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Reisetagebuch


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Nyaungshwe | Myanmar | Montag - 21.12.2015 - 20:30 - GOOGLE MAPS 
18 BootfahrenHaben am Abend vorher im Hotel angesagt, dass wir eine Bootstour machen wollen.
Also um 7.00 Uhr beim Frühstück, Bootsmann holt uns pünktlich ab, und nach 5 Minuten sind wir am Kanal, wo wir dann, wie alle anderen auch, zu zweit ein Boot bekommen, in dem zwei Holzsessel stehen, lose, und sich unser Bootsführer in die lange Reihe an Booten einfädelt. Wir sind gut eingepackt mit allem was wir beihaben da es morgens etwas frisch ist. Also mehrere T-Shirts, Fliess, Kniestrümpfe, Windjacke, Tücher. So geht das halbwegs und ist im Fahrtwind immer noch recht erfrischend...
Am Übergang des Kanals zum See stehen 4-5 Einbeinruderer, die immer, wenn sich eine Kamera auf sie richtet, ein Bein heben und mit ihren runden geflochtenen Körben wedeln, sehr authentisch. Später wirds aber netter, die Boote verteilen sich, viele Wolken, wir fahren ca. 45 Minuten bis zum Markt, der jeden Tag, dem Mondkalender folgend, an einer anderen Stelle stattfindet. Diesmal kein floating market, sondern ein Markt an Land. Da, wo die Touriboote landen, nur Souvenirs, dahinter aber auch richtig Markt, wo einige, oft kleine knorrige Bergfrauen mit Handtüchern auf dem Kopf, offensichtlich für einen längeren Zeitraum Lebensmittel einkaufen.
Werden danach zu einer Weberei, einer Silberschmiede und Bootsbau plus Zigarettenproduktion gefahren. Weil wir nirgends lange bleiben, landen wir früh in einem wunderschönen Restaurant mit fantastischem Blick auf einen grossen Baum, Holzhäuser und goldene Stupas und o.k.em Essen. Ab und an brausen Mönche in Langbooten vorbei. Inzwischen ist es wieder richtig heiss und wir sind weitestgehend entkleidet und wickeln uns Tücher um den Kopf, bzw. setzen alberne Hüte auf.
Wir weigern uns Longneckfrauen und Katzen, die in einem Kloster durch Reifen springen, anzusehen und fahren durch wunderbare schwimmende Gärten und durch grosse Dörfer, viele, z.T. alte Holzhäuser die auf Stützen im Wasser stehen, bei zunehmender Hitze, was bei S. trotz Tuch zu leichtem Sonnenstich führt. Dazu leichte Erkältung, sodass der Tag für sie nachmittags im Bett endet,
B. geht nochmal auf ein Potato-Curry nahe der Markthalle und bringt S. eine Shan-Suppe mit. Um 20:00 im Bett. Wir nennen es Urlaub.
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Nyaungshwe | Myanmar | Sonntag - 20.12.2015 - 20:30 - GOOGLE MAPS 
17 RadtourNach einer eher schrecklichen Nacht mit Beleuchtung durch Strassenlaternen, hauchdünnen Wänden, superhartem Bett und Mückenstichen, weil das Moskitonetz eher Mücken anzog als abhielt - surprise surprise: Wir kriegen unser eigentliches Zimmer mit sauberem Boden, anständigen Handtüchern, groß, hell, richtig nett. Und gutes Frühstück.
Leihen uns nebenan 2 Räder, B. überlässt als gentleman S. das einzige etwas höhere Rad. Während wir in Siem Reap unseren Pass abgeben mussten wird hier keinerlei Pfand gefordert. Radeln auf der Straße gen Westen und einem weiten Bogen zum Inlesee, viel Staub, die einzigen, die man auch noch auf Fahrrädern sieht, sind andere Touris. Kommen nach ca 15 km zu einer Treppe, die zu einer Stupa führt, mit vielen sehr ärmlich gekleideten Kindern, die mit Begeisterung Verstecken spielen und sich durch uns nicht irritieren lassen. Schöner Blick Richtung Inlesee, dessen Ausläufer nun vor uns liegen. Die Hot Springs entuppen sich als ein Bad, mit Eingängen für males, females und foreigners. In den Foreignerbereich darf S. kurz reingucken, kleine, in einen schönen Holzboden eingelassene Becken mit dem heißen Wasser der hot springs, ein paar Traveller liegen rum. 10 Dollar Eintritt und fehlender Badeanzug halten uns ab. Kurz dahinter soll man sich über den See übersetzen lassen können. Die Bootsmänner lassen nicht mit sich verhandeln und packen uns und die Räder in eins der Boote, zwei Schweizerinnen in das nächste, mit denen wir gemeinsam eigentlich einen besseren Preis für ein gemeinsames Boot erhofften. Werden durch Schilf und Grünzeug und Holzhäuser auf Stelzen gefahren, dieses wie das Boot, das wir am nächsten Tag nehmen werden, mit laut dröhnenden Motoren wohl aus LKWs. Sehr schön, 10 Minuten später sind wir auf der andern Seite, radeln zurück, u.a. an der winery vorbei, die auf einem Hügel liegt, und das Travellerziel für einen stimmungsvollen Sonnenuntergang ist. B.s Rad mittlerweile hinten platt, daher ötteln wir in der beginnenden Dämerung gen Heimat und nach Abgabe der Räder zu einem Laden nahe der Markthalle, wo wir einem etwas hibbeligen Deutschen, den wir in Kalaw kurz gesehen hatten, über den Weg laufen, neben uns kommt dann noch ein Paar aus Hamburg bzw. München zu sitzen, essen lecker Curry und Tomaten- und Tealeafsalat und tauschen uns u.a. über die Schwimmmöglichkeiten in Berlin aus.
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Kalaw | Myanmar | Samstag - 19.12.2015 - 20:30 - GOOGLE MAPS 
16 ZugfahrenHaben uns am Abend vorher kurzentschlossen in dem vorgebuchten Hotel In Nyaungshwe, was ein paar Kilometer vom Inlesee weg liegt, in das letzte verbliebene Standardzimmer eingemietet, und, weil die Bahn quasi vor der Tür hält, uns entschlossen, mit dem Zug bereits einen Tag eher als ursprünglich geplant zu fahren.
Sind sehr früh da, hilft uns aber nix, Zugtickets werden, wie uns ein Mann schließlich erklärt, immer erst verkauft, wenn der Zug den vorherigen Bahnhof verlässt. Bahnticket wird wieder einzeln mit Hand ausgestellt. Insgesamt sinds ca. 10 Touristen, die in die upper class wollen. Für 1100 kyat, also ca. 80 Cent. Die upper class ist aber von einer großen Gruppe junger Einheimischer belegt, uns bleiben nur die Plätze nahe des Klos. Falls mal jemand diese Strecke fährt, unbedingt in Fahrtrichtung rechts sitzen, wir mussten uns sehr verbiegen, um von unseren Plätzen auf der linken Seite durch die niedrigen Fenster was zu sehen. Ärgerlich, weil die junge Amerikanerin, die rechts saß, ohne eine Atempause 4,5 h auf ihren Nachbarn einredete, und eh nicht raus guckte. Landschaft wie Toskana, nur die Erde röter, und mit Wasserbüffeln.
Nehmen uns ein Taxi zusammen mit, ja, der Amerikanerin und ihrem Nachbarn, fahren ein paar Kilometer, bis man unter Vorlegen des Passes und 13000 kyat in den Inleseebereich eingelassen wird. Bei Ankunft Stromausfall, unser erster bei diesem Besuch. Stromversorgung scheint allgemein aber sehr viel besser geworden zu sein. Auf der gesamten bisherigen Reise kein enervierender Generatorenlärm.
Auch wenn man in dem düsteren Zimmer nicht viel sieht, es ist einfach nur alt und oll, über dem abgenutzten Linoleum blauer Teppichbelag, alles eher schmuddelig, eng, voller Moskitos.
Laufen erstmal los zum essen durch die stockdunklen Gassen, andauernd sausen links und rechts aus dem Dunkeln Motorräder und Autos vorbei. Die Hälfte der Läden so wenig sichtbar im Kerzenschein, dass wir lieber nach längerem Suchen einen etwas schickeren aussuchen, nett bedient werden und ganz gut essen.
Was auffällt: in Myanmar wurde die Phase zwischen Anzapfen von Telefonleitungen, um an kleinen Tischchen am Straßenrand telefonieren zu können zur landesweiten Versorgung selbst der Bauern auf dem Feld mit Smartphones übersprungen, es gibt keine Internetcafes. Daher haben wir auch Schwierigkeiten Fotos einzustellen, jetzt hat uns grad der Hotelbesitzer sein Laptop geliehen.
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Bernd -
20.12.2015 - 12:22:41 Uhr
Und wann beginnt nun eigentlich Euer Urlaub ?

bleibt möglichst unverletzt ... .. wünschen Gabi & Bernd


Kalaw | Myanmar | Freitag - 18.12.2015 - 20:30 - GOOGLE MAPS 
15 B. wird MönchLaufen zum Bahnhof, altes Gebäude, und daran vorbei Richtung Süden auf einen Hügel, wo der Sunsetpoint, den wir uns auch für einen Besuch am Tage vorstellen können, auf einer kleinen handgezeichneten Karte zu sehen ist. Laufen durch eine Riesenhotelanlage, dahinter tatsächlich ganz nett 4-5 Tischchen unter Schirmen, ein Cafe mit Namen sunsetpoint, das aber erst abends öffnet.
Tapern wieder in den Ort und stehen unentschlossen rum, gehen dann doch nochmal die Treppen zum Kloster rauf, da noch ein Stück dahinter ein sunsetpoint sein soll, laufen schließlich Forstwege mit dunkelroter Erde entlang, lichte Kiefernwälder, wirkt sehr europäisch. Von Ferne sehen wir auf einer Anhöhe eine Stupa, kurz darauf treffen wir 2 Franzosen, die uns zu einem unbedingten Aufstieg raten. Manchmal sind gerade unerwartete Highlights wunderbar. Und dies ist eins. Auf dem Berg ein kleines Kloster, aus ein paar Hütten, gepflegten disneylike Buddha-, Elefanten- und sonstigen vergoldeten und schneeweissen Figuren, sowie einer kleinen Kopie des goldenen Felsens bestehend mit einem Rundumblick auf die Landschaft, so schön, so friedlich, dass B. auf der Stelle Mönch werden will, aber nur hier.
Müssen uns aber bald auf den Rückweg machen, da die Dämmerung droht, werden eine zeitlang von einem weissen Hund verfolgt, der dann doch seine Klosteroase nicht für uns aufgeben will, sunset im Vorbeigehen wahrgenommen, und dann in ein kleines Restaurant an der Hauptstraße, das direkt aus England oder so importiert sein könnte. Spitzengardinen, Holzvertäfelung, Endlich mal burmesischen Tomatensalat, lecker, Currys o.k., aber sehr angepasst. Laden wird offensichtlich v.a. von kleineren amerikanischen und französischen Reisegruppen frequentiert, die kurz nach uns eintreffen. Noch ein Bier in der grünen Kneipe.


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Kalaw | Myanmar | Donnerstag - 17.12.2015 - 20:30 - GOOGLE MAPS 
14 Blinkende BuddhasNach leckerem Reismehlpfannkuchen und Kaffee auf der langen Terasse mit Blick auf die Umgebung und die Berge, allerdings mit Schuhen, Fliess und Socken, da es Abends und Morgens noch ziemlich kühl ist, nutzt S. mal wieder die birmesische medizinische Versorgung. Wir landen bei einem der kleinen Straßenläden, auf einem große Tisch stehen alle verfügbaren Medikamente. Der Arzt kommt mit Moped und Lederjacke, hängt sich ein Stetoskop um und legt los. Der kleine Junge, der vor uns dran ist, wird kurz hinter einem halb zugezogenem Vorhang abgehorcht, bekommt eine Tablette verabreicht, die Helferin nimmt einzelne Tabletten aus weiteren Verpackungen und wirft sie in eine kleine Plastiktüte, fertig. S. bekommt nach kurzer Begutachtung und erneuter Desinfektion Antibiotika und Salbe. Irgendwie wunderbar bodenständig.
Finden eine Bäckerei und trinken Americano, trecking hat sich ja nun erledigt. Nachmittags laufen wir, Wegweiser gibts nicht, durchs Dorf an einem großen Armeequartier inkl. Golfplatz fuer Einheimische vorbei zu 2 Höhlen, die mit wild blinkenden Buddhas vollgestellt sind. Vor den Hoehlen liegt ein typisches goldenes Stupafeld.
Zurück laufen wir etwas anders und landen mit Dunkelwerden, gut eingepackt mit Fliess und Kniestrümpfen, im Ort. Essen in dem Lokal, von dem wir so nett chauffiert wurden, eher chinesisch, nach Zugabe von nachgeorderter Chili ganz o.k. Der aeltere Fahrer von gestern kondoliert nochmal und dann noch ein Bier in der grünen Kneipe.


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