen verschreckt, nach 3 Tagen praktisch vollkommener Ruhe. Am Ende des Strandes gibt es noch eine kleine Steinbucht und das war es dann auch schon. Ich habe mit meinem Strand für die rüstigen Senioren jedenfalls eine gute Wahl getroffen. Wie in meiner Bucht stehen hier alle 30 m zwei bis drei Mülltonnen mittig auf dem Strand. Das ist zwar löblich und führt zu unglaublich sauberen Stränden, mindert aber leider in beiden Fällen etwas den Gesamteindruck.

Danach fahre ich in 30 Minuten zum Cola-Beach. Die letzten 2 Kilometer gehts leider durch bucklige staubige Sandpiste steil hoch und runter. Die Bucht ist tatsächlich sehr schön. Es gibt nur wenige Hütten, und diese wenigen sind schmuck in den Hang hochgebaut. Ansonsten ein Restaurant und eine leicht versandete Lagune, so dass man sich entscheiden kann, ob man im Meer oder in der Lagune schwimmt. Überall liegen Felsen rum, leider auch im Wasser. Die Bucht ist anscheinend voll in InfluencerInnenhand, es finden viele Fototermine statt, auf gefühlt jedem zweiten Felsen räkelt sich lasziv eine geradesobekleidete Russin. Nehme im Restaurant ein Bananapancake als Reminiszens an alte Thailandurlaube und fahre dann mit dem Bike die Staubpiste zurück. Anschließend das volle anstrengende Programm, baden, lesen, trinken, baden, Tiere am Strand beobachten, alte Männer beim Erstellen von schönen Mandalas im Sand beobachten, Selfies mit Kühen machen, Pferde im Sonnenuntergang vorbeiziehen sehen…

Abends nochmal mit den beiden benachbarten Pärchen zu einem besseren Restaurant mit Fischauslage und Dessertkarte. Vorher ein Bier in einer nepalesisch geschmückten Bar mit entspannter, live gespielter, esoterischer Trommel- und Steelpanbegleitung. Danach perfekte scharfe Chillieaubergine als Vorspeise, mittleres Gemüsecurry und einige Biere.

Morgen gehts nach Mumbai, das Ende ist nah.


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Agonda | Indien | Sonntag - 09.02.2020 - 04:58 - GOOGLE MAPS 
35 Erholungsarbeit

Ein Tag mit anstrengender Erholungsarbeit liegt hinter mir. Frühstück am Strand, dann geht praktisch der ganze Vormittag für die Reiseplanung drauf. Nachtzüge sind alle voll, Warteliste und Warteliste zwei dafür sind mir zu unsicher, Nachtbus will ich nach der letzten Erfahrung erstmal nicht mehr, also versuche ich einen Flug zu buchen. Leider kann ich alle gefundenen vernünftigen online nicht buchen oder die Preise sind auf einmal viel höher. Am Ende buche ich einen Flug für Montag, frühen Nachmittag, ich verlänger also den Strand um einen Tag und verkürze Mumbai, das fühlt sich inzwischen richtig gut an.

Anschließend lesen, trinken, essen, baden, trinken, lesen, baden. Auf der Terasse neben mir streichelt die Irin ihre neue Klangschale. Abends schlender ich zum Plateau, diesmal bin ich fast allein, keine Musik. In einigen Ecken sitzen Leute rum und meditieren oder machen Yoga. Sehe einen alten Mann, der am Strand sein Fischernetz auswirft und beobachte eine Menge Seeadler, die direkt am, bzw. über dem Strand rumtollen, scheinbar fangen spielen, und manchmal senkrecht auf den Strand zustoßen. Das ist sehr eindrucksvoll. Ich komme an mehreren Gruppen vorbei, die am Strand Fussball spielen, was ungewöhnlich ist, sonst wird eigentlich immer Cricket gespielt.

Am Abend lädt ein sehr gesprächiger Frankfurter Projektmanager von 3 Bungalows weiter dazu ein, am Strand seine Flasche duty free Cranberry Rum mit Sprite zu teilen, sein lautstark beworbenes Spezialgetränk. Das tun wir, gemeinsam mit den Iren. Der Frankfurter dreht auch noch ein paar special Zigaretten, mein englisch verschwindet langsam, genauso wie die Flasche, als die alle ist holt der Ire beim Wineshop um die Ecke noch billige, doppelt so harte und womöglich noch süßere Imitate in Plasteflaschen. Dazu ein paar Bier. Was man so erfährt: Die Irin kann nicht schwimmen. Die Freundin des Frankfurters ist Iranerin, Christin, darf nicht mehr zurück und hat ihre Eltern und sonstige Familie seit Jahren nicht gesehen. Sie hat gerade so ein 28 Tage Visum für Indien bekommen, mit Offenlegung aller Bezüge und Vorweisung von Hin- und Rückflugticket. Wenn ich daran denke, dass ich mit ein paar Klicks im Internationalen Netz ein 1 Jahresvisum bekommen habe, fühle ich mich irgendwie schlecht. Immerhin hat sie als einzige vor Ort schon einen Delphin gesehen, direkt vor unseren Bungalows am Strand, allerdings sehr früh am Morgen. Schildkröten sollen hier auch irgendwo ihre Eier ablegen, das ist mir bisher aber auch noch nicht aufgefallen. Dafür flattert irgendwann abends ein riesiger Flughund über uns herum.

Irgendwann gehts schleppend in den Bungalow.


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Kommentare - Beitrag

Stefan -
09.02.2020 - 11:25:28 Uhr

Die Kühe am Strand sehen aber besser aus als die in den indischen Städten. Vielleicht klappt ja noch mal ein Selfie mit Kuh. Schönen Flug nach Mumbai. Bleib tapfer.



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