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EINTRÄGE

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19 SITTWE | MYANMAR | Sunday -28.2.2010,15:53   
FLIEGEN, FLIEGENIrgendwie besteht dieser Urlaub mehr aus Bewegung zwischen verschiedenen Orten als im Bleiben. Um 5.15 aufgestanden, die Generatoren, die in Mandalay offensichtlich in wirklich jedem Haus stehen, sind arg laut gewesen. Ein halb geglueckter Kaffee, dann mit Taxi ueber menschenleere, gen Flughafen immer breiter werdende Strassen in einer knappen Stunde am Flughafen. Sind dort fast allein. Bei domestic flights reicht echt ne halbe Stunde vorher. Unsere Flugtickets sind aber o.k., und gegen 8.00 gehts los ueber Bagan (wir bleiben im Flugzeug) nach Yangon. In Yangon nimmt uns ein Typ mit offiziell aussehendem Schild unsere Kofferchips ab, lotst uns und das Gepaeck zum - geschlossenen - Mandalay-Schalter, und will dann nen Dollar, hat nicht mal das Gepaeck getragen. Kriegt die Haelfte, was immer noch zuviel ist, und ein wirklich netter Mensch bringt uns denn, nachdem S. langsam die Geduld verliert, zum Air-Mandalay-Buero, wo wir unser Gepack unterstellen koennen (der check in nach Sittwe ist erst in 5 h), draussen halbwegs guenstiges Taxi ergattert, und lassen uns zum schicken Inya Lake Resort fahren. Tigern einmal ums Gebaeude, kaufen ein bisschen Zeug im Souvenirshop und lassen uns dann auf der Terasse nieder, trinken richtig guten teuren Michkaffee, essen spaeter super leckeren Tomatensalat nach Shan-Art fuer wenig Geld, und lassen die Stunden vorbeigleiten. Den Pool haetten wir sicher auch nutzen koennen, hatten aber keine Sachen dabei. Taxi zurueck. Flug nach Sittwe ist sehr leer, genauso wie der Flug von Mandalay nach Yangon. Wieso das mit den Tickets so schwer war, ist mir nicht begreiflich. In sitwe steigen wir als einzige Touristen neben villeicht 10-15 Locals aus, unsere Paesse werden von mindestens vier Leuten abgeschrieben, waehrend B. schon von einem Bootsanbieter besprochen wird. Mit Pickup-Taxi in die City - und auf einmal ist eso, wie wir es uns im Sueden vorgstellt hatten: Keine Autos, wenige Mofas, Trishaws in Massen, Raeder, Pferdekutschen. Niedrige Haeuser, viel Gruen. Im Ort so gut wie keine touristen. Mit den beiden einzigen, die wir sehen, werden wir am naechsten Tag, insgesamt werden wir 6, ein Boot nach Mrauk U teilen. Gehen ins Palace Hotel und haben dort das mit Abstand schlechteste Zimmer unserer Reise, oller TEppich, dreckiges BEttzeug, das aber auf Anfrage gewechselt wird, Muecken. Laufen durch den Ort Richtung Hafen, indisch wirkende bunte Farben im Spaetnachmittagslicht, froehliche Kids, wir erregen allerorten AUfmerksamkeit, leider auch bei Bettlern, die ersten, die organisiert betteln (die Mutter hat ihre Kinder offensichtlich so dressiert, dass sie nur Geld nehmen, richtig schlimm). Mit Trishaw zum allgemeinen Amusment zu einem Restaurant etwas ausserhalb, das uns zu fischig erscheint, laufen noch 1 weiter, hat die identische Karte, bleiben aber und essen Pfannengeruehrtes. Treffen 2 Schweizer, die mit nach Mrauk U fahren, und die wir damit die naechsten Tage viel sehen werden, noch ein Bier, und mit Trishaw zurueck. nächstes ziel:  Mrauk U

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18 PYIN U LWIN | MYANMAR | Sunday -21.2.2010,11:44   
SHARED TAXIFahren gemeinsam mit einem australischen Paerchen in einem Shared Taxi fuer 7.000 Khat /Person in 1,5 h nach Pyin U Lwin ueber enge Serpentinen auf 1100 m Hoehe. Dort soll uns schoene alte Kolonialarchitektur erwarten, die wir aber nur vereinzelt finden, viele alte Pferdekutschen, die tatsaechlich da sind, dafuer sehen wir alle dort stationierten Kadetten, die offensichtlich Sonntag Ausgang haben, und in identischer Uniform mit identischen kleinen Aktentaschen wie aufgezogene Figuren durch die Strassen purren. Lecker Kaffee und Fettgebackenes in einer local Teestube. S. leidet wegen triefender Nase. Da ansonsten keine Touris da sind, stehen wir ausserdem unter dauernder Beobachtung. Wir laufen durch den Ort, die grosse Markthalle, trinken Cola und essen auf dem MArkt ein bisschen Curry (ohne Fleich kriegt man keins, das mit dem wenigsten Gezaddere stellte sich als Leber raus, haben wir halt v.a. Beilagen gegessen, die immer reichlich jedem Curry beigegeben werden). Wir sind ganz froh, bereits um 13.30 Uhr auf unsere beiden Mitreisenden zu treffen und gemeinsam wieder nach Mandalay zu fahren. Dort erfahren wir, dass unsere Flugbuchung ueberhaupt nicht geklappt hat (mo. kommen wir zwar von Yangon nach Sittwe, aber nicht von Mandalay nach Yangon, und Di. umgekehrt), laufen nochmal zu einem Buero mit ziemlich cool posenden Jungs, die auch erst sagen, dass nichts ginge, dann seltsame Telefonate, und wir haben Tickets fuer morgen fuer beide Fluge. Ob das jetzt echt ist, davon morgen mehr! nächstes ziel:  Pyin U Lwin

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17 MANDALAY | MYANMAR | Sunday -21.2.2010,11:43   
LOCAL BUSRel. frueh nach schoenem Fruehstueck auf der Dachterrasse versucht, mit dem Oeffentlichen Bus nach Armapura zu kommen, ca. 11 km suedlich. Leider sind hier auch die Zahlen birmesisch. Und irgendwie sehen alle so aus wie eine 8, die wir laut Reisefuehrer nehmen sollen. Irgendwann landen wir in einem Pickup, der aber ganz leer ist und mehr steht als faehrt. Als die beiden Fahrer 2 Frauen mit Gewalt in den Pickup zwingen inkl. Einkaeufen, diese zetern und schimpfen, schliesslich nach kurzer Fahrt den Wagen verlassen, woran sie von den beiden Typen handgreiflich abzuhalten versucht werden, haben wir die Nase voll, steigen auch aus, geben dem einen die Haelfte der vereinbarten Fahrsumme, der schimpft, S. schimpft zurueck. Denn landen wir in einem echten Bus, also auch einem Pickup, sitzen auf den schmalen Baenkchen und lernen, dass keiner der Birmesen gern vorn sitzt, weil dann naemlich alle auf einen rauf rutschen, wenn der Fahrer bremst. Nach ca. 45 Minuten Tuchfuehlung mit dem Volk gings zu Fuss durch einen sehr schoenen Markt, keine Touris weit und breit, dann weiter ueber irgendwelche Straesslein, mit Einblicken ins doerfliche Leben, vielen Hunden, freundlichen Menschen. Wir landen schliesslich an der U-Bein-Bridge (laengste Teakholzbruecke der Welt), sehen die Moenchsspeisung nicht (die, wie wir spaeter feststellen, genau dann stattgefunden haben muss), und wandern in der bereits sehr grossen Hitze ueber die Bruecke, wenig Menschen, auch nicht so spektakulaer (es fehlt halt ein sunrise odr sunset), tapern noch zu einer Pagode, mit neckischen ueberlebensgrossen Sphinxen mit den zwei-geteilten Hintern, die wir schon oefter mal gesehen haben, an allen Ecken des Tempels, schoenen Malereien in den vier Zugaengen und Baeumen drum rum.

Danach Erholung am Wasser unter palmblattgedecktem Dach bei Star-Cola, zurueck mit einem Ruderboot, der Ruderer etwas sauer, weil wir darauf bestehen, nur 2000 Khat zu zahlen. Wieder auf der anderen Seite verdruecken wir super leckere mit Kokosraspeln gefuellte Pfannkuchen (also Krapfen), und fahren mit local pickup bis zum Mahamuni-TEmpel, einem der wichtigsten Heiligtuemer des Landes. Da wir von der Non-Touri-Seite aus kommen, sehen wir die ganzen Bildhauerwerkstaetten fuer die Buddhastatuen, leider, da spaeter Sa-Nachmittag, nur noch wenig Betrieb. S. vergisst fuer einen Moment ihren immer doller werdenden Schnupfen.

Die Mahamuni-Pagode beherbergt eine Buddhastatue, die wegen der Massen an Blattgold Beulen hat, ganz nah ran kommen nur die Maenner. Im Zugang wieder tolle Gemaelde, mit Sternzeichen und aegyptisch anmutenden Darstellungen. Und nach 5 Minuten ists auch mit dem Fotografieren vorbei. Am Haupteingang, den wir nicht passiert hatten, gabs Riesenschilder, dass Touris 2 Dollar fuers Fotografieren zahlen sollen. Und die Leute wurden verfolgt, ob sie das entsprechende Schildchen haben. Extrem viel los, v.a. Glaeubige, darunter auch kleine Prinzen und Prinzessinnen, die, wenn ich das richtg interpretiere, an dem Tag zu Moenchen und Nonnen gemacht werden. Weiterfahrt mit Taxi, wir versuchen, fuer So. einen Flug nach Yangon und weiter nach Sittwe zu bekommen. Klappt aber nicht. Und fahren Richtung Marionettentheater. Die Frage an unseren Taxifahrer, wo man gut essen koenne, endet mit dem Besuch eines eher schlechten Chinesen, der aber soviel daran verdient, dass, wie er erzaehlt, sein Sohn auf eine Privatschule gehen kann. Der kleine Knirps wurde dann von der Mutter gezwungen, mit uns englisch zu sprechen, der nervoes zuckende Junge tat uns echt leid. Das Marionettenthaeter war ausschliesslich fuer Touris, in 1 h wurden alle Teile eines traditionellen Marionettentheaters erklaert und aufgefuehrt, uebertoent von einer parallel dazu stattfindenden Lightshow im Hotel Sedona, laut Fuehrer dem besten Hotel im Ort, ein scheusslicher Kasten. Auch das ganze Umfeld war entsprechend.
nächstes ziel:  Mandalay

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16 MANDALAY | MYANMAR | Sunday -19.2.2010,11:31   
SCHULES. findet die Kontaktdaten der buddhist. Schule nicht, die durch den Foerderverein Myanmar unterstuetzt wird, und die sie nun, da jobmaessig vermittelt, auch besuchen muss. Schliesslich fahren wir einfach mit dem Taxi hin, finden auch die junge Frau, die uns genannt wurde, die uns in super Englisch und mit einigen Deutschkenntnissen eine gute Stunde durch die Schule fuehrt. Dort werden die wirklich armen Kinder (z.B. die Postkartenverkaeufer, von denen auch unsere Fuehrerin ehemals eine war, und mittlerweile ein fertiges Studium hat) ausgebildet, 600 von ihnen bekommen zu essen. Auch Waisen (vom Zyklon) leben hier. Wir treffen eine deutsche Aerztin, die in ihrem Urlaub statt Strand 2 Wochen Untersuchungen macht. Und einen jungen Deutschen, der hier fuer einige Monate Unterricht gibt. Wieviel die Kids in den trubeligen Klassen mit bis zu 100 Kindern wirklich lernen, ist nicht so ganz klar. Aber es ist eindrucksvoll. Das gesamte Projekt wird von mehreren Laendern, auch den Regierungen der Laender unterstuetzt, genauso aber von Einzelpersonen, Firmen usw. Nach einer Schnupfenpause im Hotel gehts mit Taxi gen Mandalay Hill. Dort zuerst zum Shwenandaw-Kloster, wo sich das einzige Ueberbleibesel des Koenigspalastes findet, dunkles Teakholz (ehemals auch aussen vergoldet), innen Gold, schoenes Licht, gibt eine Idee vom Reichtum und der geschmackvollen Gestaltung der privaten Gemaecher des Koenigs. Das Ganze hat sich nur erhalten (der Rest ist platt gemacht worden, das riesige Gebiet des Koenigspalastes, in dessen unmittelbarer Naehe der Mauer unser Hotel liegt, hat wohl nix Originales mehr zu bieten), weil einer der Koenige es hatte abbauen und ausserhalb der Palastmauern fuer seine private Ruhe wieder aufbauen lassen. Auf dem Weg zum Mandalay Hill begegnen wir einem Moench, der mit uns Englisch sprechen will, ganz nervoes, er fuehrt uns bis zum Fuss des Berges, geht dann zurueck, da er bei Dunkelheit nicht draussen sein darf. Prompt werden wir von den Jungs, die auf dem Weg nach oben irgendetwas verkaufen wollen, angesprochen Where is your monk? Fast 1000 Stufen gehts nach oben, kaum Menschen. Oben dann 1 -2 Reisegruppen (wieder mal Deutsche), die mit Bussen fast bis ganz nach oben gekarrt wurden,um dann die letzten Meter mit Rolltreppe oder Lift zu fahren. Schoener Blick ueber Reisfelder und die diesige Stadt. Ist uns zu voll, daher wandern wir im erloeschenden Licht abwaerts, nehmen Taxi und essen gegrilltes GEmuese mit Bier beim Chinesen. nächstes ziel:  Mandalay

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15 MANDALAY | MYANMAR | Friday -19.2.2010,8:8   
DOCH BUSFAHRENDa es mit dem Schiff zu schwierig erschien, haben wir also den Bus genommen. S. zetert, als sie den Bus sieht, da enge Reihen, kein Komfort (sprich Gepaeckablage, verstellbare Sitze oder sowas). Damit erreichen wir zumindest, dass wir in den hinteren Teil des Busses (Minibus mit ca. 30 Plaetzen) umziehen koennen, wo es eine Bank mit mehr Beinfreiheit gibt. Der Bus wird gottseidank nicht knallvoll, sodass wir eigtl. die ganze Fahrt je eine Bank fuer uns haben. Wir ruckeln mit Mordslaerm ueber die schlechten Strassen und landen, ohne Pannen, 8 h spaeter in Mandalay. Unterwegs viel trockenes flaches Land, abgemagerte Kuhherden, kleine Basthuetten usw. In Mandalay mit den restlichen 3 Touristen an Bord ein Mazda-Taxi geteilt, und einfach mit zum Royal City Hotel gefahren, dort sauberes Zimmer fuer 22 USDollar, laute Generatoren allerorten, daher kein Zimmerwechsel. Suchen nach Essbarem, schliesslich indisches Curry (schmeckt genauso wie die Currys die Tage vorher), lecker, sehr, sehr viel, 2 Myanmarbier eine Ecke weiter. nächstes ziel:  Mandalay

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