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Reise nach Thailand und Myanmar (Rangun, Bagan, Mandalay, Sittwe). ...mehr?

Reisetagebuch


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Bangkok | Thailand | Dienstag - 05.01.2016 - 17:27 - GOOGLE MAPS 
33 Das Ende ist nahe.Schlecht geschlafen. Aircon doof, ohne zu warm, mit geht auch nicht, laut und zu zugig. Frühstück unterdurchschnittlich. Deprimierendes Buffet.
Fahren mit Skytrain zum Fluss und für ein paar Baht wie immer erfrischend per Expressboat bis zur Khao San Road, da wir bis 20:00 durchhalten müssen. Kaufen kaum was ein. Trinken fruitshake und Kaffee in einem der Läden, wo wir schon vor Jahren saßen. Selbst hier wird es langsam sauber.
Mit dem Boot zurück, kurzer Stop an der Convent Road, die sich nicht lohnt, und in einem der Einkaufszentren am Victory Monument im foodstall mit Händen und Füßen bestellt, Papayasalat sehr lecker, Rest nicht so. Sind viel zu früh im Hotel, holen unser Zeug und fahren eine Station bis zum Umstieg in die Cityline zum Flughafen, alles so reibungslos, dass wir schon um halb 9.00 Uhr am Flughafen sind. Zwischen deutsch, bayrisch und österreichisch palavernden Menschen müssen wir uns wohl oder übel damit abfinden, dass der Urlaub nun endgültig vorbei ist.
Sonnenaufgang über den Wolken über Frankfurt. 1 Stunde verspäteter Abflug in Frankfurt aufgrund des ersten Schneesturms dieses Jahres in Berlin. Kurzzeitige Irritationen, da in Frankfurt, wie schon in Bangkok die RFID ausfällt. Dann landen wir im Schneegestöber in Berlin und fahren bei -8°C mit der BVG nach Hause. Alle sehen grau und durchgefroren aus, wir sind wohl zu Hause.
nächstes ziel:  Berlin

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Bangkok | Thailand | Dienstag - 05.01.2016 - 16:27 - GOOGLE MAPS 
32 Bye byeEinen kleinen Nachteil hat unsere Unterkunft. Es gibt kein Frühstück, welches wir in einem der umliegenden Läden zu 80er Jahre Popmusik einnehmen müssen. Ziemlich heiß, daher beschließen wir, den Tag noch am Strand zu verbringen, lassen uns im mittlerweile völlig beruhigten Wasser treiben. Viele Pferde, viele Kiteschirme und irgendwann kommt eine Frau vorbei die ein Murmeltier?, eine Ratte oder einfach nur einen großen Hamster an einer Leine ausführt.
Wir fahren mit dem Minivan, der ein paar Meter neben dem Hotel startet, erst am späten Nachmittag ohne Stau in 2,5 Stunden nach Bangkok. Hotel in der Nähe des Victory monument verspricht leider nicht, was sich uns aus booking.com vermittelt hatte. Das Zimmer mit Gartenblick liegt in direkter Schallweite der befahrenen Schnellstraße im 2. Stock, und ist doch ein Stück weg vom Skytrain. Der Garten ist eine eher urbane Grünanlage umstellt von Hochhäusern. In der Nähe der Skytrainstation ein bisschen belanglos, aber o.k. gegessen, danach ein bisschen Lvemusik bei drei VW-Bussen mit Bar und Essensangebot und vielen hippen Jugendlichen. Nebenan ein Stand mit unglaublich kitschigem Kopfschmuck, scheinbar der Renner bei allen jungen Mädchen.
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Hua Hin | Thailand | Sonntag - 03.01.2016 - 16:26 - GOOGLE MAPS 
31 Wie immerNach gutem Frühstück läuft S. zu einem Hotel, das die Tage vorher belegt war und sieht sich ein Zimmer an, das o.k.ist, und ein Viertel von dem kostet, was wir für die ersten 2 Nächte bezahlt haben. Dafür sind alle total nett und sprechen englisch.
Nach dem Wechsel, wir kriegen ein noch netteres Zimmer als das besichtigte, jetzt im 7. Geschoss, durch den Ort, jetzt etwas länger, zum Strand. Im Ort sieht man immer noch einige schöne alte Holzhäuser, leider auch viele höhere Neubauten und natürlich viel zu viele seltsame Bars. Wir kommen langsam in einen entspannten Strandrhythmus. Liegen abwechselnd am Strand und im Wasser.
Abends mal ein anderes Restaurant, wo man Schlange stehen muss, ganz o.k. Da wir uns nicht wieder an den Bahngleisen rumtreiben wollen, laufen wir die Straßen mit lauter kakophoner Musik und hohem Anteil an Animierdamen ab, am Ende ein bisschen Livemusik, leider kein Thai-Rock, sondern Britpop, Beatles und die Scorpions. Dazwischen eine zu enthusiastische Einheimische. Wird später rausgeworfen. 80 m ins Hotel.
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Hua Hin | Thailand | Samstag - 02.01.2016 - 24:00 - GOOGLE MAPS 
30 Baden BadenRuhige Nacht, ganz gutes Frühstück, nachdem wir den Voucher fanden, den man vorlegen musste.
Strand, noch wenig Schatten, dadurch etwas mehr Nähe, auch zu Thai plus tätowiertem Typ, der bereits um 12.00 Uhr leere Bierflaschen um sich sammelt. Mehrfach im sauberen, welligen Meer treiben lassen.
Später im Hotel kleiner Disput wegen der nur Warmluft produzierenden Aircon. Essen auf dem Nachtmarkt, Bier zu Livemusik gegenüber der gestrigen Kneipe. Band spielt etwas schief, aber nicht so weichgespült. Zur besonderen Romantik trägt bei, dass wir nicht nur vor uns die laute Straße, sondern direkt hinter uns die Zuggleise haben.
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Bernd -
03.01.2016 - 11:47:55 Uhr
HuaHin klingt ja fast schon wie Urlaub .... wenn da doch bloß nicht das übliche 'Hotel wechsel Dich'-Spielchen wäre .
S. sollte aber nur mit Brille an den Strand, bei ihrem Talent keine Unfallmöglichkeit auszulassen , oder gibt es am Strand von HuaHin nicht mehr die vielen Pferde ?
Hier sind es zur Zeit -10 Grd C, zieht euch warm an .... gute Rückreise und bleibt gesund .... wünschen Gabi & Bernd

P.S.: Bitte den 8.1. freihalten, für die Rückkehr in europäische Kulturgewohnheiten ...


Hua Hin | Thailand | Freitag - 01.01.2016 - 12:19 - GOOGLE MAPS 
29 Happy New YearDiesmal von kreischenden locals geweckt, die direkt vorm Hotel, neben dem einer der wenigen öffentlichen Zugänge zum Meer liegt, vor den hohen Wellen weglaufen, die bis zu den Stufen des Aufgangs schwappen. Sind jetzt im Hotel die einzigen Europäer. Lagern nochmal im Schatten mit Blick aufs Meer. S. fröstelt, ist kühl, nur 30° bei Wind und Schatten.
Wechseln per Taxi zu einem ebenfalls teuren, aber bezahlbaren Hotel (alle nehmen über die Feiertage erhöhte Preise), das direkt hinter dem alten, im Kolonialstil erbauten, jetzt etwas totrenovierten Railroadhotel liegt. Wir schlendern in unseren ollen Sandalen möglichst selbstbewusst durch die Anlage, die von devoten Wärtern mit Tropenhelmen bewacht wird, und gelangen in 2 Minuten direkt an den Strand. Lagern uns bei den locals unter Palmen. Leider müllig, aber irgendwie netter als die Strandbereiche mit Liegestühlen. Im Meer ist es toll, toben durch die Wellen. Ein Stück weiter bestimmt 30 kitesurfer, die 20 Zentimeter vorm Strand ihre Boards wenden, dahinter Resorts, weiter entfernt Hochhäuser. Wirkt ein bisschen wie Rio oder Miami, in klein.
Nachtmarkt und 2 Bier in einer Art Biergarten nahe des Bahnhofs, direkt an einer sehr stark befahrenen Straße neben den Bahngleisen, wo locals für die Gäste, die sich irgendwie alle untereinander kennen, livemusik machen. Leider alles ziemlich kitschiges Pop- Schlagerzeug, auch das ab 11.00 Uhr eingesetzte Schlagzeug, Orgel und der Bass machen es nur leicht besser. Trotzdem ganz witzig, va. praktisch tourifrei, bis auf uns.
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Nicole -
03.01.2016 - 11:41:52 Uhr
Happy New Year und noch schne letzte Tage bzw. wohl eher Stunden in Thailand!

Liebe neidische Grsse


Hua Hin | Thailand | Donnerstag - 31.12.2015 - 09:39 - GOOGLE MAPS 
28 Sylvester...Um 6 Uhr steht eine Gruppe kahlgeschorener Mönche unter unserem Zimmer und wartet auf den Sonnenaufgang. Wir ziehen die Gardinen auf und geniessen den Sonnenaufgang hinter leichter Bewölkung vom Bett aus.
Weiterschlafen, Frühstück ok, Liege, 3x Meer mit noch mehr Wellen als gestern. Ab und an vollständig bekleidete Einheimische im Wasser, sonst weitgehend leer. Mittagsschlaf, Nachmittagsschlaf, und gegen 7.00 Uhr Richtung Stadt,
Wieder lecker auf dem Nachtmarkt gegessen, Rotee, rotes curry und 2l Tom Yum, und dann durch das Galadinner mit Big Band im ehemaligen im Kolonialstil erbauten Railway-Hotel zum Strand. Dort stehen 100e Liegestühle plus Tischen, die von laut schreienden Handlern angeboten werden. Erst mit der Zeit erschließt sich, dass jede Reihe von einer anderen Familie betrieben wird. Wenn insbesondere europäische Touristen sich nicht entscheiden können zwischen 2 Lagern, steigert sich das Geschrei. Wir begnügen uns mit 2 Plastikstühlen in letzter Reihe direkt bei den Buden, in denen gekocht wird, und beobachten 3 h das Treiben.
Alle, ausser uns, tragen blinkende Hasenohren, Hörner oder ähnliches. Kurz vor 12.00 Uhr stürmen ganze Horden, auch einige eher gebrechliche Europäer, die offensichtlich aus ihren Resorts hergekarrt werden, aber überwiegend Locals den Strand. 1m hohe Heißluftlampions, von denen ca. jeder 3. aufgrund des rel. starken Windes direkt am Strand verbrennt, steigen auf. Ein bisschen Feuerwerk, Chinaböller, entspannt, schön.
Wandern gegen 1:30 durch die noch vereinzelt feiernde Stadt, teilweise findet unter lautem Geschrei Bescherung in den Familien statt, nach Hause, wo es heute richtig ruhig ist.
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Hua Hin | Thailand | Mittwoch - 30.12.2015 - 08:56 - GOOGLE MAPS 
27 UrlaubFrühstück mit Kaffee und heißer Milch, fahren 15 Minuten mit dem skytrain bis victory Monument, wo wir sofort einen der Minibusse, der fast voll ist, bekommen und somit ohne große Wartezeit in Richtung Hua Hin fahren, ca. 200 km von Bangkok entfernt und beliebter Ferienort. Sehr bequem, ruhige Mitfahrer, keine Musik, kein Video, und kein Stau.
Zwei junge kräftige Thailänderinnen klären hilfsbereit mit dem Busfahrer ab, dass er uns quasi am Hotel rauslässt, wir sind bereits um 12.30 Uhr da, Hotel liegt direkt am Strand und direkt neben dem Sommerpalast des Königs Bhumipol., wir haben den größten Raum von den 8 Zimmern. Unser mit Abstand teuerstes Hotelzimmer irgendwo überhaupt. Man liegt im Bett und guckt aufs Meer. Nach drei Seiten Fenster. Dunkler Holzboden und Designerbeton. Genießen es, auf Liegen mit Meerblick zu liegen, Strand steht wegen Wellen fast komplett unter Wasser. 2 mal im warmen Wasser mit 1m hohen Wellen. Sehr nett. Leider hat das Hotel dann doch Macken. Wifi geht kaum, kein Moskitoschutz, keiner kann englisch. Und abends dann richtig nervig, laute, schlechte Musik aus einem Restaurant in der Nähe.
Gottseidank haben wir den Gang in die Innenstadt gewagt, irre voll, und auf dem Nachtmarkt lecker gegessen und Chang Bier getrunken. Ein Stand an dem B. vor 18 Jahren schon Chicken Spargel ass. Wir essen eben diesen und mittelscharfes grünes Curry. Zurück und noch ein Bier aus der Minibar auf dem Balkon direkt am Wasser bis die Moskitos kommen. Mit Oropax gegen die Musik, die das Meeresrauschen übertönt, ins Bett.
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Bangkok | Thailand | Dienstag - 29.12.2015 - 08:54 - GOOGLE MAPS 
26 Bangkok lightGut geschlafen, überhaupt kein Lärm, sehr nettes reichhaltiges Frühstück im 9. OG mit Blick über die Stadt. Wehmut, Myanmar zu verlassen. Wobei es einem Mandalay leichter macht. Diese Stadt hat sich gegenüber unserem letzten Besuch am wenigsten verändert. Bis auf den Umstand, dass kein Generatorengebrüll mehr zu hören ist. Die Luft ist unglaublich schlecht, gnadenloser Verkehr, die ehemalige Gartenstadt ist vollgebaut mit gesichtslosen Betonbauten, die Stadt wirkt härter als andere Orte.
In unserem Hotel wurde uns nahegelegt, den kostenlosen shuttlebus von air asia zu nehmen. 2 Blocks weiter führe er los. Nach 10 Minuten Fußweg sehen wir eine Gruppe Reisender am staubigen Straßenrand stehen. Erst auf Nachfrage einer Kanadierin, die ebenfalls nach dem air asia Treffpunkt sucht, zeigt sich, dass hier die richtige Stelle ist. Kein Schild, kein nichts. Punkt 9.00 Uhr taucht ein Bus auf, der ca. halb 10 startet, nachdem alle Tickets, die nicht nur wir nur als handy-Version haben, kontrolliert sind. Sind nach 45 Minuten am airport. Abflug 12.50 Uhr, Ankunft mit 1/2 Stunde Zeitverschiebung 15.15 Uhr.
Wir schaffen es, in nur 1,5 Stunden inkl. Gepäckausgabe und Immigration ins Hotel, ohne Taxi. Finden sofort den Bus, der gerade losfahren will und uns noch mitnimmt zur Endstation des skytrain, dort nur saubere, gut situierte Leute, da diese extrem saubere und klimatisierte Bahn für thailändische Verhältnisse, 42 Baht = etwas mehr als 1 Eur, teuer ist. Einmal umsteigen und schon stehen wir an der Station National Stadion, zwischen Einkaufscentern und allen großen Hotelketten. 5 Minuten Weg und in einer kleineren Seitenstraße liegt das eher kleine ganz hübsche Hotel. Bekommen das gewünschte Zimmer nach hinten raus, vorne wird auf einer Riesenbaustelle grad ein neues Hochhaus gebaut. Verbringen den späten Nachmittag im MBK, futtern uns durch den foodstall und kaufen ein bisschen ein.
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Mandalay | Myanmar | Montag - 28.12.2015 - 08:51 - GOOGLE MAPS 
25 Versuche durch die Stadt zu fahrenFrühstück, und gegenüber kurz nach halb 7 nachgefragt wegen des Taxis. Kräftiges Nicken. Kurz drauf nochmal gefragt. Wieder freundliches Nicken. Es stellt sich raus, dass wir mit Auto des Chefs gefahren werden, das die ganze Zeit dort steht. Sind in ein paar Minuten am Airport, zahlen 7000 kyat, geben unser Wasser ab, ja, auch hier und sitzen in einer spartanischen Wartehalle, bis unser Flug mit halbstündiger Verspätung startet. Schon eine halbe Stunde später in Mandalay, man sollte links sitzen, um noch einen Blick auf Bagans Tempel zu erhaschen. Tun wir leider wieder mal nicht.
Werden in Mandalay bei laufenden Propellern abgeworfen, Gepäckempfang dauert. Stürmen an den TAXI rufenden Männern vorbei nach draußen, bisschen doof, da draußen gar niemand mehr steht. Einer kommt denn doch nach. Die wohl üblichen 12.000 kyat erscheinen uns zuviel, wollen ein shared taxi, aber keine weiteren Kunden auffindbar. S. besteht auf dem Preis von 10.000, wir werden zu einem anderen Taxi geleitet und bekommen unsere Fahrt. 45 Minuten später sind wir am Hotel in der 29th Street, golden pearl. Zimmer im 6. Stock wird gleich bereitgestellt, stinkt nicht, nette Einrichtung, Dusche gut, lustiger Blick quer über die Hinterhöfe, sehr angenehm.
Gegen halb 12 starten wir mal in die Stadt, wärmer als in Bagan und fast genauso staubig. Erstmal Geld tauschen. In der Bank werden gerade tonnenweise kyatberge hin und her geschoben und von vielen Leuten mit Mundschutz gezählt. Danach versuchen wir einen pickup mit der Nr. 6 zu kriegen, richtige Busse gibts scheinbar immer noch nicht. S. hält versehentlich einen LKW an, der auch einen Kringel auf der Scheibe hat, der wie eine 6 aussieht. Stehen an der staubigen, lauten Straße, ziemlich heiß. Ein alter Mann, der grad seine Teepause hält, bietet uns eine Taxifahrt an, 5000 kyat. Wie wir rausfinden, kostet grundsätzlich jede Fahrt 5000 kyat, eigentlich.
Lassen uns zur Mahamuni-Pagode fahren, die zu einem der Hauptpilgerorte in Myanmar gehört. Im Zentrum der aus vier Himmelsrichtungen zur Mitte führenden, überdachten Passagen mit Verkaufsständen sitzt eine Buddhastatue, die bis zur Unförmigkeit mit Goldblättchen bedeckt ist, die nur von Männern angeklebt werden dürfen. Das Ganze wird live auf großen Flachbildschirmen übertragen, vor denen ebenfalls Betende knien. Frauen können Männer ansprechen, welche dann stellvertretend ihr Gold aufkleben. Ruhen uns auf den kühlen Fliesen zwischen unten rot gefliesten und oben vergoldeten Pfeilern in entspannter Athmosphäre aus und laufen dann zur anderen Seite zur Bildhauerstraße. Mit Bohrern und Flex werden schon fast fertige Buddhastatuen weiter bearbeitet. Es scheint, als würden diese dorthin bereits in einem vorgearbeiteten Status geliefert, man sieht keine unbearbeiteten Marmorblöcke. Sehr staubig, sehr laut.
Durch die Passagen zurück auf die andere Seite, kein Taxi weit und breit. WIr werden in einen bereits vollen pickup geschoben, wo wir auf der schmalen Bank unter der Plane geduckt sitzen, der sich auf der Fahrt weiter füllt, mit Mönchen, Frauen mit Einkäufen. Zwischendurch versucht der Ausrufer der Stationen das Fahrgeld zu kassieren, wir geben ihm 600 kyat, er guckt so, als obs mehr werden müsste, an der Endstation nahe unseres Zuhauses und des zentralen Marktes lässt er uns aber lachend ziehen. Laufen ein Stück, alle vorbeifahrenden Taxis sind voll. Mopedtaxis wollen 2000 kyat pro Person, also annähernd soviel wie für ein Taxi. An der nächsten Ecke handeln wir 2 Jungs mit ihren Mopeds auf 3000 kyat, und da S. den Helm eklig findet, gehts helmlos, B. mit Helm, ein doch viel längeres Stück als gedacht zum Shwenandaw-Kloster. Dort steht ein wunderschöner Holzbau, einziges Überbleibsel des alten Palastes mit vielen Durchgängen, wunderbaren Holzdielen, vergoldeten umd nicht vergoldeten alten, total verwitternden und teilweise neuen Schnitzereien. Stehen ob des gegenüber unserem letzten Besuch massiv erhöhten Eintritts etwas unschlüssig am Eingang und laufen dann einfach mit einer Tourigruppe rein. Wenns nicht soviele Touristen wären, ein sehr kontemplativer Ort, tolles Licht.
Draußen wieder das alte Problem: Die Touris haben alle Taxen o.ä., die sie für die Rückfahrt, oder gleich den ganzen Tag nutzen, einfach so stehen keine Taxis rum. Sprechen die Fahrer an und mit Händen und Füßen erläutern wir, dass wir wieder weg wollen. Endlich erbarmt sich einer, und nun sind wir froh, für 5000 kyat gefahren zu werden.
Kurzer Stop am Supermarkt, Pause. Später laufen wir im Dunkeln los, und irren ein bisschen rum. Restaurants sind weit verteilt. Landen schließlich bei einem Chinesen Min Min aus dem Reiseführer. Ziemlich groß, hell gefliest, Huhn und Gemüse, lecker. Bier dann eine Ecke weiter, einige backpacker, exzessiv Whiskey trinkende tätowierte Einheimische. Eine Ratte quert den Innenraum, alles richtig gemacht, hier nur zu trinken.
nächstes ziel:  Bangkok

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Bagan | Myanmar | Sonntag - 27.12.2015 - 15:56 - GOOGLE MAPS 
24 Easy riderDiesmal erst um 5.30 Uhr aufgestanden, da wir den Werdegang bis zur ersten leichten Dämmerung nicht nochmal sehen müssen. Verfahren uns ein bisschen und landen, wie am Tag zuvor, mitten in einem Feld und wieder in dem einzigen Dorf, was zwischen den Tempeln Bestand hat, mit sehr sandigen Wegen. Auf dem Tempel mit breiter umlaufender Terrasse verteilen sich die Besucher, u.a. wird eine Braut im weißen Traum plus Mann zur Freude aller Umstehenden in allen erdenklichen Posen fotografiert. Die Ballons ziehen diesmal so dicht vorbei, dass man das Zischen der Gasflaschen hört. Einer bleibt bereis am Start liegen.
Heim zum Frühstück, fast. Dann auf halber Strecke macht eins der E-Bikes schlapp. Wir stellen es ab und fahren zu zweit auf einem zum Reisebüro. Pause und buchen ein Zimmer in Hua Hin, in Thailand unterhalb von Bangkok, Erholungsort des thailändischen Königs, da praktisch alle Strandoptionen in Myanmar, zumindest soweit online erkennbar, ausgebucht sind.
Dann neue Bikes, landen auf der Höhe des staatlich erbauten Aussichtsturms, wo kaum Leute sind. Besteigen mehrere Tempel, sehen wunderbare Innenbemalungen und sind fast die ganze Zeit fur uns. Cruisen rum, und irgendwann, leider grad noch ein ganzes Stück weg von New Bagan, macht eines der E-bikes schlapp. Fahren gemeinsam auf dem 2. weiter. Als dieses ebenfalls immer langsamer wird, wird B. zurückgelassen und S. schaffts auf den letzten Volt zurück. Auto wird mit einer Ersatzbatterie losgeschickt, liest B. hupend und gestikulierend auf. Zurück zum Bike, Batterie rein, euphorisch losgefahren, nach ca. 5 min Batterie wieder fast leer, Geschwindigkeit gegen Null. Helfer fährt hupend vorbei, wird herbeigewunken und Bike anschliesend wieder am Strassenrand abgestellt. Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit.
Im Hotel eröffnet uns der Manager, dass er uns ob unserer Beschwerden in ein anderes Hotel umgebucht hat. 12 h vor Abflug finden wir das aber nun aber auch nicht mehr gut, und bevor wir für ein paar Stunden alles ein- und wieder auspacken, verzichten wir. Im Restaurant unserer Wahl nochmal Schlemmen.
nächstes ziel:  Mandalay

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Bagan | Myanmar | Samstag - 26.12.2015 - 15:54 - GOOGLE MAPS 
23 Tempel bis zum HorizontUm 5.00 Uhr aufgestanden. Kaffee und um 5.30, zwei E-Bikes geholt, empfohlenen unbekannten kleinen Tempel mit etwas Suchen gefunden, da noch stockdunkel. Zuerst nur eine Familie vor Ort, später nur wenig voller, sehen uns 2 Stunden die gesamte Bandbreite an Helligkeitsstufen an, auch ca. 20 Heißluftballons, die an uns vorbei ziehen.
Zurück zum Backpackers paradise, Frühstück, diesmal nicht mal Ei sondern nur eine Samosa. Pause und Recherche nach Flug, neuen Zielen. Ein gutes hat dieses Hotel, ein gutes wifi.
Nach 11.00 Uhr wieder los und ein paar Tempel angefahren und zum Teil bestiegen, Viel Staub von Bussen und Autos geschluckt, wieder viel bestaunt und fotografiert worden. Nachmittag zurück, im Reisebüro, zwei Stühle, 1 Tisch genüber an der staubigen Hauptstraße Flug nach Mandalay gebucht, den Weiterflug nach Bangkok machen wir dann online selbst. Mist, verified by visa wird benötigt.
Abends nochmal in das nette Lokal, diesmal u.a. grünes Thaicurry, burmesischen Tomatensalat und warmen Brownie mit Eis. Essen kann glücklich machen.
nächstes ziel:  Bagan

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Bagan | Myanmar | Freitag - 25.12.2015 - 13:18 - GOOGLE MAPS 
22 Fotografieren und fotografiert werdenAusgeschlafen. Frühstück zwischen plappernden Amis, wenig Toast und Ei. Gegenüber sind 2 Stände mit E-Bikes, d.h., nicht wie S. anfangs dachte Fahrräder mit elektronischer Unterstützung, sondern ganz unsportlich kleine, nahezu lautlose Elektromofas. Bekommen, weil wir so spät starten, 2 für 8000 kyat. Ist zwar viel los auf den Straßen, und sehr staubig, und jedes Auto hupt, meist mehrfach, bevor es überholt, aber macht Spaß, langsam vor sich hin zu surren. Schaffen gefühlt zwischen 2 bis 10 km/h. S. bleibt manchmal fast stehen und droht dann einfach seitlich umzukippen. Das fahren durch die sandigen Wege klappt erstaunlich gut, viel besser als mit dem Fahrrad.
Fahren von unserem Standort New Bagan über Oldbagan und gucken u.a. die Ananda mit den schlanken stehenden Buddhas und Dhammayangyi, den größten Tempel. Auffällig viele, fein gemachte Einheimische, in Familie oder als Schulklassen, die, wie wir später erfuhren, alle frei haben, da wegen Vollmond große Festivals stattfänden. Wir, v. a. B., erregen bei Mädchenklassen hohe Aufmerksamkeit, und werden massiv zu Fotosessions mit durchwechselnder Begleitung gedrängt, bzw. andauernd heimlich fotografiert. Vielerorts lautstarke Musik, alle Beteiligten wirken ziemlich aufgedreht.
Suchen am Ende einen beschriebenen Sunsettempel, stehen aber irgendwann im Stau, und fahren über Sandwege, die uns am Ende, Sonne ist schon fast weg, zur Shwe San Daw führen, wo wir mit sehr vielen, wenn nicht allen Touristen, die Terrassen des Tempels belagern. Ist trotzdem schön. Überall werden Selfies gemacht.
Geben unsere E-Bikes ab und essen richtig gut in dem Laden, wo wir tags zuvor unser Nachtbier nahmen. Papayasalat, Nudelsuppe, Curry und als Belohnung eine Kugel selbstgemachtes Eis. Hinter uns sitzen Backpackerinnen mit roten Zipfelmützen, vor uns eine Eionheimische mit Waschbärkapuze.
nächstes ziel:  Bagan

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Bagan | Myanmar | Donnerstag - 24.12.2015 - 04:05 - GOOGLE MAPS 
21 BusfahrenUm 6.00 Uhr aufgestanden, ganz gutes Frühstück, und um 7.15 in kleinen Pickup verladen, der uns zum Sammelplatz fährt, von dem aus mehrere Busse starten. Vorletzte Reihe, neben und hinter uns locals, die zwischendurch mal aus dem Fenster kotzen, bzw. Ihren Betelnusssaft ausspucken. Im Laufe der Fahrt vermehrt sich die Zahl mitfahrender locals. Am Ende sind alle kleinen Plastikstühlchen auf dem Gang und dazu noch ca 10 Stehplätze belegt.
Über Kalaw geht es ca. 1h nur abwärts, 1200 Höhenmeter in engen Serpentinen, viele Straßenbaustellen, wir überholen u.a. 2 Elefanten. Alles sehr grün, z. T. urwaldig. Mittagspause mit fried rice und nach 8,5 Stunden in Nyaung U, wo die handvoll Touristen von Taxifahrern bedrängt werden, die sich aber nicht zusammentun und große Preisunterschiede in Kauf nehmen. S. läuft irgendwann einmal hinter dem Bus rum, und verweigert alle Angebote, womit sie schließlich den Preis auf ein akzeptables Maß senkt. Zahlen unseren Eintritt nach Bagan von 20 Dollar pro Person und werden vorm ostello bello abgeladen. Draußen hocken viele backpacker mit ihrem Elektroequipment. Drin müssen wir, ohne begrüßt zu werden, Formulare ausfüllen und sollen sofort zahlen. S. möchte das Zimmer zuerst sehen und ist schwer enttäuscht. Dafür, dass es das bisher teuerste Zimmer unserer Reise ist, ist es wirklich sehr einfach. Außerdem stinkt es nach Kloake. Da rächt sich booking.com, kein Entkommen. Das Hotel ist eine Jugendherberge mit backpackertouch, schlechtes Frühstück, immer laut.
Kurze Dusche, dann eilen wir gen Fluss, um dann den Sonnenuntergang gerade nicht mehr zu sehen. Wenigstens ein paar Boote im Zwielicht. Da Stromausfall ist, ist auch ansonsten nicht viel zu sehen. Trinken bei einem Laden mit 0815 Angebot ein Bier, und beschließen ob der Pampigkeit der Bedienung woanders zu essen. Ein deutsches Pärchen am Nebentisch erzählt begeistert von ihrem billigen Hotel mit Dachterrasse und Superblick zum Tempelfeld. Hebt unsre Stimmung nicht gerade.
Irren ein bisschen im Dunkeln rum und setzen uns dann in einen Laden mit Tischen unter Bäumen, die mit ein paar Weihnachtskugeln geschmückt sind. Das Curry im dezenten Kerzenlicht ist leider ungewürzt und wenig, Myanmar-Bier hilft. Merry Christmas. Wandern noch mal die staubige, stark befahrene main Road, an der alle Lokale liegen und trinken noch ein Bier.
Holen uns in der Lobby, immer noch voll mit fröhlichen Backpackern, einen alle 5 Minuten vor sich hin pupsenden Raumerfrischer, und schlafen.
nächstes ziel:  Bagan

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Kakku | Myanmar | Mittwoch - 23.12.2015 - 16:35 - GOOGLE MAPS 
20 Stupas bis zum HorizontNochmal nettes Frühstück und, weils mit dem Bezahlen doch dauert, da es eine kleine Verwirrung wegen eines doppelt berechneten Tages gibt, erst gegen 8.15 im blitzsauberen Taxi mit weißen Häkelbezügen über den Sitzen und einem freundlichen Fahrer los bis Taunggyi, also von unseren 1200 m über Null nochmal in Serpentinen etwas höher, wo wir nach ca. 1stündiger Fahrt landen. Da in Myanmar Rechtsverkehr gilt, aber die Lenkräder überwiegend ebenfalls auf der rechten Seite liegen, ist jedes Überholmanöver eine Wette auf die Zukunft. Zum Glück fährt unser Fahrer halbwegs ruhig.
Nach Bezahlung einer Eintrittsgebühr im Tourismusbüro des Shaanstaates in Taunggyi bei einer jungen, netten, sehr gut deutsch sprechenden Frau bekommen wir einen Zwangs-Guide zugewiesen, 17 Jahre jung, frisch von der Highschool und in Pa-oh Tracht, also Hosen in Schwarz oder Blau, Jacke und buntes Handtuch um den Kopf gewickelt.
Durch Toskanalandschaft gehts bis Kakku, unser Guide führt uns durch die ca. 2470 kleinen hellgrauen Stupas aus dem 12. bis 17. Jh. lässt uns dann aber auch allein durch die wunderschönen Stupas laufen. Nur wenige sind noch nicht saniert. Teilweise sind die Sanierungen in Lila abgehoben. Jeder Schritt eröffnet neue romantische Ansichten, bis wir nach 1,5 h erledigt in dem angeschlossenen staatlichen Restaurant landen, mit Blick auf die Stupas und ewig auf mittelmäßiges Essen warten. Unser Guide isst mit und erklärt uns, dass er mal Filmstar werden will und vertieft sich irgendwann in sein Smartphone.
Nach dem Essen führt er uns auf einen kleinen Hügel, den er behende mit seinen Flipflops nimmt, wir schnaufen in der Hitze hinterher. Uns erwartet ein schöner Blick auf das Stupafeld und eine kleine verfallene Stupa mit 2 Pferden und einem Elefanten davor, alle aus Backstein, stehen da einfach so in der Landschaft, sehr idyllisch.
Auf dem Rückweg müssen wir noch durch ein sehr sauberes Pa-oh Dorf mit Buchsbaumhecken laufen und geben den Guide am späten Nachmittag wieder ab, sehen dabei noch die Angestellten in einem Nebenraum bei Classic-Shan Aerobic, die unsere Anwesenheit laut kichernd wahrnehmen. Unser Fahrer hält noch mal kurz für uns an einem kleinen Holzkloster mit vielen jungen Mönchsnovizen, leider ist die Sonne schon so tief, dass Fotos nicht mehr so gut werden.
Duschen uns den Staub in dem Hotel ab, in das wir bereits morgens unsere Sachen von unserem Driver hatten bringen lassen. Wir essen gegenüber von dem Laden, den wir bereits kannten, dort waren v.a. die gebackenen Bananen zum Nachtisch gut, noch ein Bier in einem anderen Laden und ab in den 4. Stock im Golden Dream Hotel, wo wir, abgesehen von S. Husten gut schlafen.

nächstes ziel:  Bagan

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Stefan -
26.12.2015 - 21:27:18 Uhr
Auch wenn es schon wieder zwei tage her ist, trotzdem auch für euch Frohe Weihnachten.
Haben die leute bei euch auch mittlerweile einen schönen tannenbaum aus plastik. Mit coca cola weihnachtsmann?
Viel spass noch.
Stefan & Nicole
Bernd -
24.12.2015 - 16:54:05 Uhr
Ist ja mal wirklich was anderes.....Stupas bis zum Horizont statt Weihnachtsbäume am Heiligabend. Bei 14 Grd. C und Sonnenschein schmeckt der Glühwein hier auch nicht so richtig. Schnee wurde auch noch nicht angeliefert, deshalb gehen wir jetzt Eis essen. Solltet Ihr auch mal machen, statt immer nur Bier am Pool oder Tresen.
Happy X-Mas und schöne Weiterreise wünschen Euch Gabi & Bernd


Nyaungshwe | Myanmar | Dienstag - 22.12.2015 - 21:50 - GOOGLE MAPS 
19 Fast schon UrlaubAusgeschlafen und erst gegen 8.30 Uhr gefrühstückt, chapati m. Curry oder in S. Fall Toast ohne alles. Und dazu wie auch die anderen Morgende einen leckeren Früchteteller. Laufen mal im Hellen durch die kleine, rasterförmig angelegte Stadt, ursprünglich wohl eine Gartenstadt, einige Baustellen mit hohen Klötzen, sicher alles Hotels. Dazwischen in jedem gefühlt 3. Grundstück eine kleine goldene Stupa. Wenn man in so eine kleine, sehr staubige Stadt kommt, denkt man nicht, das sie nach ein bisschen Rumschlendern soviele nette Seiten hat. Auffällig auch die vielen Schulen, aus denen am späten Nachmittag Massen an fröhlichen Kindern mit weißen Oberteilen und grünen Röcken hervorquellen. Im Markt erstehen wir 2 Stoffe für Longhis und einen Regenschirm, wir nutzen ein bisschen den Balkon an unserem Zimmer und mieten uns dann doch noch mal Räder, mit denen wir einen kleinen zerfallenen Tempel direkt am Ortsausgang und ein bisschen weiter caves anfahren, etwas hügelig, wieder mal toskanafeeling, wenn man den Müll an der Straße übersieht. Bei dem kleinen Kloster, wohinter die Höhle liegt, drückt uns ein Mönch wortlos 2 Taschenlampen in die Hand und stiefelt vor uns her in eine staubige, nicht wie andernorts geflieste und voll beleuchtete Höhle, in der einzelne Buddhastatuen stehen. Richtig schön eine bunte Stupa, die auf einem Felsvorsprung, zu dem sich die Höhle nach kleiner Wanderung über Stufen öffnet, in der Sonne steht.
kurzer Boxenstop, dann dim sum, die ganz lecker sind. Die Organisation des Taxi-Ausflugs nach Kakku am nächsten Tag dann doch über unser Hotel, genauso wie Transfer mit Bus nach Bagan, von dem es hieß wir könnten ganz kurzfristig buchen, und kriegen dann grad noch die letzten Plätze, ganz hinten, und deshalb so voll, weil eine größere Gruppe mitfährt.
nächstes ziel:  Kakku

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Nyaungshwe | Myanmar | Montag - 21.12.2015 - 20:30 - GOOGLE MAPS 
18 BootfahrenHaben am Abend vorher im Hotel angesagt, dass wir eine Bootstour machen wollen.
Also um 7.00 Uhr beim Frühstück, Bootsmann holt uns pünktlich ab, und nach 5 Minuten sind wir am Kanal, wo wir dann, wie alle anderen auch, zu zweit ein Boot bekommen, in dem zwei Holzsessel stehen, lose, und sich unser Bootsführer in die lange Reihe an Booten einfädelt. Wir sind gut eingepackt mit allem was wir beihaben da es morgens etwas frisch ist. Also mehrere T-Shirts, Fliess, Kniestrümpfe, Windjacke, Tücher. So geht das halbwegs und ist im Fahrtwind immer noch recht erfrischend...
Am Übergang des Kanals zum See stehen 4-5 Einbeinruderer, die immer, wenn sich eine Kamera auf sie richtet, ein Bein heben und mit ihren runden geflochtenen Körben wedeln, sehr authentisch. Später wirds aber netter, die Boote verteilen sich, viele Wolken, wir fahren ca. 45 Minuten bis zum Markt, der jeden Tag, dem Mondkalender folgend, an einer anderen Stelle stattfindet. Diesmal kein floating market, sondern ein Markt an Land. Da, wo die Touriboote landen, nur Souvenirs, dahinter aber auch richtig Markt, wo einige, oft kleine knorrige Bergfrauen mit Handtüchern auf dem Kopf, offensichtlich für einen längeren Zeitraum Lebensmittel einkaufen.
Werden danach zu einer Weberei, einer Silberschmiede und Bootsbau plus Zigarettenproduktion gefahren. Weil wir nirgends lange bleiben, landen wir früh in einem wunderschönen Restaurant mit fantastischem Blick auf einen grossen Baum, Holzhäuser und goldene Stupas und o.k.em Essen. Ab und an brausen Mönche in Langbooten vorbei. Inzwischen ist es wieder richtig heiss und wir sind weitestgehend entkleidet und wickeln uns Tücher um den Kopf, bzw. setzen alberne Hüte auf.
Wir weigern uns Longneckfrauen und Katzen, die in einem Kloster durch Reifen springen, anzusehen und fahren durch wunderbare schwimmende Gärten und durch grosse Dörfer, viele, z.T. alte Holzhäuser die auf Stützen im Wasser stehen, bei zunehmender Hitze, was bei S. trotz Tuch zu leichtem Sonnenstich führt. Dazu leichte Erkältung, sodass der Tag für sie nachmittags im Bett endet,
B. geht nochmal auf ein Potato-Curry nahe der Markthalle und bringt S. eine Shan-Suppe mit. Um 20:00 im Bett. Wir nennen es Urlaub.
nächstes ziel:  Nyaungshwe

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Nyaungshwe | Myanmar | Sonntag - 20.12.2015 - 20:30 - GOOGLE MAPS 
17 RadtourNach einer eher schrecklichen Nacht mit Beleuchtung durch Strassenlaternen, hauchdünnen Wänden, superhartem Bett und Mückenstichen, weil das Moskitonetz eher Mücken anzog als abhielt - surprise surprise: Wir kriegen unser eigentliches Zimmer mit sauberem Boden, anständigen Handtüchern, groß, hell, richtig nett. Und gutes Frühstück.
Leihen uns nebenan 2 Räder, B. überlässt als gentleman S. das einzige etwas höhere Rad. Während wir in Siem Reap unseren Pass abgeben mussten wird hier keinerlei Pfand gefordert. Radeln auf der Straße gen Westen und einem weiten Bogen zum Inlesee, viel Staub, die einzigen, die man auch noch auf Fahrrädern sieht, sind andere Touris. Kommen nach ca 15 km zu einer Treppe, die zu einer Stupa führt, mit vielen sehr ärmlich gekleideten Kindern, die mit Begeisterung Verstecken spielen und sich durch uns nicht irritieren lassen. Schöner Blick Richtung Inlesee, dessen Ausläufer nun vor uns liegen. Die Hot Springs entuppen sich als ein Bad, mit Eingängen für males, females und foreigners. In den Foreignerbereich darf S. kurz reingucken, kleine, in einen schönen Holzboden eingelassene Becken mit dem heißen Wasser der hot springs, ein paar Traveller liegen rum. 10 Dollar Eintritt und fehlender Badeanzug halten uns ab. Kurz dahinter soll man sich über den See übersetzen lassen können. Die Bootsmänner lassen nicht mit sich verhandeln und packen uns und die Räder in eins der Boote, zwei Schweizerinnen in das nächste, mit denen wir gemeinsam eigentlich einen besseren Preis für ein gemeinsames Boot erhofften. Werden durch Schilf und Grünzeug und Holzhäuser auf Stelzen gefahren, dieses wie das Boot, das wir am nächsten Tag nehmen werden, mit laut dröhnenden Motoren wohl aus LKWs. Sehr schön, 10 Minuten später sind wir auf der andern Seite, radeln zurück, u.a. an der winery vorbei, die auf einem Hügel liegt, und das Travellerziel für einen stimmungsvollen Sonnenuntergang ist. B.s Rad mittlerweile hinten platt, daher ötteln wir in der beginnenden Dämerung gen Heimat und nach Abgabe der Räder zu einem Laden nahe der Markthalle, wo wir einem etwas hibbeligen Deutschen, den wir in Kalaw kurz gesehen hatten, über den Weg laufen, neben uns kommt dann noch ein Paar aus Hamburg bzw. München zu sitzen, essen lecker Curry und Tomaten- und Tealeafsalat und tauschen uns u.a. über die Schwimmmöglichkeiten in Berlin aus.
nächstes ziel:  Nyaungshwe

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Kalaw | Myanmar | Samstag - 19.12.2015 - 20:30 - GOOGLE MAPS 
16 ZugfahrenHaben uns am Abend vorher kurzentschlossen in dem vorgebuchten Hotel In Nyaungshwe, was ein paar Kilometer vom Inlesee weg liegt, in das letzte verbliebene Standardzimmer eingemietet, und, weil die Bahn quasi vor der Tür hält, uns entschlossen, mit dem Zug bereits einen Tag eher als ursprünglich geplant zu fahren.
Sind sehr früh da, hilft uns aber nix, Zugtickets werden, wie uns ein Mann schließlich erklärt, immer erst verkauft, wenn der Zug den vorherigen Bahnhof verlässt. Bahnticket wird wieder einzeln mit Hand ausgestellt. Insgesamt sinds ca. 10 Touristen, die in die upper class wollen. Für 1100 kyat, also ca. 80 Cent. Die upper class ist aber von einer großen Gruppe junger Einheimischer belegt, uns bleiben nur die Plätze nahe des Klos. Falls mal jemand diese Strecke fährt, unbedingt in Fahrtrichtung rechts sitzen, wir mussten uns sehr verbiegen, um von unseren Plätzen auf der linken Seite durch die niedrigen Fenster was zu sehen. Ärgerlich, weil die junge Amerikanerin, die rechts saß, ohne eine Atempause 4,5 h auf ihren Nachbarn einredete, und eh nicht raus guckte. Landschaft wie Toskana, nur die Erde röter, und mit Wasserbüffeln.
Nehmen uns ein Taxi zusammen mit, ja, der Amerikanerin und ihrem Nachbarn, fahren ein paar Kilometer, bis man unter Vorlegen des Passes und 13000 kyat in den Inleseebereich eingelassen wird. Bei Ankunft Stromausfall, unser erster bei diesem Besuch. Stromversorgung scheint allgemein aber sehr viel besser geworden zu sein. Auf der gesamten bisherigen Reise kein enervierender Generatorenlärm.
Auch wenn man in dem düsteren Zimmer nicht viel sieht, es ist einfach nur alt und oll, über dem abgenutzten Linoleum blauer Teppichbelag, alles eher schmuddelig, eng, voller Moskitos.
Laufen erstmal los zum essen durch die stockdunklen Gassen, andauernd sausen links und rechts aus dem Dunkeln Motorräder und Autos vorbei. Die Hälfte der Läden so wenig sichtbar im Kerzenschein, dass wir lieber nach längerem Suchen einen etwas schickeren aussuchen, nett bedient werden und ganz gut essen.
Was auffällt: in Myanmar wurde die Phase zwischen Anzapfen von Telefonleitungen, um an kleinen Tischchen am Straßenrand telefonieren zu können zur landesweiten Versorgung selbst der Bauern auf dem Feld mit Smartphones übersprungen, es gibt keine Internetcafes. Daher haben wir auch Schwierigkeiten Fotos einzustellen, jetzt hat uns grad der Hotelbesitzer sein Laptop geliehen.
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Bernd -
20.12.2015 - 12:22:41 Uhr
Und wann beginnt nun eigentlich Euer Urlaub ?

bleibt möglichst unverletzt ... .. wünschen Gabi & Bernd


Kalaw | Myanmar | Freitag - 18.12.2015 - 20:30 - GOOGLE MAPS 
15 B. wird MönchLaufen zum Bahnhof, altes Gebäude, und daran vorbei Richtung Süden auf einen Hügel, wo der Sunsetpoint, den wir uns auch für einen Besuch am Tage vorstellen können, auf einer kleinen handgezeichneten Karte zu sehen ist. Laufen durch eine Riesenhotelanlage, dahinter tatsächlich ganz nett 4-5 Tischchen unter Schirmen, ein Cafe mit Namen sunsetpoint, das aber erst abends öffnet.
Tapern wieder in den Ort und stehen unentschlossen rum, gehen dann doch nochmal die Treppen zum Kloster rauf, da noch ein Stück dahinter ein sunsetpoint sein soll, laufen schließlich Forstwege mit dunkelroter Erde entlang, lichte Kiefernwälder, wirkt sehr europäisch. Von Ferne sehen wir auf einer Anhöhe eine Stupa, kurz darauf treffen wir 2 Franzosen, die uns zu einem unbedingten Aufstieg raten. Manchmal sind gerade unerwartete Highlights wunderbar. Und dies ist eins. Auf dem Berg ein kleines Kloster, aus ein paar Hütten, gepflegten disneylike Buddha-, Elefanten- und sonstigen vergoldeten und schneeweissen Figuren, sowie einer kleinen Kopie des goldenen Felsens bestehend mit einem Rundumblick auf die Landschaft, so schön, so friedlich, dass B. auf der Stelle Mönch werden will, aber nur hier.
Müssen uns aber bald auf den Rückweg machen, da die Dämmerung droht, werden eine zeitlang von einem weissen Hund verfolgt, der dann doch seine Klosteroase nicht für uns aufgeben will, sunset im Vorbeigehen wahrgenommen, und dann in ein kleines Restaurant an der Hauptstraße, das direkt aus England oder so importiert sein könnte. Spitzengardinen, Holzvertäfelung, Endlich mal burmesischen Tomatensalat, lecker, Currys o.k., aber sehr angepasst. Laden wird offensichtlich v.a. von kleineren amerikanischen und französischen Reisegruppen frequentiert, die kurz nach uns eintreffen. Noch ein Bier in der grünen Kneipe.


nächstes ziel:  Kalaw

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Kalaw | Myanmar | Donnerstag - 17.12.2015 - 20:30 - GOOGLE MAPS 
14 Blinkende BuddhasNach leckerem Reismehlpfannkuchen und Kaffee auf der langen Terasse mit Blick auf die Umgebung und die Berge, allerdings mit Schuhen, Fliess und Socken, da es Abends und Morgens noch ziemlich kühl ist, nutzt S. mal wieder die birmesische medizinische Versorgung. Wir landen bei einem der kleinen Straßenläden, auf einem große Tisch stehen alle verfügbaren Medikamente. Der Arzt kommt mit Moped und Lederjacke, hängt sich ein Stetoskop um und legt los. Der kleine Junge, der vor uns dran ist, wird kurz hinter einem halb zugezogenem Vorhang abgehorcht, bekommt eine Tablette verabreicht, die Helferin nimmt einzelne Tabletten aus weiteren Verpackungen und wirft sie in eine kleine Plastiktüte, fertig. S. bekommt nach kurzer Begutachtung und erneuter Desinfektion Antibiotika und Salbe. Irgendwie wunderbar bodenständig.
Finden eine Bäckerei und trinken Americano, trecking hat sich ja nun erledigt. Nachmittags laufen wir, Wegweiser gibts nicht, durchs Dorf an einem großen Armeequartier inkl. Golfplatz fuer Einheimische vorbei zu 2 Höhlen, die mit wild blinkenden Buddhas vollgestellt sind. Vor den Hoehlen liegt ein typisches goldenes Stupafeld.
Zurück laufen wir etwas anders und landen mit Dunkelwerden, gut eingepackt mit Fliess und Kniestrümpfen, im Ort. Essen in dem Lokal, von dem wir so nett chauffiert wurden, eher chinesisch, nach Zugabe von nachgeorderter Chili ganz o.k. Der aeltere Fahrer von gestern kondoliert nochmal und dann noch ein Bier in der grünen Kneipe.


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Kalaw | Myanmar | Mittwoch - 16.12.2015 - 20:30 - GOOGLE MAPS 
13 Fliegen und fallenNettes Toast-Frühstück, die freundlichen Hotelangestellten telefonieren mit unserem Hotel in Kalaw, von dort wird kein Taxi von Heho nach Kalaw organisiert. Wir sollen aber bei den Taxifahrern alle ablaufen und nicht mehr als 20.000 bis 25.000 Kyat zahlen.
Taxi holt uns ab, 8000 Kyat, und, um den Stau zu umgehen, geht's zum Teil auf schmalen Straßen quasi durch die Vorgärten in 1 guten Stunde zum Flughafen, wo B. nochmal Geld tauscht (600 Euro ergeben einen ca. 15 cm hohen Stapel 5000 Kyat Scheine) und S. beim Check In fröhlich ausgelacht wird, weil die Schilder an dem kleinen Tresen direkt vor ihrem Kopf hängen und die Kommunikation erschweren. Gepäck wird gewogen indem jemand es kurz anhebt und nickt. Immer noch 8,5kg für b und 11,5 kg für s. Sind in wenigen Minuten im Abflugbereich, leider ohne Wasser, das beim Durchleuchten entdeckt wurde. Es ist zunaechst nicht so ganz ersichtlich, welcher Flieger grad aufgerufen wird, traben aber schließlich ein paar Meter über das Flugfeld, wo die Propellermaschine schon mal ihre Propeller anschmeißt und uns auf der schmalen Einstiegstreppe fast weg weht. S. nimmt ob der Propeller Rescuetropfen, beruhigt sich aber, als es bei dem ca 1stündigen Flug das ganze Programm von Hühnersandwich, Wasser und Kaffee gibt.
In Heho steigen nur ein paar Einheimische und wir aus, der Rest fliegt weiter nach Mandalay. Die örtliche Taximafia mit nur ca. 10 Taxis lacht uns aus, als wir die Taxifahrer, die im Grunde alle zusammen rumstehen, versuchen runterzuhandeln. Nachdem wir trotzig 15 Minuten rumsitzen, nehmen wir den Taxifahrer, der uns zugewiesen wird, für 30.000 khat. Dieser ist eigentlich ziemlich nett, aber weil S. ansagt, langsam zu fahren, tut er dies auch auf grader Strecke. Sind trotzdem nach 45 Minuten in Kalaw.
Der Taxifahrer fragt sich zum etwas abgelegenen Hotel direkt an der Railwaystation durch. Werden herzlich mit pancake aus Reismehl und Kaffee empfangen. Im obersten 3. OG sieht unser Zimmer ein bisschen aus wie eine Schiffskabine, schöner Holzboden, Holzwände, viele Fenster, sehr romantisch. Da direkt davor eine Bruecke mit Baustelle ist, wechseln wir in das fast genauso aussehende Zimmer gegenüber, dort schauen wir auf alte Holzhaeser mit Blechdaechern und einen Fussballplatz.
Laufen durch das Dorf mit nettem Markt, wo uns keiner anquatscht, sehr entspannt. Die Frauen der Stadt tragen alle neckische Pudelmuetzen mit Bommeln. An der Hauptstraße beginnt eine Treppe zu einem kleinen Kloster, steigen bei ziemlicher Wärme rauf, oben liegen bestimmt 6 oder 7 Hunde rum. Wie wir sehen werden, sind überall im Land unmengen hellfellige Hunde unterwegs und vor allem unglaublich viele junge Hunde. Alle sind gottseidank eher scheu und gehen uns aus dem Weg.
Der Ort ist nach erstem Eindruck klein, staubig und es gibt kaum offensichtliche Angebote für Touristen, ausser mehrere Baracken mit Trekkingagenturen und einige Hotels und Guesthäuser. Lassen uns von 2 Guides erklären, was man bei einem 1 Tagestrip machen könnte. S. will keine Dörfer, der nette Guide Alex mit seinem sehr guten Englisch würde auch dies für 12 $ hinbekommen.
Die Suche nach einem Restaurant ist schwierig, also erst mal ein Bier bei einer grün neonbeleuchteten Kneipe draussen. Sieht aus wie eine Kneipe in Kreuzberg, inklusive der einheimischen Gäste. Beschliessen nach Blick in den Hinterraum, dass man hier nicht essen kann. Suchen weiter ein Restaurant, das Innenplätze anbietet, was ob der aufkommenden Kälte angenehm wäre. In einem Laden, der o.k. aussieht müssten wir warten, daher landen wir an der Hauptstraße. Sitzen zumindest halb innen, bestellen Curry und Gemüse. S. will mal zum Klo, dunkel, oll, und auf dem Rückweg tritt sie unbemerkt auf den kippelnden Gülledeckel, der verrutscht und sie steckt mit einem Bein bis zum Knie in der Gülle. Kann ihren Fuß befreien und sich hochrappeln. Zwei zuerst kichernde, dann sehr hilfsbereite Mädchen versuchen mit Wasser, Seife und Bürste das Hosenbein und den Schuh zu reinigen beim Hochziehen des Hosenbeins zeigt sich, dass eine dicke Beule am Schienbein und ein fettes Hämatom am Oberschenkel prangen. Endlich kommt B., dem man im Lokal in Allerseelenruhe das Essen serviert hat, ohne ihm etwas zu sagen. Nehmen das Essen mit, merken, dass S. so jetzt nicht bis nachhause laufen kann, B. fragt in einem anderen Restaurant nach einem Taxi, ein aelterer Mann der dort arbeitet kommt einfach mit raus und fährt uns mit seinem Auto ins Hotel. Echt toll. Sehen erst dort am anderen Bein eine ziemliche Schürfwunde und einen noch fetteren Bluterguss. Endlich konnten wir mal die ganze Reiseapotheke nutzen, desinfizieren, verbinden, um dann das kalte, geschmacklose Curry zu essen.
nächstes ziel:  Kalaw

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Stefan -
19.12.2015 - 23:33:13 Uhr
Gibt es auch noch ein paar bilder aus myanmar? Oder luft das mit dem internet nicht so gut da? Die haben doch alle smartphones, oder?
Klingt sehr spannend alles, besonders wenn S. Wieder kurz vorm explodieren ist.
Viele Gre
Stefan & Nicole


Yangon | Myanmar | Dienstag - 15.12.2015 - 20:30 - GOOGLE MAPS 
12 ShwedagonAusgeschlafen. Werden zum Frühstück nach nebenan in einen vietnamesischen Imbiss geschickt, wo es pho (Nudelsuppe) und Toast gibt. Lassen uns abholen und, da Yangon nur aus Einbahnstraßen zu bestehen scheint mit viel Umweg vom Chef des Hotels fahren, der auch nochmal beteuert, dass ihm die Überbuchung leid tue. Bekommen rel. kleines Zimmer, nochmal Kaffee und wandern dann durch die Straßen mit ihren 1000 Gemüseständen und Straßenküchen bis zur Bogyoke Aung San Markthalle, in der man neben Longhis, Schmuck, Souvenirs früher auch schwarz Geld bekam. Das gibt es scheinbar nicht mehr. Wir werden jedenfalls nicht mehr angesprochen und in dunkle Ecken geschoben.
Kaufen nichts, und werden in einem foodstall von den auf uns einschreienden Verkäuferinnen vertrieben, nehmen Zuflucht in einem anderen kleinen Restaurant, wo zu B.s Bedauern die jiaozi grad aus sind und wir uns mit Suppe und Cola stärken und dann zu Fuss durch die Hitze bis zur Shwedagon laufen, wo bis auf ATM-Automaten im Tempelbereich alles beim alten ist. Wir finden es beide toll, wie die Einheimischen beim Begießen ihrer Buddhas ebenso entspannen wie die Touris, die erst gegen Abend, weil man dann das Gold der Stupas besser fotografieren kann, verstärkt auftauchen. Sehr viele von ihnen in Longhis, die aber bei den meisten wie umgeschlungene Badehandtücher aussehen.
Nach drei Stunden nehmen wir uns ein Taxi, mit dem wir mal wieder im Stau stehen. Laufen ab der Sulepagode durch Gassen, wo die Altbauten aus der Kolonialzeit noch stehen und landen nach kurzem Boxenstop im Hotel wieder im Chinesischen Nachtmarkt in der 19th Street, diesmal an einem anderen Stand bei einer Chinesin, wo wir vor 5 Jahren schon mal waren, bei Bier und Spiesschen, wieder mit leckerer Chili-Soya-Sauce, diesmal ergänzt durch jiaozi, die aber leider frittiert wurden.
nächstes ziel:  Kalaw

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Yangon | Myanmar | Montag - 14.12.2015 - 20:30 - GOOGLE MAPS 
11 GrillenS. nutzt noch mal den Pool, und hat ihn um 7.00 Uhr für sich. Nach unkompliziertem Bezahlen des Zimmers, diverser Smoothies und Biere gehts mit einem anderen tuktukfahrer gen Flughafen. Werden über sein smartphone - alle haben eins - zurückbeordert, weil wir ein Netzteil vergessen hatten. Ein wirklich tolles Hotel.
Am Flughafen werden wir extrem langsam abgefertigt, S. hat kleinen Schwächeanfall, dann aber alles gut. Sind pünktlich in Bangkok Don Muang, klar, wenn wir eh mehr als 3 Stunden Wartezeit haben. Pommes und Cola bei Mc Donalds, dann warten, um uns wie überall lautstarke Chinesen. Ankunft Yangon gegen 18.00 Uhr.
Einreise unkompliziert, vier Schlangen: myanmar, foreigners, diplomats and seamen. Geldtausch euro gegen kyat (kurs 1:1300) auch schnell und einfach. Wir erhalten wieder mal 2 backsteingrosse Geldstapel. Wir laufen noch zum domestic airport ein paar Schritte weiter. In der kleinen Halle ca. 10 kleine Tresen der Fluggesellschaften, hinter denen irgendwas rumgewerkelt wird. Anfrage, ob man hier direkt ein Ticket kaufen kann, führt nach ein bisschen hin und her mit Händen und Füßen zum Hinweis, dass wir dazu auf die schmale Galerie müssten, wo sich die Büros der Fluggesellschaften befänden. Wir laufen durch eine kleine Tür und werden von einem zerknitterten freundlichen alten Mann aufgehalten, der uns bedeutet, dass wir den Pass abgeben müssen, bevor wir auf die Galerie dürfen. Er führt uns nach draußen, dort ist ein kleiner Counter " DIPLOMATS " . B. gibt seinen Pass ab, wir bekommen 2 Marken, werden freundlich grinsend von dem alten Mann mit Daumen hoch zur Treppe geleitet und laufen in die Galerie 2 Stockwerke höher. Bei Yangonairs steht die Tür auf, offensichtlich ein ausschließlich für interne Abläufe genutztes Büro, genauso wie der schmale Gang davor. Wir bekommen aber dann einfach ein Ticket fur den übernächsten Tag ausgedruckt, Bezahlung in US-Dollar.
Vor dem domestic Flughafen steht nur eine kleine Ansammlung Taxis, der Chef weist uns eins zu, 9000 khat, und stehen dann fast eine Stunde im Stau an einer Dauerbaustelle. In unserem Hotel dann trotz kurz vorheriger nochmaliger Anfrage die Ansage, man habe leider überbucht. Der Angestellten ist das offensichtlich peinlich und sie telefoniert wild, läuft mit S. zu einem Hotel 2 Strassen weiter. Dort langes Lamentieren, widerwillig werden 2 völlig inakzeptable Abstellräume gezeigt, erneute Diskussion, schliesslich wird ein grosses, gesichtsloses Zimmer mit 2 Doppelbetten bereit gestellt. S. tobt noch ein bisschen, lässt das Bad putzen, dann wird Boris mit Gepäck nachgeliefert.
Die 19. Strasse mit x chinesischen Grilllokalen ist schnell erreicht und nach diversen Gemüse- und Hühnerspiesschen, die man sich aus Vitrinen aussucht, in kleinen Plastikkörben sammelt und dann zum Grillen abgibt, sowie mehreren Myanmar-Bieren ist die Welt wieder in Ordnung, zumal wir den nächsten Tag frei haben, weil die laut blog-Auskünften komplizierte Flugorganisation nach Heho entfällt.

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Siem Reap | Kambodscha | Sonntag - 13.12.2015 - 21:00 - GOOGLE MAPS 
10 TempeltaenzerinnenNachdem um 2.00 die heimkehrende Ami-Tourigruppe kaum gelaermt hat, um ca 7.00 Uhr aufgestanden. Nach dem Fruehstueck Route fuer heute ausgedacht, kurz geschwommen und mit dem bewaehrten TukTukfahrer (Mr. Sun) losgefahren. Heute mal eine andere, etwas langweilige, aber sehr viel schnellere Verbindung bis zum ersten Tempel, Prasat Kravan, den wir bereits gegen halb 11 erreichen. 5 Ziegeltuerme nebeneneinander, in zweien davon Reliefs in Backsteinoptik, u.a. eine Fluegelfigur - Engel?
Dann Ta Som. Der nicht so einsam ist wie erinnnert, relativ klein, sehr schoene Taenzerinnen, am Osttor ein eingewachsener Baum.
Nochmal Ta Prohm, wieder angenehm, da Mittagszeit nicht mal chinesische Gruppen. Neben den romantischen Baumeinwachsungen viele Reliefs und Taenzerinnen.
Zum Abschluss Chau Say Thevoda mit Zugang zum Wasser, Haupttempel steht noch, wieder sehr unterschiedliche, sehr gut erhaltene Taenzerinnen, ausser uns nur noch 2 Japanerinnen, sonst richtig leer.
Gegenueber liegt Thommanon, ein kleiner Tempel, auf dem wir schon beim letzten Mal gern rumgeklettert sind, auch nur 1 -2 Leute, dazu Beschallung von den Buden, immerhin Khmer-Popmusik.
Zurueck, Pool, Essen in einem kleinen Laden Little Kroma, der bei Tripadvisor empfohlen nur 2 dunkle Gassen weiter liegt, und eher mittelmaessiges Essen kredenzt.
Und ein Bier in der Lobby am Computer...
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1 Kommentar[e] lesen/ eintragen   nachricht an susanne | boris
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Bernd -
13.12.2015 - 15:56:38 Uhr
Wie jetzt ... kein Bier am Pool mehr ? .... aber was ist schon ein Bier am Pool gegen einen Glühwein auf der Schlossinsel

Gute Weiterreise wünschen Gabi & Bernd


Siem Reap | Kambodscha | Samstag - 12.12.2015 - 20:30 - GOOGLE MAPS 
9 ChinesenMit Aircon bei angenehm erfrischenden 27 °, trotz kichernden Nachbarsmädchen, bis halb 7 gut geschlafen. Frühstück mit pancake, Ei und schon um halb acht bei Mr. Sun im Tuktuk, der gleiche, der uns vom Flughafen gefahren hatte. Eine gute Stunde Fahrt vorbei an hochbeinigen Hütten, reihenweise Whiskeyflaschen mit Benzin bis zum Banteay Srei, vor dem erschreckend viele Busse stehen, schicke Eingangshalle mit Shops, dann die kleine, feine Anlage, alles ein bisschen wie in der Puppenstube, zarte Reliefs, und ganz viele Türrahmen. Leider. Denn die Horden an Chinesen müssen sich in j e d e n Bogen stellen und posen, ohne Rücksicht auf Verluste. S. extrem entnervt ob der Vehemenz. Dazu sehr heiss und kein Schatten.
Gönnen uns noch eine Kokosnuss, dann fahren wir zum Banteay Samre, viel leerer, Ruhe bis auf khmer 12-tonmusik von Minenopfern, die bei jedem Tempel musizieren. Jeder neuankommende Touri wird, weil sie dann immer anfangen zu spielen, angekündigt. Nur Einzelreisende, kein einziger Chinese, ganze Anlage wirkt eher wehrhaft mit hohen Mauern, die den äußeren Umgang begrenzen.
Fragen den Fahrer an, ob wir, da es erst kurz nach 13.00 ist, noch zum Ta Prohm koennen. Begeistert ist er nicht, aber zu höflich um abzulehnen. Dort viele Busse, aber, oh Wunder, in der Anlage gar nicht so voll, verteilt sich einfach besser, ist aber auch um einiges groesser. Vieles, was wir noch vor 10 Jahren einfach so normal fanden hat sich geaendert. Am Eingang wird man erstmal auf einen abgesperrten Pfad geleitet. Frűher konnte man sich hier voellig frei bewegen. Der Eindruck relativiert sich etwas, als wir in den hinteren Bereich kommen, dort ist das meiste weiter frei zugaenglich. Der Tempel ist einfach unglaublich schoen. Abgesehen von den grossen Baeumen, welche die Mauern bewachsen, gibt es viele schoene feine Details. Ueberall sieht man Reliefs und hat tolle Ausblicke. Nach 2 Stunden sind wir durch und fahren nach Hause zu unserer Urwalddusche ueber Holzdielen. Leider wird die Dusche nach 2 Minuten immer so heiss, dass man sie verlassen muss. Daher erstmal einen Smoothie am Pool. Werden nach 2 Stunden von gackernden amerikanischen Girliehorden vertrieben. Essen in einem Backpackerladen, Curry, Papayasalat usw.. Die Chefin ist diesmal eher eine Domina und schreit im Hintergrund ihre Angestellten zusammen. Um uns herum checken alle ihre Mails und ihre whatsup-nachrichten. Bei gefuehlten immer noch 35 grad nach Hause. Evtl. Bier am Pool.
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Siem Reap | Kambodscha | Freitag - 11.12.2015 - 21.00 - GOOGLE MAPS 
8 Bike und PoolStellen den Wecker tapfer auf 6.30 Uhr, Sonnenaufgang um 6.00 Uhr wuerden wir eh nicht schaffen, schaffen es aber wegen der jetlagbedingten Schlafunterbrechungen erst gegen 8.00 Uhr aufzubrechen. Ausserdem kratzte in der Nacht irgendein Tier auf dem Dach unseres Zimmers und wollte scheinbar rein. Erfahren spaeter dass es wohl die Hauskatze mit ihren 7 handtellergrossen Jungen war. Da kann man nichts machen. Fruehstueck und anschliessend steuern wir einen Fahrradladen an, bei dem uns den Abend zuvor 2 Raeder etwas groesser erschienen waren. Raeder dann aber eher schlechter als am Tag zuvor, eine Kette beim ersten Tritt ab.
Wir kaempfen uns trotzdem nach Angkor Wat und laufen nach einem Boxenstop bei einer Cola - S. rennt irgendwann kurzentschlossen auf eine Verkaeuferin zu, die sie gerade nicht laut anschreit, Madame buy, Madame - mit Gruppen an lautstarken Chinesen (das hat sich veraendert, vor 10 Jahren waren noch keine in Angkor unterwegs, jetzt dominieren sie das Bild) die tollen Galerien mit wunderbaren Reliefs ab. Auf den Turm steigen wir nicht, da gibt es jetzt nur noch einen Aufgang ueber eine Holztreppe mit einer langen Schlange Chinesen davor.
Es ist irre heiss, wir suchen Schatten, fahren dann weiter zum Bayon mit den grossen Gesichtern und einem schoenen Relief im Aussenbereich und vielen netten Tempeltaenzerinnen. Wir schaffen noch einen Tempel weiter noerdlich, Preah Khan mit den kreuzfoermigen ewig langen Gaengen und eingestuerzten Decken.
Rueckweg in einer guten Stunde, fix und fertig fallen wir in den Pool. Smoothie am Pool. Dann in ein total leeres Restaurant in unserer Naehe mit sehr huebschem Ambiente, Holzhaus, Ventilatoren, devote Bedienung. Internet, Bier am Pool, Bett.
Morgen gehts zu 2 Tempeln, die wir noch nicht gesehen haben. Anschliessend besuchen wir vermutlich den Pool.
nächstes ziel:  Banteay Srei

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Siem Reap | Kambodscha | Freitag - 11.12.2015 - 21:00 - GOOGLE MAPS 
7 Pool and BikeAusgeschlafen mit Unterbrechungen und beschlossen, das Hotelfruehstueck, das es nur bis 10.00 Uhr gibt, doch noch mitzunehmen. Weise Entscheidung, ist richtig nett mit Mango, Ruehrei, Papayasalat, und und und. Nur Kaffee ist nicht so doll. Und wir muessen uns daran gewoehnen, dass dauernd devot bedient wird.
Ein paar Stunden am Pool, im Pool. Dass wir das mal so toll finden haetten wir auch nicht gedacht.
Nachmittags in die Hitze und lange nach einem Fahrradverleih gesucht, schliesslich zwei, wie immer in Asien, zu kleine Räder bekommen und im Schnelltempo gen Angkor Wat. Leider hat uns der Bikevermieter etwas in die Irre gefuehrt, das Besucherzentrum, und nur da gibt es die Tickets fuer das Gelände, liegt nicht an der Strasse, die wir fahren. Die Kontrolle laesst uns nicht durch, also eine Strafrunde bzw. wieder ein Stueck die Strasse zurueck und entnervt in die Schlange vorm Besucherzentrum eingereiht, die unglaublich schnell abgearbeitet wird. Mit unserem Dreitageticket duerfen wir am Vorabend schon mal rein und haben somit zumindest noch eine halbe Stunde Angkor Wat vor uns, bis uns die Waerter langsam rauskehren. Den Sonnenuntergang auf dem daneben liegenden Berg, den wir vor 10 Jahren mit 10.000 anderen sahen, sparen wir uns diesmal.
Ohne Licht mit eigentlich nur ansatzweise funktionierenden Bremsen in einem Pulk von Hunderten von Autos, Tuk Tuks und knatternden Motorrädern wieder in die Stadt zu fahren hatten wir bereits vor 10 Jahren beschlossen nie wieder zu machen und fahren dann konsequent auch diesmal wieder mit hunderten im Pulk ohne Licht zurueck in die Stadt.
Belohnungsessen nochmal in dem netten Laden, in dem S. die Kellner, alle noch minderjaehrig denken wir, davon abhält, die schreckliche Schlagermusik laut aufzudrehen. Noch ein Bier am Pool.
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Siem Reap | Kambodscha | Freitag - 10.12.2015 - 20:00 - GOOGLE MAPS 
6 Fliegen fliegen fliegenSind immer noch nicht so ganz raus aus dem Jetlag und jetzt erst in der Lage zu kommunizieren.
Start in Berlin am 8.12. nachmittags. Bis nach Tegel klappte es ganz gut (U7), dann erstmal ein bisschen Verspaetung. In Zuerich: Entfremdung: gross, leer, stylisch, eine kleine fuehrerlose U- bzw. Seilbahn verbindet die Terminals. Landen auf einem guten Zweierplatz aussen, Flieger rollt los, und gleich zurueck, weil irgendeine Kontrolllampe leuchtet. Laut Kapitaen konnte die Stoerung behoben werden und schon gings mit ner knappen Stunde Verspaetung los, bis auf das Dauergequieke 2er thailaendischer Zwillingskinder eigentlich ganz gut, als wir tatsaechlich mal einschlafen, werden wir durch helles Licht bruesk geweckt und haben auch schon Minuten spaeter das Fruehstueck vorm Bauch. In Bangkok finden wir den Weg durch Immigration, Gepaeck und finden auch den Shuttlebus zum anderen Flughafen Don Muang. S. nervoes, da man fuer ein Umsteigen zwischen den Flughaefen eigtl. mindestens 4 -5 h einplanen sollte. Bus kommt gut durch, steht dann nur direkt vorm Flughafen im Stau, weil 2 Japaner ihr Taxi schieben muessen. Wir schaffen es 30 Minuten vor Abflug am Flieger zu sein.
Kommen gegen 16.00 Uhr in Siem Reap an, ein bisschen Warten auf das Visum, das wie frueher durch ca. 10 Haende geht, Geld verschwindet sofort in einem Aktenkoffer und jeder der uniformierten Beamten setzt mal einen Stempel rauf, aber in einem sehr viel schickeren Gebaeude. Draussen steht tatsaechlich ein Driver mit einem Schild mit unserem Namen, daneben noch ein ungeplanter Gast und dann gehts zu dritt mit dem Tuk Tuk zum Hotel, wo wir ein richtig nettes Zimmer haben und gleich den grossen Pool nuzen. Karaoke im Fernsehen geschaut, mindestens 3 Programme gleichzeitig.
Irren später ein bisschen durch Siem Reap, wo Riesenleuchtschrift die Pubstreet und den Nightmarket ausweisen, alles laut und nervig. Definitiv nicht mehr dass verschlafene Doerfchen von frueher. Finden schliesslich einen kleineren Laden, wo wir erstaunlich gut essen. Noch ein Bier am Pool und nach 24 Stunden Reise endlich ins Bett.
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Stefan -
11.12.2015 - 19:27:14 Uhr
Na man o man
Was lese ich? Ein Bier am Pool? Vom Flughafen abgeholt mit großem Tuk Tuk?
Das nenne ich pure Dekadenz.
Aber im Urlaub dürft ihr das. Viel Spaß noch.


Lichtenhain | Deutschland | Mittwoch - 16.09.2015 - 18:29 - GOOGLE MAPS 
5 Elbsandsteingebirge, September 2015Als letzter Test noch ein paar Bilder von unserem Wochenende im Elbsandsteingebirge. Trotz Erkältung haben wir diverse 400er bestiegen, sind über schmale Grate geklettert und haben uns durch enge Spalten geschoben. Immer im Wettkampf mit vielen Kleinkindern und älteren Leuten mit Rollator.
Unterkunft hatten wir im Dorf Lichtenhain, von dort konnte man direkt zum Lichtenhainer Wasserfall marschieren, welcher pünktlich alle halbe Stunde angeschaltet wurde. Ein grandioses Naturerlebnis.
Ansonsten waren wir auf den Schrammsteinen, haben die Bastei geguckt, nebst Hochzeit mit Dudelsackspieler, was auch sonst, und hatten ein Bier mit Blick auf die Burg Königstein im Sonnenuntergang. Insgesamt, bis auf das Essen, ein sehr schönes Wochenende.
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Brandenburg | Deutschland | Mittwoch - 16.09.2015 - 18:28 - GOOGLE MAPS 
4 Brandenburg, Juli 2015Und zur Abwechselung mal Bilder aus Brandenburg. Da gibt es nicht nur Nazis, sondern auch schöne Dörfer, Felder, Seen und so. Nur Essen und Kaffee geht nicht so gut. nächstes ziel:  Angkor Wat

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Usedom | Deutschland | Mittwoch - 16.09.2015 - 18:28 - GOOGLE MAPS 
3 Usedom, April 2015Bilder aus Usedom. Auch immer wieder sehr entspannt. Wieso überhaupt Asien? nächstes ziel:  Angkor Wat

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Rom | Italien | Mittwoch - 16.09.2015 - 18:28 - GOOGLE MAPS 
2 Rom, März 2015Als nächstes ein paar Bilder aus Rom. Etwas Regen, sehr voll, anstrengend - aber auch irgendwie schön.
Merke: wenn bei Trip Advisor zwei Leute schreiben, dass Sie nach dem Besuch eines Restaurants fast gestorben wären, dann ist da eventuell etwas dran.
warnlink
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Teneriffa | Spanien | Mittwoch - 16.09.2015 - 18:27 - GOOGLE MAPS 
1 Teneriffa, Dezember 2014So, das Reisetagebuch ist eingerichtet. Zuerst gibt es ein paar Probeeinträge mit Bildern unserer letzten Urlaube, Ausflüge etc..
Als erstes ein paar Bilder aus Teneriffa im Dezember 2014. Es war überraschend schön und gab viel Sonne im Dezmeber.
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