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Sri Lanka 2018
ශ්‍රී ලංකා | இலங்கை

14|12|18 ›››› 11|01|19


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Reisetagebuch


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Rekawa | Sri Lanka | Mittwoch - 19.12.2018 - 10:30 - GOOGLE MAPS 
17 Wilde KüsteSpät raus und nettes Frühstück im kolonialen Loungebereich. Gehen mit geliehenem Sonnenschirm und Sonnensegel an den Strand. Der ist ziemlich grandios. Endlos, leer, sauber, weisser Sand, breit, mächtige Wellen in klarer See. Gehen wieder mit Hundebegleitung ca. 40 Minuten und spannen irgendwann das Sonnensegel, einseitig. Es flattert im Wind und spendet ein bißchen Schatten. Gehen knietief in die mächtige Brandung. Lange Wellen, ab und an auch ziemlich hoch. Respekt. Trauen uns nicht hinter die Wellen. Trotzdem sehr schön.
Irgendwann überhitzt zurück. Veranda, Cola, Vögel, Hörnchen. Als nach 2 Stunden der Rasenmäher angeht und ein Nachbar das gesamte Umfeld kilometerweit mit seinem Fernseher beschallt laufen wir ein bißchen die Strassen hoch und runter. Hier sind ein paar Grundstücke, eine turtle watch, ein Luxusresort und sonst nicht viel. Der gesamte Strand ist hier Naturschutzgebiet für die anlandenden Schildkröten und darf nur beschränkt bebaut werden. Sehen eine Horde ziemlich grosser Gibbons. Kraxeln anschließend ein bißchen die Felsen am Strand lang, überall stieben ziemlich grosse Krabben auseinander. Landen dann diesmal alleine im Felsenpool bis ein hippes Touristenpärchen reinentert.
Diesmal am Abend gemeinsam Gemüsecurries, darunter ein sehr weihnachtliches Mango Curry mit Zimt und Kardamon. Lecker. Jackfruit- und Ladyfingercurry sind auch sehr gut. Sind die einzigen Gäste, deshalb sollen die Curries eigentlich scharf sein, müssen trotzdem nachschärfen. Die Kuh uriniert in den Vorgarten und zeigt uns dann den ganzen Abend eingeschnappt ihr Hinterteil. Reden den ganzen Abend mit den Gastgebern und finden irgendwann zurück in die Dschungelhütte. Einschlafen unter Kreischen, Zirpen, Keckern, Bellen.
nächstes ziel:  Ella

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Nicole -
21.12.2018 - 20:17:59 Uhr
Da bekommt man ja allein vom Fotos gucken Wadenkrämpfe...aber das Turmzimmer ist natürlich traumhaft schön...
Rekawa | Sri Lanka | Dienstag - 18.12.2018 - 13:20 - GOOGLE MAPS 
16 Local Bus nach RekawaMorgens gibt's Frühstück auf der Terrasse direkt neben dem Auto unserer hosts, daneben noch ein Pärchen. Streifenhörnchen und randalierende halbstarke Vogelgangs vertreiben uns die Zeit, bis Roti und Früchte auftauchen. Zu guter Letzt auch Kaffee und Tee.
Wir gehen nochmal an den Strand. Auf dem kleinen Weg vom Haus zur Straße ein Pfau, der sich offensichtlich die Mauer als Lieblingsplatz auserkoren hat. Hinter der Mauer eine Kuh nebst Reiher und weitere Pfaue.
Ohne Bässe, mit Liege, Cola und Tee unter demselben Baum wie gestern, in den Wellen rum hüpfen. Sehr entspannt. Beobachten die Surfer in den Wellen hinter den Felsen.
Gegen 12.30 zurück, mit Gepäck an die Straße und nach ca.10 Minuten mit dem local bus 32 Richtung Tangalle gefahren. Haben sogar Sitzplätze, nach kurzer Zeit sogar nebeneinander. Der Bus ist innen wie außen bunt bebildert, kitschige Popsongs plus Video, wir sitzen fast ganz hinten und sehen die Manöver des Fahrers gottseidank nicht. Öfter abrupte Tempowechsel. Nach gut 1,5 h in Tangalle. Laufen zu einer Bank zum Geldwechseln, dauert etwas. Dann Richtung Wasser mit der Idee unser Gepäck in einem Touriladen abzustellen, und uns den Ort anzusehen. Irgendwie ist alles tot, niemand am Strand, nirgendwo Leute, laufen in der Hitze mit Gepäck, von tuk tuk Fahrern verfolgt geben wir auf und gehen in ein Hostel. Offensichtlich von Russen betrieben, die grad mittag essen mit Schnaps und Bier. Ein junges bayrisches Pärchen erzählt uns, sie warteten schon länger als 1 h auf ihre Pizza. 3 kleine pancakes, Kaffee, Cola gehen aber relativ flott.
Gestärkt wieder zur Hauptstraße. Auf dem Weg werden wir erfolgreich von einem tuk tuk Fahrer aufgegriffen, der uns für 800 rs zum jaluwella Garden fährt. Irgendwie lallt er ein bisschen. Sehen auf dem Weg einen Eisvogel. Toll. Nach einem Stop bei dem der Fahrer S. eine Kokosnuss spendiert, und ein paar mal verfahren landen wir gegen 16.30 Uhr in unserem vorgebuchten Quartier, wo wir freundlich vom schwäbischen Besitzerpärchen begrüßt und durch das große Grundstück geführt werden. Die nette Hütte, die wir bekommen sollen, riecht wie S. feststellt, nach Öl. Es zeigt sich, dass im Hüttchen mit Holzfarbe gestrichen wurde und das Lösungsmittel noch in der Luft hängt. Bekommen als Ersatz die catalana. Eine etwas größere Hütte mit dunklen Holzdielen und Holzterrasse. Bad mit Kaltwasserdusche und WC liegen aussen und sind nur durch eine hüfthohe Mauer vom umliegenden Urwald getrennt. Sehr grün, hohe Bäume, bunte Büsche, Unmengen Vögel, Schmetterlinge, Streifenhörnchen, eine freilaufende Minikuh. Irgendwo kreischt ein Pfau.
Machen das Abendessen klar und gehen ca. 3 Minuten raus aus dem Grundstück zum hier sehr wilden Meer und einem durch Felsen abgegrenzten kleinen Pool, begleitet von einem netten Hund des Grundstücks als Beschützer. Im Felsenpool liegen bereits mehrere Einheimische drin rum, darunter einige Mönche. Gehen auch mit rein. An Susanne traut sich niemand ran aber B. wird von allen angeschwommen und vollgequatscht. Stellen gemeinsam fest, dass das Wetter in Sri Lanka besser ist als in Deutschland.
Irgendwann erfrischt zurück und leckeres Gemüsecurrys bzw. Fisch für Susanne. Tolles Auberginencurry. Die Minikuh leckt ein benachbartes Baby ab und versucht anschliessend, nachdem sie ihrer Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, die Mutter auf ihr Minihörner zu nehmen. Zehen müssen in Sicherheit gebracht werden, da sich sonst ein anwesendes Hundebaby verbeisst. Mehrere Bier und durch den dunklen verwunschenen Garten in unsere koloniale Lodge. Morgens kräht der Hahn, kreischt der Pfau, zwitschern die Vögel, das volle Dschungelpotpouri.
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Mirissa | Sri Lanka | Montag - 17.12.2018 - 13:20 - GOOGLE MAPS 
15 Bässe, Bässe, BässeSitzen zum Frühstück neben Aquarium im Durchgang, S. etwas genervt, weil ein holländisches, sehr sympathisches Paar und ein englisches Paar die schöneren Plätze haben. Irgendwann kommt noch ein Hund und putzt sich neben uns. Aber B. hat wieder mal recht. Besser dort, als in der Nähe des dampfplaudernden Engländers. Frühstück nett.
Wir entscheiden uns für die easy Variante und nehmen das Angebot an, für 2000 rs mit tuk tuk nach Marissa gefahren zu werden. Starten noch vor 11.00 Uhr. Lehnen Zwischenstopps konsequent ab, und lassen uns dann doch überreden, einen Herbal Garden anzufahren. Dort werden wir von einem deutschsprechenden Mann, evtl Chef des Ladens, durch den hübschen, urwaldartigen Garten geführt. Und nach 5 Minuten ziemlich aggressiv-aggressiv angegangen, dass wir wohl nicht interessiert seien, und dass immer Leute hergefahren werden, und andere würden lange vorher per Internet eine Führung buchen, weil sie so toll sind und die Leute würden immer wiederkommen und total interessiert und informiert sein, usw.. B. bekommt noch eine rote Paste aufs Bein, mit dem demonstriert wird, wie super die Enthaarungscreme funktioniert (tut sie scheinbar, wir werden beobachten), wohl der absolute Renner, aber die hohen Preise, die auch nur auf Nachfragen benannt werden und der arrogante Duktus verhindern Einkäufe nachhaltig.
Die Sitzangler in der Bucht von Weligama, begehrtes Touristen -Fotomotiv, stehen bzw. sitzen direkt an der stark befahrenen Straße ca 1 m im Wasser und wollen 1000 rs, wenn man sie fotografiert. Bieten 500 an und können uns nicht einigen. Wirkt irgendwie absurd. Also nix, wofür man da extra hin müsste.
Kommen ca 13.00 Uhr in Mirissa an, wo wir mit booking.com. gebucht hatten, was aber nicht notwendig war, da eigtlich alle Zimmer frei sind. Liegt nett mit Blick ins Grüne. Chef spricht ein ganz klein wenig Englisch, nimmt B.s bisschen Wäsche für lau mit zu seiner Wäsche. Zimmer wie auch die bisherigen mit großem Bett mit Moskitonetz, da relativ kleines Zimmer damit auch zugestellt. Moskitonetz diesmal sogar gerüscht.
Gehen zum Strand und liegen unter einem grossen Baum auf Liegen mit Blick auf ein paar kleine Felsen, vor denen sich ein geruhsames Planschbecken ergibt. Ab und an schwappt eine Welle rüber. Eigentlich traumhaft. Wenn die Bässe von nebenan nicht wären. So schade. Jeder eigtl schöne Laden versucht den daneben zu übertönen. Gehen zuerst in das Planschbecken, dann doch ein Stück weiter rein, warmes, superklares Wasser, leichte bis mittlere Wellen. Noch eine Cola auf der Liege und einmal die Bucht abgelaufen. Dusche und Ausruhen, haben trotz dichtem Laub über uns anständig Sonne abbekommen.
Am Strand, wo man sehr hübsch an kleinen Holztischen essen könnte, in einem der ca. 20 nebeneinanderliegenden Läden, ist es ob der Bässe nicht auszuhalten. Tripadvisor ist hilfreich. Ein kleiner Curry Imbiss an der Hauptstraße hat all you can eat für 400 rs. Sehr leckere vegetarische Currys, u.a ein tolles Mango Curry in dickster dunkelbrauner Sauce. Die Mangos leider mit Schale und Kern in groben Stücken, was das Essen etwas erschwert. Alles schön scharf. Danach am Strand ganz am äußersten linken Ende Bier mit Blick und erträglich lauter Beschallung. Beobachten die gegen die Brandung kämpfenden Krabben. Gegen 23.00 Uhr mit lauter Musikbegleitung ,eye of the tiger' und ,the power', alles in eurodance-remixen, zurück, wo schon alles dunkel ist.
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Nicole -
20.12.2018 - 22:58:32 Uhr
Huch, der Kommentar war eigentlich für Beitrag 17 gedacht....
Nicole -
20.12.2018 - 22:56:52 Uhr
Schön, Ihr scheint ja jetzt angekommen zu sein! Und es gibt wohl doch noch menschen- bzw. touristenleere Ecken. Wieso sind nur alle Unterkünfte in ausländischer Hand?
Galle | Sri Lanka | Sonntag - 16.12.2018 - 9:00 - GOOGLE MAPS 
14 DisneylandWir bekommen um 6.50 Frühstück und starten mit müdem Taxichauffeur, den unsere Hosts geordert haben. Für gut 200 rs zum Bahnhof. Wie B. schon vermutete, keine Schlange am Fahrkartenschalter. Warten fast ne Stunde und bekommen in der zweiten Klasse, die gleich vorne hinter der Lok liegt, wir stehen natürlich hinten, nur einen Stehplatz. Blöd, dass man ob unserer Größe kaum raussieht nicht kann, Fenster sind zu tief. Fahrt immer am Meer lang. Dank S. Verrenkungsbewegungen bekommen wir nach ca 45 Minuten von nettem Mitreisenden einen Sitzplatz. Es geht recht flott voran, schuckelt nicht annähernd so schlimm wie in Burma. Aussicht aber nicht so toll, zumeist slumartige Behausungen zumindest die erste Hälfte der Strecke, allerdings alles direkt vor dem Meer. B. setzt sich irgendwann auf S. Seitenlehne und bekommt auch umgehend einen Platz angeboten. Dann ist die Fahrt auf einmal viel entspannter.
Landen gegen 11.00 Uhr in Galle. Kleines tuk tuk Gerangel und in 5 Minuten bei einer Unterkunft, die wir ausgeguckt hatten. Etwas überforderte kleine Jungs, von denen uns aber einer zusagte, dass wir das Zimmer, wenn wir booking.com nicht nutzen für etwas weniger bekommen, 10% Abschlag. Echt schönes Zimmer in liebevoll renoviertem bzw. umgebauten Haus ganz oben unterm Dach mit Blick über Dächer und Palmen. Zugang allerdings über hohle Gasse zwischen alten Mauern im Dunkeln. Würde man sonst auch nicht unbedingt rein laufen.
Da Zimmer noch gemacht wird erstmal raus in die Hitze. Nach kürzester Zeit Kaffeebedarf. Landen in einem Kaffee und stellen fest, dass die Preise hier eher europäisch sind. Danach ins Zimmer, duschen, ruhen und anschließend Rundgang auf der Stadtmauer. Beobachten von der Stadtmauer ein paar Jugendliche, die sich von einem großen Felsen im Wasser todesmutig ins Meer stürzen. Sieht aus, als wäre das Wasser hier nur hüfttief. Leuchtturm, Uhrenturm, Wallanlagen, Polizeigebäude, Kirche, Moschee, maritimes Museum. Alles nicht wirklich schön. Die Stadt selbst wirkt ein bißchen wie ein leicht verwahrlostes altes spanisches Küstendorf. Irgendwie fehl am Platz, etwas wie Disneyland. Es ist allerdings der einzige homogene Altstadtkern in ganz Sri Lanka, deshalb wohl auch so beliebt. Überall sind professionelle Fotografenteams unterwegs und machen Hochzeits- und Modefotos.
Essen am Nachmittag mehrere Gemüsecurrys im 2.Geschoss eines halbwegs authentischen indischen Restaurants mit Katzenbegleitung auf dem benachbarten Vordach und mit einem tschechischen Backpacker der die ganze Zeit vor uns mit 20 kg Rucksack bei praller Sonne die Stadtmauer ablief. Der war offensichtlich etwas fitter als wir. Restaurants sind hier ansonsten wirklich, gemessen am Landesdurchschnitt ziemlich teuer, Preise wie in Europa.
Nachmittagsschlaf und abends raus für Snack und romantisches Bier. Schwierig. Diverse Terrassen sind leer und wirken eher depressiv. Ort wirkt abends trotzdem ganz nett. Landen am Strassenrand in Hängekörben bei Gemüsekebap und drei Lion Bier. Alles relativ entspannt bis auf die ab und an vorbeihupenden tuk tuks. Im Dunkeln durch die tote Stadt ins schöne Turmzimmer.
nächstes ziel:  Mirissa

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Colombo | Sri Lanka | Samstag - 15.12.2018 - 9:00 - GOOGLE MAPS 
13 Same procedereJetlag ganz gut weggeschlafen. Bekommen um 9.00 Uhr Frühstück mit Toast und Rührei und Omelett und Früchten von einer der Domestikinnen direkt vor unserem Zimmer. Lassen uns nach ruhigem Start gegen mittag zum Busbahnhof fahren und enden erstmal an einem kleinen See mit Läden, auch einem großen Laden, der dann gar nicht so touristisch war, stärken uns mit Cola und Gemüseroti, sehr entspannt.
Laufen wieder nach Pettah, diesmal alles schon etwas entspannter, und landen in einer Gasse ausschließlich mit Kartoffeln und Zwiebeln, die sackweise von klapprigen Männern in Lkws gewuchtet werden. Jeder Zentimeter der Ladefläche wird dabei genutzt. In den langgezogenen Räumen stapeln sich die Zwiebeln, Kartoffeln, später auch Chillies, Gewürze, Trockenfische etc. bis unter die Decken. Jeder Laden hat einen Börsenkurs und einen Makler am Eingang. Dazwischen immer die bekannten Lastkarren, teilweise 4 m hoch beladen, gezogen von spindeldürren Männchen.
Später 2 katholische Kirchen, eine alte etwas verwahrloste und eine plastikartige Wallfahrtskirche, in der eine Einheimische nach einem kurzen Gebet erstmal unter dem Altar/Schrein hinter dem Eingang durchkriecht. Ein anderer hält mit seinem tuk tuk, betet kurz eine Madonna an und fährt weiter.
Irgendwann reichts, suchen uns ebf. ein tuk tuk und fahren zum ymca, Empfehlung aus dem etwas speziellen Blog von Gernot Katzer. Leicht verwahrlostes Gebäude, aber ein lustiger Speiseraum, zweckmässig kantinenartig. Es gibt ein Currybuffet. Wir zeigen auf verschiedene Töpfe und bekommen diverse Gemüsecurrys sowie ein deviled chicken. Ordern als extra Löffel und Gabel. Sind sehr zufrieden mit unserer Wahl.
Draußen noch ein paar Kolonialbauten und anschließend mit einem tuk tuk in den unserer Unterkunft benachbarten Park. Sehr grün, riesige Bäume, Hörnchen, blaue und grüne Papageien, überall Liebespaare fotogen drapiert, dazwischen weisse Reiher auf der Suche nach essen. Sehr entspannt.
Laufen nach Hause, wollen uns hinlegen, bekommen aber erstmal eine Hausführung von stolzen Hausherren. Ein wirklich originelles Haus, aber leicht verwohnt. Unsere Gastgeber bieten uns an, uns am Abend mit in die Stadt zu nehmen. Machen sie dann auch inklusive kleiner stadtführung durch die Neubauszene.
Werden nicht ganz da rausgelassen wo wir wollten, gucken uns Einheimische an die sich Weihnachtsdeko angucken. Wandern anschließend zum kolonialen Galle Face Hotel und trinken ein teures Bier, auf den Preis werden mal eben noch 30 % aufgeschlagen, auf der Terrasse (Tipp von Freunden von Freunden). Wollen anschließend an der von Einheimischen genutzten Uferpromenade was essen, aber es gibt nur fieses Krabbenzeug, am allen Ständen dasselbe. Fahren irgendwann mit Taxametertuktuk nach Hause. Mit Chips und Schokoriegel und ins Bett
nächstes ziel:  Galle

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Colombo | Sri Lanka | Freitag - 14.12.2018 - 20:00 - GOOGLE MAPS 
12 Hupen, Hupen, überall hupen - zum Frühstück in ColomboBoris:
Raus um 7:00, 7:30 mit der U-Bahn, voll,eine Station zum Airportlink, von dort in 25 Minuten zum Flughafen. Kaffee zu Berliner Preisen und einen Sticky Rice mit Mango für Susanne mitgenommen, dann mit Sri Lankan Airlines nach Colombo. Stewardessen zum Teil schon Mal bauchfrei und mit Bauch.
Einreise unproblematisch, einmal über die Strasse zum roten Bus 187 Express (rot heißt wohl Public Bus anstatt Private Bus) und für 75 Cent in ca 45 Minuten zum Busbahnhof mitten in Colombo. Auch ganz schön warm hier. Stelle sofort fest, dass ich hier kein Auto fahren will. Alles fährt gleichzeitig aufeinander zu. Ab und an wird ein tuktuk oder Moped eingequetscht oder fast gestriffen. Durch einen engen Strassenmarkt mitten im Busbahnhof fädelt sich der Bus ins Ziel. Mitten in der Einfahrt zum Busbahnhof dann ein tuktuk angehalten, alle Busse die rein und raus wollen hupen empört, insgesamt ein totales Verkehrschaos. tuktuk Fahrer versteht mich zwar nicht, fährt mich dann aber mit Googlemaps im eigenen Handy mit Taxameter ins Hotel. Zwischendurch geht der Motor aus und springt nicht mehr an. Kein Problem, aussteigen, aus einer Plastikflasche Sprit nachkippen und weiterfahren.
Es wird praktisch durchgehend gehupt. Besser wäre eigentlich eine Permanenthupe die man punktuell ausschaltet. Mehrere Fastunfälle. man steht im Stau, nichts bewegt sich, erstmal hupen.
Colombo ist nach erstem Eindruck eher Rangoon oder Hanoi als Bangkok. Alles staubig, leicht vermüllt und ziemlich kaputt. Komme in die Unterkunft, eine Villa mit sehr ausgefallener Architektur mitten im örtlichen Villenviertel. Werde nett begrüßt von der Hausherrin, Typ gepflegtes, selbstbewusstes Grossbürgertum, Susanne ist schon da, liegt im Cinderellabett, alles gut.

Susanne:
Beim Einchecken in Tegel: Flug vor meinem fiel aus. Einige der Passagiere wurden noch aufgenommen. Verspätung. supernette Stewardess. Meinte, dass noch weitere 25 Leute in Zürich Richtung Sri Lanka umsteigen, genug Zeit sei auch. Also zur Pass-Kontrolle und mit spacigem führerlosen Zug mit Jodeln und Kuhgeläut zum Steig E. sitze ziemlich weit vorne neben schmalem ruhigem Nerd. Beneide die Leute die ein Stück weiter im Liegen fliegen. Nach Hindumenü und 1 Film nicht geschlafen. Aber zumindest ganz bequem gesessen. Kommen ca 8.30 morgens in Colombo an. Flott durch die Immigration. Sofort Rucksack bekommen. Auch Geldwechseln kein Problem. Kaufe eine Sim Karte nach Vorlage des Passes und verzweifle etwas beim Telefonat mit kangooro Taxi, Tipp der Vermieterin. Hätte einfach warten sollen, denn kurz drauf kommt eine SMS mit allen Angaben zu Auto und Fahrer, bloss da sitze ich schon in einem fremden kangaroo Taxi. Der nette Fahrer fährt rechts ran und klärt alles mit seiner Zentrale. Ein paarmal klingelt und piept mein Handy noch, dann lande ich heil für gut 2000 rs inkl. Maut in der Rosmead Place. Werde von 2 älteren Domestikinnen empfangen. Etwas seltsam, wirkte etwas kolonial. Die Schlossherrin kommt, gibt einen Kaffee aus. Sehr freundlich. Bad ein bisschen dreckig,auch einiger Teppich im Zimmer. Aber eigtl. ein tolles Haus von 1971. Lagere mich ab bis Boris auftaucht.

Zusammen:
Machen uns am frühen Nachmittag auf den Weg und lassen uns von einem tuktuk, nach erster Preisdiskussion, nahe des Maritime Museums absetzen. Wir stolpern stark befahrene Straßen entlang. An den Hafen kommt man nicht ran. Sehen ein paar Kolonialbauten, einen Uhrenturm, eine Seefahrerkirche. Beschließen irgendwann gen Pettah (eher muslimisch geprägtes Marktviertel) zu laufen, einem Spaziergang aus dem Reiseführer folgend.
In den engen Gassen kommt man kaum voran, soviele Menschen, Karren, tuk tuks. Sehr laut. Hupen. Eng. Sehr anstrengend. Die Entgegenkommenden rennen des öfteren in einen rein, nicht nur in uns, auch untereinander gibt es kein Pardon. Im Gegensatz zu Südostasien gibt es hier offensichtlich keine Berührungsängste oder vielleicht sind alle einfach unaufmerksam.
Laufen bis zu einer Markthalle, auf dem Weg sehen wir eine rot-weiß gestreifte Moschee und drei hinduistische Tempel direkt nebeneinander. Trauen uns hier aber nicht rein, da kaum jemand zu sehen ist, zumal bei einem davon der einzig Anwesende, leicht aggressive Bärtige energisch zum Eintritt auffordert und richtig sauer wirkt, als wir lächelnd den Kopf schütteln. Vielleicht hat er unser Kopfschütteln falsch interpretiert. Wir lernen etwas später, dass leichtes Wiegen des Kopfes Zustimmung bedeutet, haben es im Laufe der Zeit mit in unser nonverbales Repertoire aufgenommen, kannten wir bisher nur aus Bollywoodfilmen.
Insgesamt kaum Touristen, schon mal gut. Nachteil: Kein auch nur ansatzweise Café-artiges Angebot. Nichts, um sich einen Moment hinsetzen zu können. Essen auf der Strasse sieht erstmal auch ungeniessbar aus, meist nur fettgebackenes, verstaubt, nicht frisch. Es ist nicht mal so einfach ein Wasser zu bekommen.
Irgendwann fliehen wir, und lassen uns in die Nähe unserer Unterkunft fahren, zu einem Lokal upali's, das laut Empfehlung von Freunden von Freunden ein ganz guter Start in die einheimische Küche sein soll. Um 18.00 Uhr werden wir da wohl ziemlich alleine sein, dachten wir. Mit Mühe bekommen wir noch einen Katzentisch im durchklimatisierten Raum, wo gar nicht so viel los ist, aber viel reserviert. Essen unseren ersten Kottu Roti, was es, wie wir später lernen, fast an jeder Straßenecke gibt: kleingehackter Pfannkuchen mit Chili, Gemüsestückchen, und ein Curry. Ganz lecker aber nicht so schön zum Sitzen.
Laufen durch dunkle Gassen nach Hause, wo eine der Angestellten das Schiebetor aufzieht, und uns in unser Himmelbett lässt.
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Stefan - Ebelstefan@web.de
16.12.2018 - 11:37:49 Uhr
Es ist wieder Wochenende und wir amüsieren uns zum Frühstück mit Ei über die schönen Reise- und Kunstberichte. Das Highlight war sicherlich der Besuch im Moca, man was für tolle Bilder, da könnte man doch sicherlich das eine oder andere für das neue Humboldt Forum in Berlin nehmen, damit das dann auch voll wird. Ich habe übrigens mal den QR Code vom Klo in Bangkok ausgelesen. Alles sauber. Ergebnis schicke ich per WhatsApp. Die Rollex brauchst du mir nicht kaufen, ich habe noch einigen Uhren. Danke. Viel Spaß euch beiden in Sri Lanka.
Bangkok | Thailand | Sonntag - 13.12.2018 - 22:00 - GOOGLE MAPS 
11 Night train MarketLetzter Tag in Bangkok. Ausgeschlafen, englisch Breakfast mit allem, inkl. Bohnen, pommes und Wurstel. Sehr ausgewogen schrecklich. Schaue gleich Mal ins benachbarte örtliche Vergnügungszentrum, Nana plaza, früher Nachmittag ist unbedenklich denke ich. The worlds largest adult playground, wie hier schon mal am Eingang steht, ist eher grau und leer.
Irgendwann am Abend dann mit der U-Bahn (wann haben sie denn die gebaut?) 3 Stationen in Richtung Thailand cultural Center (ich vermute Mal ein weiteres Einkaufszentrum). Erstmal anstellen an sehr lange Schlange um Fahrkarten zu holen, diverse Ordner dazwischen, dann Fahrkarte von diversen Leuten per Hand entwertet, anschliessend auf den überfüllten Bahnsteig mit vielen Ordnern. Sehr viel manpower im Einsatz hier... Alle Passagiere stehen jedenfalls in akkuraten Schlangen an den Ein- und Ausstiegssymbolen. Eine Bahn ist zu voll, muss die nächste ebenfalls randvolle nehmen.
Raus, um ein Hochhaus gelaufen und ich stehe im train night Market, ein laut internetz angesagter Nachtmarkt. ist noch sehr früh also relativ leer. wirkt sehr aufgeräumt. Viel Kleidung, Schuhe, ein wenig Technik, ein Friseur, viel viel essen und einige sehr hippe Bars. Wenige Westler, man wird fast in Ruhe gelassen. ansonsten nur Asiaten, merke aber irgendwann, dass es viele Chinesen sind.
Beäuge fasziniert die Essensstände. Z.B. den Stand mit zig chillisossen in verschiedenen tiefen Rottönen, die auch fachmännisch disskutiert werden. Man kann sich literweise wissen im Plastikbeutel mitnehmen. Am vollsten ist ein stand an dem alle riesige Berge Fleisch oder Fisch essen, mit plastikbehandschuhter rechter Hand. am eigentlichen Verkaufsstand wird gewoben, mit einem grossen Haufen Fleisch... Ansonsten alle Perversitäten da, inklusive einem Stand an dem man direkt an langen Becken isst die voll sind mit Langusten, Krebsen etc.. gerechterweise ist dieser Laden aber total leer.
Noch ein kurzer Blick auf das zweite örtliche Vergnügungsviertel. Soi Cowboy, 50 m Strasse mit ca. 1000 Musik- und anderen Bars mit laut hämmernden Beschallungen und kreischenden Angestellten.
Lieber noch ein Abschiedscurry im Stammrestaurant. Anschließend nach Hause und früh raus zum Frühstück nach Colombo.
nächstes ziel:  Colombo

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