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Sri Lanka 2018
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Reisetagebuch


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Sirigiya | Sri Lanka | Mittwoch - 26.12.2018 - 16:45 - GOOGLE MAPS 
24 luxus/noluxusNach dem Frühstück laufen wir noch schnell zweimal um die Ecke, um von einem, von Chinesen belagerten Viewpoint über die Stadt zu gucken, bevor wir mit dem Vater der Familie um 10.00 Uhr per Taxi starten. Etwas Stau, dann gemächlich im bequemen Toyota bis nach Matale, zum bunten größten Hindutempel Sri Lankas, Sri Muthumariamman Thevasthanam. Sehen uns das Ganze für kleinen Eintritt nur von außen an, dann geht es zum Matale Aluvihara Raja Maha Viharaya, einem Höhlentempel mit gruseligen Folterszenen, sowohl gemalt als auch in Geisterbahnart als billiges Figurentheater, aber oben drauf mit wunderbarem Ausblick. Brauchen nur ca 15 Minuten, nächster Stop in Dambulla beim Rangiri Vihara, einem sehr bekannten Höhlentempel, zu dem man dann doch etliche Stufen rauf laufen muss. Wie alle anderen landen wir nach 10 schweißtreibenden Minuten in der vollen Mittagshitze auf dem Hügel. 5 Höhlen nebeneinander, mit einem weißen Kolonnadengang miteinander verbunden. Eine sehr große Höhle mit vielen Buddhastatuen und Deckenmalereien, u. A. ein reich geschmückter Elefant, der einen der bösen Geister abwirft. Einige Skulpturen wurden gerade restauriert. Einige Herrscherstatuen, unter anderem ein bärtiger Hipster mit entsprechenden Bildnissen im Hintergrund. Insgesamt viel los, aber geruhsam genug, sich die Höhlen genau anzusehen.
Verschwitzt zurück ins Taxi und nach 20 Minuten sind wir in unserer Unterkunft in Sigirya, das eigentlich nur aus einer stark befahrenen, staubigen Straße besteht, mit ein paar Restaurants und an diversen Abzweigungen die Homestays. Unseres sah denn auf den Fotos doch besser aus. 3 Gebäude uförmig um einen Hof. Unser Zimmer und ein weiteres in einem Bau mit kleiner überdachter Terrasse davor, der Raum dunkel, olles, nicht wirklich geputztes Bad. Direkt neben dem Haupthaus, in dem die Familie wohnt, mit laut TV und Küche und praktisch Stuhl an Stuhl mit den Nachbarn. Der kleine Weg ist erstaunlich stark befahren. Die tuktuk Fahrer hören außerdem gern sehr laute Musik mit bombastischen Soundsystemen. Wir sitzen trotzdem ein bisschen auf der Terrasse, laufen die große Straße lang durch den Ort, d.h. an diversen nicht sehr einladenden Restaurants vorbei und sehen uns schon mal unser Ziel für morgen an, einen 270 m hohen Felsen mit vielen, vielen Stufen.
Eine Cola und ein Mangolassi, dann im homestay ganz nettes Curry, im Haupthaus. Gehen nach 2 Bier früh ins Bett, gottseidank sind auch die benachbarten norwegischen Girlies kurz nach 22.00 Uhr ruhig. Diese hatten berichtet, dass sie, obwohl sie schon um 8.00 Uhr beim Lion Rock waren, sich in langer Schlange auf den Berg rauf schieben mussten. Daher haben wir die Gastgeberin, die super freundlich ist, überredet, uns schon um halb 7 Frühstück zu machen.
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Kandy | Sri Lanka | Dienstag - 25.12.2018 - 23:37 - GOOGLE MAPS 
23 Kanonenkugeln und PfeifenSri Lankesisches und western breakfast und starker Kaffee auf der Terrasse. Es sind viel mehr Gäste da als wir wahrgenommen hatten, u.a. ein chinesisches Pärchen neben unserem Zimmer, das ihre Drohne losschickte. Während des Frühstücks steht der Vater, der eigentliche Chef, oder sein Sohn immer etwas in der Nähe des Tisches, was wir seltsam finden. Am nächsten Tag klärt sich das. Superfreche Affen versuchen das Frühstück zu entern. Uns wird erklärt dass sie Europäer nicht ernst nehmen und wenn man sie wegscheuchen wollte sogar beißen. Wenn Einheimische da stehen, kämen sie nicht.
Schön, dass alle Räume mit glänzenden großen Fliesen ausgelegt sind. Wirkt sehr sauber. Unser Zimmer hat Glasfront zum Gemeinschaftsbalkon und Blick über die Stadt. Wir kommen nur langsam in Gang und laufen Mittags in die Stadt zum Uhrenturm gleich beim Bahnhof. Kaufen unterwegs ein paar leckere fettgebackene, scharfe Teilchen, die uns über den Tag retten. Die Suche nach dem passenden local bus dauert etwas. Finden den richtigen und fahren sitzend zum botanischen Garten, allerdings fährt unser Bus Schritttempo. Dort angekommen empfängt uns leider nicht die beschauliche Ruhe, die wir suchten. Es ist Feiertag und der Garten offensichtlich beliebtes Ausflugsziel, die gesamte Stadt ist da. Foreigner zahlen mal wieder stramm. Im Park allerorten Picknicks, die zum Teil von Uniformierten mit Trillerpfeifen aufgelöst werden. Irgendwo pfeift immer irgend jemand. Vor allem Pärchen, die sich dekorativ an Bäumen lagern, sind betroffen. Viele Moslems, die Frauen oft komplett verschleiert, die in großen Gruppen zusammen sitzen und die leicht bekleideten Touris beäugen. Der Park ist an sich sehr schön. Hohe Bambuswäldchen, unanständige Kanonenkugelbäume, kleine und große Wege. Kaum Bänke. Am Ende führt uns ein großes Geschrei noch zu einer grossen Flughundkolonie über mind. 5 benachbarte Bäume. Sehr faszinierend.
Nach 2 h suchen wir das Weite, diesmal recht flott in 20 Minuten in der Stadt. Suchen nach Touristinfos, um den Taxipreis für die Fahrt nach Sigiriya, den unser Gastgeber uns anbot, gegenzuchecken. Entweder zu oder nicht da. Holen uns in einem überteuerten foodstall über einem Einkaufscenter mit laufendem Volksfest chinesisches und thailändisches Essen als Take away, essen das scharfe, aber eher miese Essen auf der Terrasse zusammen mit unseren 2 noch übrigen Bieren. Fröhliche Weihnachten.
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Kandy | Sri Lanka | Montag - 24.12.2018 - 20:14 - GOOGLE MAPS 
22 Zugfahrt des GrauensEin halber Tag zum Vergessen. 5:00 aufgestanden, Frühstück, zum Bahnhof, der Zug fährt ein und ist bereits voll. Wir müssen also stehen. Die ersten 3 Stunden gehen noch. Man steht an der Tür schaut in die schöne Landschaft und hat zu gucken und zumindest genug Platz. Irgendwann wird es jedoch immer voller. Die letzten 2 Stunden stehen wir eng an eng, geknautscht, verkrümmt. Kaum Chancen sich irgendwie festzuhalten, dazu hat der Zug noch ca. 45 Minuten Verspätung. Wir schaffen es gerade so ins Ziel. Das wurde nur noch getoppt durch unsere Nachtbusfahrt in Vietnam. Insgesamt sehr authentisch, aber nächstes Mal ohne uns.
Vor dem Bahnhof erklärt uns ein tuktuk Fahrer, dass das Hotel nicht weit weg ist und wir besser laufen sollten? Das hatten wir auch noch nicht. Kandy ist zugestaut, laut, versmogt und insgesamt zunächst wenig ansehnlich. Fangen an zu laufen, müssen bergauf, merken aber bald, dass wir das nach der Zugfahrt nicht schaffen werden. Irgendwann hält ein tuktuk Gauner, erpresst und nimmt uns mit.
Unterkunft wieder Mal mit obskurer Zuwegung. Eine rohe Betontreppe am Berghang ins Nichts, aber Zimmer und Wirt sind ganz nett. Haus liegt im Berghang, unterhalb der Straße, Blick in die Berge und auf einen entfernten monumentalen Buddha. Neben dem Haus entspringt eine Quelle aus den Fels, natürlich verrohrt und rauscht wie ein Wasserfall.
Duschen, liegen. Erleichterung, dass wir die Zugfahrt, die allseits als DAS Highlight eines Sri Lanka Aufenthalts gilt, hinter uns haben. Ein Pärchen aus dem homestay erzählte uns, dass sie jetzt die umgekehrte Zugtour machen. Die Tickets haben sie einen Monat im voraus gebucht und auch hierbei nur für einen einzigen Termin Karten bekommen, der nun deren Reiseabfolge bestimmt.
Wir rappeln uns irgendwann hoch und laufen ca. 10 Minuten in die Stadt zum Zahntempel, einem der wichtigsten Heiligtümer des Landes. Es ist eine etwas festungsartige Anlage mit Mauern, Zinnen und Burggraben. Als foreigner muss man zu speziellen lassen, den stark erhöhten Eintritt per Ticketautomaten zahlen. Leider werden die meisten Scheine nicht erkannt, dauert also etwas.
Hier wird ein Backenzahn Buddhas verwahrt. Aufbewahrungsort ist eine Haus in Haus in Haus Konstruktion. Zumindest die unterste sichtbare konstruktion ist sehr schön, ein Holzhaus mit scheinbar alten Malereien und Schnitzrreien. Sind so da, dass wir zur Puja Zeit um 18.30 Uhr am Boden sitzend die hunderte von Gläubigen beobachten können, die Blumen und goldgewickelte Geschenke unter Trommeln und Fiepen eines schalmeiartigen Instruments ablegen. Die Massen werden von Walkie-Talkie tragenden Wärtern dirigiert. Irgendwann kommen wohl alle mal an einem kleinen Türchen vorbei, das leicht geöffnet wird, ohne dass man den Zahn zu sehen bekommt. Ein paar Leute dürfen dann ins allerheligste. Alles sehr verwirrend. Wird immer voller, hat passenderweise etwas von einem Weihnachtsmarkt.
Nach 1 h gehen wir, lösen unsere Schuhe aus und essen noch in einem Kaurusmäki artigen indischen Restaurant. Weisser länger schmuckloser Raum mit Neonbeleuchtung. Kaum Gäste. Bestellen mehrere Sachen, merken dann, dass wir gar nicht alles schaffen und önnen einen Teil abbestellen. Werden die ganze Zeit von der älteren Bedienung/ Chefin argwöhnisch beäugt. Aber am Ende taut sie auf und wird sehr freundlich.
Auf dem Rückweg in den Supermarkt. Bier gibt's nicht direkt, sondern verschämt in einem dunklen, verranzten und vergitterten Raum neben der Tiefengarage. Hier drängeln sich auch die Einheimischen (jungen Männer), da es mindestens am nächsten Tag, 25.12., keinen Alkohol gibt. Nach Hause und noch ein Bier auf der Terrasse mit Bachrauschen.
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Ella | Sri Lanka | Sonntag - 23.12.2018 - 23:00 - GOOGLE MAPS 
21 Fast auf den Ella RockFrühstück, Bahnhof, keine neuen Entwicklungen auf dem Kartenmarkt. Fahren mit Bus zu einem kleinen Felsentempel Dhowa Rajamaha Viharahya um die Ecke. Ein kleiner Bach rauscht, hohe Bäume, Schatten, sehr entspannter Ort. Ein Buddharelief in einem Felsen, ca. 18 m hoch. Anschließend in den Tempel, bunte kitschige Bilder dazwischen auch ein paar nette.
Fahren mit dem Bus zurück und entscheiden uns ein bisschen auf dem Ella Rock rumzukraxseln. Soll sehr anstrengend sein. Fahren ein Stück mit dem Bus und beginnen Treppen zu steigen. Landen ab und an in Vorgärten. Irgendwann durch matschigen Dschungel, verlaufen, zurück. Landen auf einem Randweg mit Blick auf ein Tal und einen Wasserfall. Etliche amateurhafte Versuche ein Gruppenselfie zu machen. Kommen auf die grasbewachsene Hügelkuppe und haben jetzt auf der anderen Seite des Berges einen wunderbaren Blick auf den little Adams Peak auf dem wir gestern waren. Durch Teeplantagen, mit alten Termitenbauten am Wegesrand. Sind wohl Behausungen für Cobras, sehen aber keine. Cola am örtlichen Verpflegungspunkt, noch ein weiterer Aussichtspunkt und dann langsam zurück.
Eine Abkürzung erweist sich als Weg mitten durchs Dschungel-Unterholz, 2 m hohe Kanten aus matschigem Lehm. Irgendwann treffen wir auf einen Bach, es geht offensichtlich nicht weiter, da taucht ein local auf, mitten im tiefsten Busch, der uns den Weg zeigen will. Absurd. Es ist bekannt, dass diese Guides die Wegmarkierumgen verbergen und einen dann über Irrwege für viel Geld 'retten'.
Gehen zurück, den einfachen Weg an Stromschnellen vorbei und noch ca. 1 Stunde über die Bahngleise nach Hause.
Ausruhen, schlechtes Essen, schlafen. Haben uns entschieden, morgen den Zug um 6:42 nach Kandy zu nehmen, hoffen auf freie Plätze, ansonsten müssen wir 6 Stunden stehen. Die Hausherrin verspricht uns ein tukuk zum Bahnhof und ein cairpaket. Wir sind gespannt.
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Stefan -
24.12.2018 - 11:28:14 Uhr
Hi, frohe Weihnachten für euch. Gibts bei euch auch lustige Weihnachtsbäume? Last Christmas von Wham ist bestimmt auch der Klassiker schlechthin in Sri Lanka. Schöne Reise weiterhin.
Ella | Sri Lanka | Samstag - 22.12.2018 - 22:16 - GOOGLE MAPS 
20 Was alle Touristen machen (locals aber auch)Schlecht geschlafen, Steppbett etwas zu schmal, also ein ewiger Kampf und ab 5 die Megafonmönche.
Ein riesiges Frühstück für ca. 6 Personen, dann zum Bahnhof. Ticketreservierungen nach Kandy für die 2. Klasse sind auf Tage hinaus nicht zu bekommen. Müssen überlegen ob wir 6 Stunden stehen wollen/können.
Danach bei bedecktem Himmel zum little Adams Peak durch eine grosse Teeplantage und anschließend über Treppen. Es sind scheinbar alle Touristen hier, teilweise Stau auf dem Weg. Dazwischen aber auch viele einheimische Grossfamilien. Es ist Samstag, Vollmond und Ferien. Kommen vollkommen zerflossen am 1. Peak von 3 an. Danach wird's sehr kraxelig. S. Setzt sich auf einen Stein und B. klettert noch zum 2. Peak verzichtet dann auf den 3.. Leider wenig Aussicht, da der Himmel sehr bezogen ist und die Umgebung meist in den Wolken liegt.
Anschließend durch eine Teeplantage zur 9 Arch Bridge. Hier ist es noch voller, enger Weg, vor uns wird eine Urgroßmutter getragen. Etwas mühselig. Auf der Brücke ist dann kaum Platz, überwiegend einheimische mit gewagten Selfies. Trotzdem relativ entspannt. Sehen eine Zugdurchfahrt. Zurück nach Ella durch einen kleinen Tunnel und ca. 3 km auf den Gleisen.
Später Nachmittag nochmal mit dem Bus zum rawenna waterfall direkt an der Straße. Irgendwann fängt es an zu regnen. Entern einen sehr vollen Bus und stehen nach Hause. Inzwischen ist es ein eher tropischer Regenguss. Rennen vom Bus direkt zu einem Restaurant an der nächsten Ecke, Roto, Gemüsecurry, poori. Beobachten wir alle Leute und Autos sich durch den Regen kämpfen. Noch ein Bier 5 Häuser weiter, in der Bar wie gestern. Im Regen zuruck. B. hat einen leichten Sonnenstich, S. leichten Schnupfen.
nächstes ziel:  Ella

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Ella | Sri Lanka | Freitag - 21.12.2018 - 16:32 - GOOGLE MAPS 
19 Taxi nach EllaFrühstück, leichter Regen. Der kleine Hund ist auf den Beinen, die Köchin liegt noch im Krankenhaus. Gehen nochmal zur Verabschiedung zum Strand und Baden im Pool. Auf dem Rückweg durch den Garten flieht ein mittlerer Waran vor uns auf eine steile Palme und ist schnell 10 m hoch.
Rechnung ist moderat, da wir nicht über booking gebucht haben, werden uns 10 Prozent erlassen. Auch diverse Biere, die wir mit unserem Gastvater getrunken haben, tauchen nicht auf. Taxi bestellt, da die Bussituation unklar ist. Abfahrtszeiten, Durchfahrt etc. nicht ganz einfach zu klären. Es gibt keinen Zeitplan und ggf. müsste man umsteigen. Taxi kommt, halten kurz beim örtlichen Tempel. Unser sehr freundlicher Fahrer weckt den grimmigen alten Mönch und der Tempelraum wird aufgeschlossen. Laut Mönch 500 Jahre alt. Schöne Wandbemalung, vor allem Buddhas unter der Decke mit Palmwedeln und anderen Pflanzen. Leider Fotoverbot. Spenden etwas und fahren, z.t. durch Dschungelstraßen mit grossen Elefantenhaufen, in ca. 3,5 Stunden nach Ella. Zwischendurch Regen, auch Mal kurz sintflutartig. Wasserfall vom Auto aus gesehen, abgehakt.
Müssen das Endstück zum homestay steil bergauf laufen, da der Fahrer Angst um seinen tata Nano hat. Beziehen das am Vortag gebuchte Turmzimmer im Paradise homestay. Haben praktisch Rundumblick, sitzen im Regen auf der Terrasse mit Begrüßungscafé und lauschen Megafonmönchsgesängen. Diese werden uns auch schon Mal für morgens zwischen 5 und 6 angekündigt.
Später in den Ort. Dieser war als Backpackerort angekündigt und das stimmt wohl so. Fast nur Touristen auf der befahrenen und staubigen Straße. Sieht aus wie die Khao San Road. Viel Laute Musik. Einmal hoch und runter und im 2.OG Curry und Kottu bestellt und ein Lion. Zurück ins Aussichtszimmer
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Rekawa | Sri Lanka | Donnerstag - 20.12.2018 - 12:45 - GOOGLE MAPS 
18 Die ersten Stufen...Als wir zum Frühstück kommen, gibt's schlechte Nachrichten. Amma, die wunderbare Köchin ist über den frechen Welpen gestolpert, den unsere Gasteltern wenige Wochen vorher auf der Straße gerettet hatten. Krankenhaus. Arm gebrochen. OP. Frühstück gibt's trotzdem, Hopper, eine Art Taco, knusprige Teigschale aus am Tag vorher gemahlenem Reismehl, gebacken in speziellen Pfännchen, mit eingebackenem Ei plus Tomaten-Chillie Salat und Kokosnussraspel mit Zitronensaft. Sehr lecker, nehmen wir jeder 2.
Dann Strand, Felsenpool, Cola, Veranda. Irgendwann lautes Kreischen über das gesamte Grundstück, Jaulen. Der kleine Welpe ist von einem Nachbarhund quer genommen worden. Tierarzt. OP. Gastgeber rennt aufgebracht mit einem Luftgewehr rum.
15:30 vom bestellten und runtergehandelten tuktuk abgeholt. Es soll 15 Minuten zum ersten Felsentempel unseres Urlaubs gehen. Ist am Ende eine gute Stunde durch grüne Reisfelder, Dschungel, mehrere Tempel am Strassenrand, einer davon mit Tempelelefant. Irgendwann vor einem stark bewachsenen Felsen mit grossem Tor und Kloster, der Tempel Mulkirigala Raja Maja Vihara. Gehen rein, wimmeln einen Guide ab, und zahlen bei einem offenbar fast blinden Albino, welcher zu uns über Mikro mit sehr viel Hall spricht, den Eintritt für Foreigner, 500 rp. Sehr surreale Scene, er wirkt wie ein wahnsinniger Mönch aus einem Edgar Wallace Film. Ab und an stimmt er im folgenden auch noch eine hallende Megafonlitanei für den gesamten Aussenbereich an.
Der Tempel erstreckt sich über 3 Ebenen mit Höhlen, jeweils mit raumfüllenden liegenden Buddhas und komplett im farbenfrohen Bollywood Stil ausgemalten Wänden und gemusterten Decken. Die meisten Malereien sind sehr poppig und oft übermalt, wir entdecken aber hinter einem Schrank auch etwas ausgeblichene Malereien, die uns gut gefallen. Wirken etwas zurückgenommener, vielleicht originaler. Schön auch die Decken, handgemalte Muster über alle Unebenheiten der Höhle hinweg. Überall im Aussenbereich sind Horden von Affen unterwegs.
Am Ende über mehrere schweißtreibende Treppen auf die oberste Ebene und zu einem Ausguckfelsen. Hier sind mehrere einheimische Grossfamilien mit Selfies und Familienselfies zugange, inklusive als Fotograf bzw. Motiv eingespanntem Mönch. Wir erwarten jeden Moment einen Absturz. Langsam die Treppen runter, es wird dunkel. Anschließend fährt uns der Fahrer zu einem großen Baum an einer Lagune, der voll hängt mit grossen Flughunden. Ein Teil der Hunde kreist schon um den Baum und die nähere Umgebung. Sie sind sehr groß, z.t. ca. 50 bis 60 cm und haben die typischen gezackten Fledermausflügel. Ziemlich beeindruckend.
Im dunkeln wieder 1 Stunde zurück, alle 30 m liegt ein Hund auf der duinklen Straße im Weg.
Gemüsecurry, Fisch, Bier und die Lebensgeschichte des Hausherren. Clubbetreiber in Stuttgart, Koch und Restaurantbesitzer, Holzbootrestaurierer in Holland und Segelbootüberführer. Unter Gekreische, Gezirpe, Geknurre und leichtem Sommergewitter ins Bett.
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