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Sri Lanka 2018
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Reisetagebuch


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Ahungalla | Sri Lanka | Mittwoch - 02.01.2019 - 14:04 - GOOGLE MAPS 
31 StrandhoppingMorgens Mönche, früh raus und um 8 zum Strand. Baden, fast alleine. Im Resort durch das wir gehen wird gerade das Buffet gestürmt. Laufen noch in die Nachbarbucht, überall schöne Strände und gehen dann zum Frühstück zurück in unsere Villa. Sehr grosses und nettes Frühstück, mit vielen Früchten, vielen Eiern und selbstgepressten Säften. Susanne isst eine indische Woodapplemarmelade.
Wandern zur Strasse und steigen nach ca. 2 Minuten in einen Bus. Fahren ca. 15 Minuten in einem Wahnsinnstempo und steigen in Ahungalla aus.
Laufen eine Querstraße rein, finden das ausgesuchte Quartier irgendwann, niemand da, dann doch der ausgrmergelte, zahnlose Papa oder Opa des Betreibers. Er zeigt uns das Zimmer, wir warten auf den Host und nehmen es für 2 Nächte, obwohl er zuerst einen Preis deutlich über booking.com ansagt, kann man ja mal probieren.
Liegen 2 Stunden am Strand bzw. im Wasser. Praktisch menschenleer, breiter, weisser Sandstrand, nette Wellen. 2 Stunden ausruhen, zum Sonnenuntergang nochmal ins Wasser. Das ist unser neuer Rhythmus. Abends essen in der Unterkunft. Versuchen mal wieder Rice und Curry. Hänchencurry ist ganz lecker, allerdings mit Knochen und allem, S. erwischt leider die Hähnchenleber, ein kurzer unangenehmer Moment. 3 Bier und der Host erklärt uns, dass er die Touristen versteht und was er noch alles bauen will, 30 m Pool, haben das Gefühl, dass er sich ein wenig übernimmt. Ins zeltartige Moskitonetz, schlafen.
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Bentota | Sri Lanka | Dienstag - 01.01.2019 - 21:22 - GOOGLE MAPS 
30 UnterwegsVerlassen unser muffiges Zimmer, diesmal ohne Fischcurry, dafür mit diversem, kaum essbarem Fettbackenem, Host fährt uns noch zum Busbahnhof, steigen in den wartenden Bummelbus und fahren in ca. 6,5 Stunden nach Colombo. Sehen erst einen Film, dann 4 Stunden Weihnachtskonzert mit lateinamerikanischer Musik aus Sri Lanka. Irgendwann findet der Fahrer den Schalter für den Bassbooster, ab da wird's ziemlich laut. Vielleicht hätten wir doch den AC Minibus Express nehmen sollen. Die letzte Stunde ist anstrengend, es geht kaum noch vorwärts, andauernd will jemand rein oder raus.
Landen auf dem Busbahnhof Colombo, gehen 2 Startboxen weiter und springen in einen AC Minibus Express nach Galle, es ist nie zu spät. Bus fährt 10 Minuten später los, liest aber ebf. überall Kurzstreckler auf, darf er eigentlich gar nicht. Er ist irgendwann genauso voll wie die normalen Busse. Egal, wir sitzen bequem.
Landen in Bentota, laufen zum im Bus gebuchten Zimmer. Zimmer ist in Ordnung, aber Bad riecht ein wenig, entscheiden, nur eine Nacht zu bleiben.
Badehose raus und nichts wie ab zum Ozean über die direkt hier verlaufende Schienenstrecke. Kilometerlange Bucht mit feinstem Zuckersand. Locale Menschenhorden, alle angezogen, teilweise mit schwarzen muslimischen Trachten, viele voll angezogen im Wasser. Springen im Sonnenuntergang in die 2 m hohen Wellen. Sehr, sehr schön. Direkt hinter uns 2 Pauschalpaläste mit mehreren Pools. Nutzen deren Außendusche und schlappen durch das Resort, über die Schienen nach Hause. Frisch gemacht, zum Essen in eine Tourifalle direkt ans Gleis. Sind zu kaputt für weiter entfernte Läden. Essen Deviled Chicken, welches wir mit chillies nachschärfen müssen. 2 Bier, mehre durchfahrende Züge im Abstand von ca. 10m, die Erde bebt. Unter Megafonmönchsgesängen nach Hause und trotz Mönchen (mal wieder zwischen 5 und 6 morgens) und diversen Zugdurchfahrten ganz gut geschlafen.
Werden ab jetzt vermutlich nur noch entspannen, sind doch etwas fertig.
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Anuradhapura | Sri Lanka | Montag - 31.12.2018 - 20:45 - GOOGLE MAPS 
29 Stupa, Stupa, Stupa und noch eine stupaTrotz muffigem Zimmer halbwegs geschlafen. Übles Frühstück. Fettige Roti und Fischcurry. Zum Glück auch einen Früchteteller und später noch guten Bananenroti. Ganz schlechter Kaffee. S. traut sich an das Fischcurry, Respekt...
Anschließend mit dem Sohn aufs tuktuk zur Sacred City Tour. Leider sehr schwierige Verständigung. Englisch geht nicht, unser singalesisch ist auch nicht so doll und wir verstehen nicht mal die Eigennamen die er uns nennt.
Der Anfang ist gut. Ein kleines, leicht kitschig wirkendes Felsenkloster zu ebener Erde, Isurumuni Raja Maha Vihara. Einige wunderschöne Reliefs, ein Krieger mit Pferd, 3 Elefanten etc., sowie ein netter kleiner Museumssaal in dem man fotografieren darf, wenn man eine Postkarte kauft und nett fragt.
Anschließend zu einer grossen Stupa. Umrunden. Dann zum heiligen Bodhibaum, hier ist wirklich was los. Offensichtlich ein richtiger Wallfahrtsort.
Anschließend zu einer grossen Stupa. Umrunden. Danach zu einer grossen Stupa. Umrunden.
Dann Karten kaufen im überwiegend geschlossenen Nebenmuseum und zu einer grossen Stupa. Umrunden. Im Anschluss zu einer grossen Stupa. Umrunden. Langsam reichts uns, die eigentlich schöne Athmosphäre wird irgendwann beliebig bei all den großen Stupas.
Wir versuchen mit unserem Fahrer zu reden, aber das ist schwierig, wollen eigentlich nur noch zum Abhayagiri Vihara, einem 200 ha grossen ehemaligem Kloster, jetzt ein Ruinenfeld im Wald. Aber erstmal zu einer grossen Stupa. Umrunden. Irgendwann landen wir doch im Abhayagiri, sehen den berühmten Mondstein, den Wächterstein, das Elefantenbecken, die barocken Twin Pools, einige Buddhas sowie allgemein wunderschöne Ruinen im Urwald.
Etwas versöhnt ins Hauptmuseum mit einigen tollen Skulpturen und zurück ins muffige Zimmer. Duschen, ruhen und auf mehrmalige Aufforderung der Gasteltern zum Lunch. Laufen 800m an Markt und See vorbei bis zu einem local " all you can eat " , sehr sehr lecker, leider fast nichts mehr da. Aber ein wirklich göttliches, scharfes mangocurry.
Schlappen zurück, leichter Regen. Ruhen. Wissen nicht wie es weitergeht, haben alle kulturellen Punkte auf der Erstbesucherliste durch und sind, auch aufgrund des miesen Zimmers, irgendwie erschöpft.
Gehen abends wieder los zum Essen in einen Chinesen über einem Supermarkt, um so unsere Tradition fortzuführen. Waren auch die letzten beiden Sylvester beim Chinesen. Absurde Atmosphäre, aber der Laden wird im Laufe des Abends richtig voll. Natürlich tiefgekühlt, S. zieht alles an was sie hat. Essen ist ziemlich im Ordnung und sogar etwas scharf. Nur der Kartoffelsalat, bestellt als Reminiszenz an die mütterliche Küche, fällt ab, ein paar gekochte Kartoffelscheiben mit Mayonnaise.
Nach Hause, Bier auf der Terrasse und beschließen, am nächsten Tag mit dem Bus nach Colombo zu fahren bzw. noch weiter zu irgendeinem Strand im Westen. Ab jetzt erholen wir uns nur noch.
Wünschen gegen 21:00 anderem deutschen Pärchen einen guten Rutsch, gehen gegen 22:30 ins Bett, kein Feuerwerk.
Frohes Neues.
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Stefan -
01.01.2019 - 23:02:37 Uhr
Hi, frohes neues Jahr auch für euch. Hier in Frankfurt hat es mal wieder richtig gekracht an Sylvester, als gäbe es kein Morgen. Nach euren anstrengenden Berg, Treppen und Stupa umrunden Touren wünschen wir euch noch mal schöne Tage am Strand, mit lecker Curry und Lion Bier (oder war es Tiger, oder Panther Bier?) bis bald. Stefan und Nicole
Anuradhapura | Sri Lanka | Sonntag - 30.12.2018 - 20:27 - GOOGLE MAPS 
28 Wilde Elefanten8.00 Uhr. Frühstück wieder mit Blick aufs Reisfeld mit herumstolzierenden kleinen weißen Reihern bzw. weißen Reihern mit schwarzem Kopf. Gar nicht so früh, wenn man bedenkt, dass wir 10 Stunden geschlafen haben und wirklich ausgeruht sind.
Die versprochene Info zu den Buszeiten bleibt aus, weil der Herr des Hauses noch schläft und der Onkel auch nicht auftaucht. Bezahlen bei der netten Gastgeberin, eher zu wenig als zu viel. Sie ordert uns für kleines Geld ein tuktuk, und werden direkt beim Bus in Kuduruwela, dem nächsten Ort, der ein richtiger Ort ist, abgesetzt.
Haben Glück, der Bus ist nur spärlich belegt und fährt auch nach 5 Minuten ab. Gepäck liegt neben dem Fahrer. Sehr geruhsam.
Später wirds voller. Unterwegs kommen wir an einem See vorbei in dem ein Wildelefant badet. An einem Halt steigen mehrere Männer mit Essbaren ein, jeder ruft sein Angebot aus, es klingt wie ein gemischter Männerchor. Bei einem Zwischenstop steigt ein kleinwüchsiger Einheimischer ein, schnappt sich ein Micro und beginnt über die Busanlage zu singen.
Irgendwann zischt etwas, der Bus stoppt, Reifen geplatzt? Der Fahrkartenverkäufer klettert durch eine große Luke neben dem Fahrer, auf der unser Gepäck lag, in den Motorraum. Währenddessen drängen einige gen Ausgang, steigen aber nicht aus, weil direkt neben dem Bus ein Elefant grast. Nach 10 Minuten klettert der Busmensch aus der Luke, alle setzen sich wieder hin und weiter geht's, jetzt mit ziemlichem Tempo, wohl um die Verspätung rein zu holen. Da b. den Elefanten fotografiert hatte fragt die locale Sitznachbarin S. wo denn ihr Vater wäre. Das kann nur ein kulturelles Missverständnis sein.
Der Bus kurvt durch Anuradhapura. B. sieht, dass er fast direkt an unserer Unterkunft vorbei kommt und überredet den Busfahrer zu halten. Nach 1 Minute Fussweg sind wir da. Perfekt. Zimmer dann eher nicht so. Liegt im EG am Ende eines schmalen Ganges. Fenster geht direkt auf eine Wand, daher eher höhlenartig, muffig, leider auch recht klein, aber sauber. Werden sofort in Diskussion verwickelt, was wir wann machen wollen, auch der Spachübersetzer, den unser Gastgeber einsetzt, hilft nicht.
Schließlich starten wir mit ihm und seinem tuktuk nach Mihintale, einem Klosterberg in ca 14 km Entfernung. Unser Fahrer stoppt ein Stück entfernt davon am Kaludiya Pokuna, einem in alten Zeiten künstlich angelegten schwarzen kleinem See, den man über eine verzaubert wirkende Steintreppe erreicht. Wir sind dort fast allein, es ist traumhaft schön. Die ganze Anlage wirkt wie von Lenne gestaltet, mit Blickachsen durch einen einfachen Türrahmen oder von einem Felsen aus über Bäume auf einen Berg. Dazwischen noch eine Treppe hier, eine kleine Stupa dort. Das ganze stammt wohl bereits aus dem 10. /11. Jahrhundert.
Mihintale selbst ist eher trubelig. Wieder mal busseweise locals, die die Stufen zum Klosterbereich hochlaufen. Eintritt ist moderat mit 500 rs für die Touristen, für alle anderen ist der Zutritt frei. Direkt beim Parkplatz sind Reste eines alten Krankenhauses mit einem Löwenwasserspeier. Eine Ebene höher weitere kleine Ruinen mit Wasserbecken und Hausordnung. Sehen außerdem ein Riesenhörnchen, ein Eichhörnchen, ca. 5 mal so gross wie die kleinen, überall rumhüpfenden Streifenhörnchen, mit einer seltsamen rosa Nase.
Eine Treppe hoch dann Reste einer runden Halle, ein Disney Kletterfelsen sowie eine Anhöhe mit Stupa und eine mit weißem Buddha. Ein Affe stöbert erstmal in meiner kKameratasche, gehen dann zur Stupa hoch, schöner Ausblick in die Umgebung, seltsame Affen mit schwarzen Gesichtern lausen sich. Anschliessend auf den kletterfelsen, barfuss. Vor uns eine chaotische palavernde italienische Reisegruppe, andauernd kommen Leute entgegen, alle brauchen das stinkende Geländer, etwas mühsam. Kommen irgendwann oben an, sehen die Anstehschlange, gehen relativ zügig wieder runter. Hinter dem Parkplatz zeigt uns der Fahrer noch den Weg zu einer wunderschönen alten Stupa, mit Resten von Reliefs, Elefantenfries etc.. Hier sind wir mal einwn kuzen Moment ganz alleine.
Werden gleich bei einer Autobahn-Raststätte abgeladen und essen zur Abwechslung mal nordindische Curries mit perfektem naan und unfähigen Horden an Kellnern sowie kalter ac. Werden wieder abgeholt, trinken ein Bier auf der Terrasse und wanken in unser muffliges Zimmer.
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Nicole -
03.01.2019 - 20:20:20 Uhr
Frohes Neues, Ihr Lieben. Lasst es schön ruhig angehen, Suse und Papa/ Sugar Daddy....hahaha...wir rollen uns noch vor lauter Lachen.
Polonnaruwa | Sri Lanka | Samstag - 29.12.2018 - 16:26 - GOOGLE MAPS 
27 schöne Gal ViharaMorgens beim Frühstück erfahren wir, dass unser vereinbarter tuktuk trip in das Ruinenfeld nicht klappt, weil derjenige, schwager der Wirtin, eine Safari durchführt, die natürlich viel mehr Geld bringt als uns 4 h zu den Tempeln zu fahren. S. ist sauer. Es wird ein anderer tuktuk Fahrer bereit gestellt, der sehr nett ist, aber wohl nicht damit rechnete, dass wir für 4-5h rumfahren wollten, und am Ende zunehmend kürzer angebunden war.
Wir wollten nach dem Kauf der Karten für 25 Dollar nicht mit den bereits zahlreich mit großen Bussen vorgefahren locals die Runde machen, sondern bestehen darauf, zuerst in den Norden zu den Gal Vihara zu fahren, wo wir dann auch bis auf eine handvoll locals und erstaunlich viel Polizei die vier wunderschönen Buddhastatuen ansehen konnten. Eine große stehende Steinskulptur, wohl direkt aus dem Felsen gehauen, die in extrem coolem Kontrapost eindrucksvoll vollkommen in sich ruhend mit leichtem Lächeln vor uns steht. Daneben ein reclining Buddha, einer im Lotussitz, und ein weiterer kleinerer, der jedoch hinter Gittern und einer milchigen Plexiglasscheibe nicht so gut zu sehen ist, bei ihm v. a. der umgebende Thron wie die Figuren sehr schön. Die vier waren dann eigentlich schon das Highlight.
ein Stück weiter mit dem tuk tuk zu mehreren Bauten. U. a. mehrere große Stupas sowie vor allem, als weiteres Highlight, Lankatilaka, ein eigenartiges Statuenhaus ohne Dach, ein bisschen wie eine gotische Kathedrale mit einem grossen Buddhatorso. Ein sehr imposanter Bau. Im Vorgarten liegt ein ziemlich vollgefressener Waran. Erfahren von unserem Fahrer, dass heute wohl der Präsident zu Besuch ist, deshalb die viele Polizei mit Maschinengewehren. Wir fühlen uns sicher.
Anschliessend geht es zum kleinen aber sehr feinen Lotusbad, ein kleines Becken mitten im nirgendwo in Form einer Lotosblüte und zum grossen gut erhaltenen Steingebäude Tivanka Pilimage. Hier wunderschöne alte Wandmalereien, aber leider Fotoverbot.
Danach geht es den Hauptweg entlang zurück Richtung Süden und es wird voll. Landen bei einer weiteren sehr grossen Stupa und endlich auf der Zahnterrasse, einer großflächigen Terrasse mit mehreren schönen erhaltenen Tempelanlagen. Unter anderem einem ungewöhnlichen runden Reliquienhaus, Vatadage, ein eleganter Säulenwald mit Buddha Figuren, Atadage, ein düsteres Statuenhaus mit atmosphärischen halb zerfallen Figuren, Thuparama, sowie ein riesiger vollkommen mit schrift versehener und verzierter Steinmonolyth, Galpota, laut Reiseführer ein Buch.
Anschliessend sehen wir die Reste des Königspalasts, nur noch sehr massive Mauern, ein Schwimmbecken und 2 Hindutempel mit lauter geköpften Steinrindern.
Gehen gegen 12:30 kurz ins Museum, einige schöne Skulpturen, und zwingen unseren Fahrer höflich noch zur südlichen Tempelgruppe, 3 km entfernt, um, gemeinsam, mit einer einheimischen Reisegruppe, einen bärtigen Hipster, 3 m gross in Stein gehauen, zu bestaunen.
Landen danach im guesthouse und ruhen. Irgendwann stehen wir nochmal auf und machen uns auf die Suche nach dem Ort. Finden ihn nicht, es ist einfach nur eine extrem laute, staubige Strassenkreuzung.
Essen im guesthouse neben einer australischen Grossfamilie rice und Curry und kottu. Die Mücken essen uns.
nächstes ziel:  Anuradhapura

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Polonnaruwa | Sri Lanka | Freitag - 28.12.2018 - 22:46 - GOOGLE MAPS 
26 Local bus und AusruhenUm 8.00 Uhr gibt's Frühstück mit viel Fettgebackenem. Auf S. Wunsch vor unserer Hütte, unsere Nachbarn sind schon weg. Um 10.00 Uhr holt uns ein tuktuk ab, sehr netter Fahrer, der uns für kleines Geld die 10 Minuten nach Inamaluwa fährt, und noch Leuten an der Bushaltestelle mitteilt, wo wir hinwollen. 1 Minute später kommt ein Bus, Gepäck kommt hinten rein, wir stehen, nach ca 15 Minuten gibt's Sitzplätze, allerdings eng, die Sitze sind einfach sehr schmal, wobei man die Beine gut unterbringt. Kaum sitzen wir, stoppt der Bus, alle steigen aus für eine kleine Pause. Die locals lassen ihre Sachen im Bus, kaufen Snacks, dann geht's praktisch mit Lichtgeschwindigkeit weiter, und nach ca 1.15 h sind wir schon da, werden rausgeworfen, was ganz schnell gehen muss ('Hurry, Hurry, Hurry'), die locals steigen oft aus, während der Bus noch rollt, bzw. auch gar nicht wirklich stoppt. Unterwegs haben wir 2 Wildelefanten gesehen, die auf einer sumpfigen Wiese gegrast haben.
Wir sind in einem Ort gelandet, Polonnaruwa, der aus einer einzigen Baustelle zu bestehen scheint, alles staubig, Autos, irre laut, wir laufen mit Maps.me los, sehen nur 1 Touristenpärchen. Brauchen etwas, um unsere Unterkunft Man Guest zu finden. Liegt gottseidank in einer kleinen Nebengasse, und das Zimmer ist, wie gewünscht, im 1. OG, mit Balkon vor den drei Zimmern, Blick auf nette grüne Reisfelder, sauber, groß, wir genießen Ruhe und legen uns hin, lesen ein bisschen, schlafen.
Die Kommunikation mit Mutter und Tochter vom guesthouse ist schwierig, da sie eigentlich kein englisch können. Später kommt Onkel 'Salomones', ein junger geschäftstüchtiger Mann, der uns eine Safari anbietet, die aber hier genauso wie von Sigirya aus in den sog. Eco Park geht, von hier aus nur nochmal teurer. Er erklärt uns, dass derzeit alle Elefanten dort seien, da in anderen Parks in der Nähe die Seen so viel Wasser hätten, dass die Tiere in trockenere Gebiete zögen. Letztlich lassen wir uns überreden, mit seinem tuk tuk die Tour zu den vor dem Ort liegenden Tempelreste am nächsten Morgen zu machen. Abendessen im Guest House ohne Alkohol.
Da nicht viel passiert ist noch ein paar Fotos vom Vortag.
nächstes ziel:  Polonnaruwa

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Sirigiya | Sri Lanka | Donnerstag - 27.12.2018 - 22:31 - GOOGLE MAPS 
25 Stufen und Stufen...Nach dem frühen Frühstück laufen wir gegen 7.00 Uhr los, werden auf dem ca 500 m langen staubigen Weg zum Eingang der Sirigiya Felsenfestung bereits von vielen Autos überholt, was bei S. Befürchtungen weckt, dass wir ewig anstehen müssen.
In einem üblen, an sozialistische Architektur erinnernden Betonbau, stehen wir, obwohl nur wenige Leute anstehen, 20 Minuten an, um unsere Tickets für 30 Dollar pro Person zu bekommen.
Durch einen sehr schön angelegten Garten mit historischen Wasserreservoirs. Danach gehts an die Besteigung, es ist zwar voll, aber man kommt voran und es geht recht zügig auf Stufen, Stufen und Stufen nach oben, immer im Pulk, bis wir nach einer Wendeltreppe - mal was anderes, bei den Wolkenmädchen landen, vermutlich ca. 1500 Jahre alte, sehr freizügige Wandmalereien mit ausgesprochen üppigen Oberweiten, die man leider nicht fotografieren darf. Man kann auch nur ca 10 der noch erhaltenen 22 Wandgemälde sehen. Sie wirken leider etwas überrestauriert haben aber trotzdem ihren Charme.
Über einen langen Gang und ein paar Stufen gelangt man auf eine erste Zwischenebene und von hier aus läuft man zwischen zwei grossen Löwentatzen hindurch weiter. Erst Steintreppen, dann eine freistehende Stahl-Treppenkonstruktion mit üblem Trittmass. Schilder warnen, man solle leise sein wegen Hornissen die hier leben. Als wir hoch wollen, sehen wir, dass sich alle auf den Treppen hinsetzen und sehen dann auch einen grossen Schwarm Wespen oder Hornissen ausschwärmen. Nach kurzer Zeit sind sie weg, wir laufen und schaffen es auf das oberste Plateau, wo nur noch Grundmauern, Teiche etc. an die ehemalige Palast-/Festungs- bzw. spätere Klosteranlage erinnern. Aufstieg insgesamt dauerte nur ca. 30 bis 40 Minuten. Sehr schöne Ausblicke und nette Athmosphäre.
Nach dem Abstieg, auf den Treppen bilden sich jetzt sehr lange Schlangen und es strömen trotzdem immer mehr Leute in die Anlage, wandern wir noch ein bisschen durch den Park, der eher an einen Englischen Garten erinnert.
Das Museum in dem Betonklotz am Eingang ist eher zwiespältig. Eigentlich sind die Fotos vom Ende 19.Jahrhunderts im 1.Stock interessant, diese sind jedoch vergilbt und lieblos an die Wände gepinnt, es wirkt eher armselig. Der 2. Stock ist etwas besser, Skulpturen, Vasen etc.. Hier darf man wieder nicht fotografieren.
Die Hausarchitektur erinnert an die billigen Filmkulissen eines türkischen Star Wars Remakes aus den 80ern. Es ist völlig unklar was man sich dabei gedacht hat.
Danach Pause, eine Runde geschlafen, einen fried rice um die Ecke und dann doch nochmal los zum 2. benachbarten Hügel, dem Pidurangala. Von diesem hat man einen Blick auf den lions rock, aber keine Ruinen und Wandmalereien. Dafür ist dieser Berg auch sehr viel billiger. Es gibt erbitterte Diskussionen im Internet welchen Berg man besteigen soll, wir machen mal beide.
Der Tuktuk Fahrer fährt einfach durch den Park des Lion Rock. Kein Wunder, dass unser Tickets morgens so oft kontrolliert wurde, wenn es so einfach ist, in das Gelände zu kommen. Nach einigen Schlaglöchern landen wir wohlbehalten am Parkplatz, wo unser Fahrer auf uns wartet, während wir barfuß durch eine kleine Tempelanlage, dann beschuht über viele Stufen nach oben gehen bis zu einem schönen, gemauerten liegenden Buddha in einer Höhle. Danach ist es dann eine kleine Kletterpartie, die die locals in Flipflops bzw. barfuss machen. Allerdings liegen auch viele Flipflops zwischen den Felsen. Zu guter Letzt müssen alle sich zwischen grossen verkeilten Felsen durch schmale Spalten durchschieben. Aufstieg insgesamt schweißtreibenden aber machbar, Dauer ca. 20 bis 30 Minuten.
Oben eine schräge Festplatte mit wirklich wunderbarem Blick auf den Lion Rock und den umliegenden Dschungel. Scheinbar tauchen nachts auf den Wegen im Gebiet freilebende Elefanten auf und in den Wasserreservoirs leben wohl Krokodile, laut unserem tuktuk Fahrer.
Wir beschließen, den Sonnenuntergang nicht komplett abzuwarten und laufen alleine in der langsam beginnenden Dämmerung geruhsam wieder runter, fahren mit unserem tuktuk zurück und bekommen rice und Curry im Haupthaus. Direkt vor unserer Terrasse parkt das Auto unserer neuen Nachbarn, ein ziemlich laut palaverndes Pärchen, das ziemlich arrogant wirkt. Deren Fahrer, der im Haupthaus schläft, läuft dauernd zum Auto, um dort bei laufendem Motor sein Internet zu checken. S. bedeutet ihm, dass das nervt und er fährt das Auto ein Stück vor. Wir fliehen relativ schnell vor TV und Bässen in unser dunkles Zimmer.
nächstes ziel:  Polonnaruwa

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