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nr  29
berlin-Thursday 24.2.2005, 12:31
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-2° celsius und fussi
nochmal: wenn man vermeiden kann mit iberia zu fliegen, dann sei es waermstens empfohlen. alte und ungepflegte maschinen mit durchschnittlichem personal. und dann musste ich mit mehr als 1000 leuten am flughafen in einer kuehlen halle eine stunde warten bis uns eine busshuttle vom Terminal 1 nach 2 faehrt - um 6 uhr am morgen.
kerstin holte mich vom 12 flughafen ab. und um 16 uhr stand der erste termin auf dem programm: sonntagsfussball.

alles in allem ein grossartiger urlaub zum glueck ohne grosse zwischenfaelle, bis auf temuco.
die bilder sind spaetestens in einem monat auf dieser seite.

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nr  28
rio, favelas, copacabana-Thursday 24.2.2005, 12:24
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letzter tag
den freitag abend verbrachte ich mit den kanadiern in einer bar in ipanema. es war ordentlich was los auf den strassen. kleine kiddis, vornehmlich schwarze, schwaenzelten staendig um einen herum und versuchten etwas aus den hosentaschen zu stehlen. es blieb die einzige erfahrung in sachen diebstahl oder raub.
samstag frueh schloss ich mich einer favela (armenviertel) tour an. sie liegen willenlos mitten in rio. wie ich schon schrieb, meist an den haengen der steilen felsen. man erkennt sie schon von weitem. rotbunte haeuserknaeuel. ein security guard begleitete uns während der 3 stunden. es war natuerlich extrem interessant, zudem sie direkt neben guten wohnviertel liegen und trotzdem in diesem gebiet ein eigenes gesetz gilt. die polizei laesst sich hier nur ungern oder garnicht sehen. es war ein entspannter vormittag und daher nicht viel los - die kleinen kinder freundlich und natuerlich immer die hand ausgestreckt.
an der copacabana liess ich mich absetzen und lief den weg zum ipanema beach hostel zurueck in der hoffnung, noch das ein oder andere geschenk fuer zu hause zu ergattern.
dann noch einmal swimmingpool und sachen packen. samstag halb drei fuhr mich das taxi zum flughafen.

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nr  27
rio, ipanema beach und maracana-Friday 18.2.2005, 21:9
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do you play soccer?
die busfahrt von paraty fuehrte an der grossartigen coastline und an isla grande vorbei. manchmal waere ich am liebsten ausgestiegen und haette dort noch irgendwo einen tag verbracht. leere weisse sandstraende in herrlichen buchten. tuerkises wasser und urwald im hinterland.
ich erreichte mein hostel am fruehen nachmittag. drei blocks vom ipanema strand entfernt. zwischen copacabana und leblon.
waehrend ich eincheckte fragten mich zwei jungs von australien ob ich fussball spiele. am nachmittag waere ein beachsoccer gegen ein paar brasilianer am ipanema verabredet. so spielte ich ne stunde spaeter mit noch nem englaender und den aussis beachfussball, trotzdem ich nach der kurzen nacht ziemlich muede war. der strand ist ca. 100m breit. und die ersten 20 davon sind dem beachvolleyball und -soccer gewidmet. und dem schaulaufen der schoenen koerper. wir verloren. aber nur knapp. ich habe einigen muskelkater. ewig nichts mehr gemacht. wir tranken am strand noch ein paar bier. der akzent der aussis macht jedoch echt keinen spass. ich legte mich noch ne stunde in mein hostelzimmer und habe mir dann am abend ne gute flasche roten mendoza besorgt und diese im swimmingpool des youth hostels getrunken. die aussis sind natuerlich nach copacabana zur party. ipanema ist schon echt nobel. auch teurer. man zahlt sicher indirekt noch ne menge safety guards mit, die draussen auf den strassen in massen rumlaufen. von gefahr keine spur hier.
heute (freitag) morgen habe ich beim fruehstueck ein nettes paar aus kanada kennengelernt. mit den beiden habe ich mir fuer 5 stunden ein taxi geteilt und wir sind zum zuckerhut und zum jesuskreuz auf dem anderen hohen berg. leider war es, wie meist, etwas diesig. rio liegt grossartig. eine traumhafte stadt zwischen buchten und schroffen felsen. die favelas (armenviertel) liegen irgendwie mittendrin. meist an den berghaengen. reiche und arme viertel wechseln sich unkoordiniert ab.
am fruehen nachmittag waren wir dann doch noch im maracana stadion. das groesste der welt. es ist sehr weit, wirkt aber nicht sehr hoch. das berliner OS erscheint groesser.
jetzt muss ich ins wasser. die luft ist drueckend. 37 grad warens heute.

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nr  26
rio de janeiro-Friday 18.2.2005, 2:22
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nachlese zu paraty
mittwoch vormittag ein paar bilder gemacht. ne stunde.
mittags bin ich mit thomas rueber gelaufen. etwa ne halbe stund zu einem sehr ruhigen strand in der bucht. die ganze kueste ist dort sehr zerklueftet und hat tausende kleine vorgelagerte inseln mit urwald drauf. der strand war leer. wir bestellten seafood und tranken mehrere liter bier unterm sonnenschirm bis der abend kam. er ist ein bisschen chauvinistisch der schweizer. aber es hat trotzdem spass gemacht. am abend nach ner muetze schlaf sind wir zum thailaender in einer alten einsamen gasse. wird von einer muenchnerin geleitet. es war ein traum. ich kam drauf da ich gestern boris´s reisetagebuch las. er ist gerade in suedostasien. www.boracker.de. im uebrigen ist er fuer mein homepage layout verantwortlich.
danach sind wir zur plaza. der ortsmittel- und treffpunkt. kneipen und so. draussen natuerlich.
eine dame mittleren alters aus kalifornien setzte sich zu uns, als es schon spaet war. sie wollte mich ellen vorstellen. es war diejenige die mit ihr eine stunde zuvor an der plaza eintraf und fuer ein wenig aufsehen sorgte. sie sei die samba queen des karnevals in paraty gewesen, der eine woche her war. die dame suggerierte mir, dass ich da etwas symphatie verursacht habe. wir sassen irgendwann zu acht am tisch und nebenan lief bereits die samba disco-party an. ich hatte von 4 caipirinhas mit schlechtem cachaca schon kopfweh. thomas redete mit ellen, da er portugiesisch kann, und ich mit der dame. die trank zu viel und stuerzte beim samba tanzen eine stunde spaeter im tanzsaal um. sie war 1.85 gross und sehr schwer. ellen war nuechtern und sie fragte irgendwann beim tanzen ob ich sie mit nach deutschland nehmen wuerde. was schoppi mir sagte hat sich damit bewahrheitet. es gibt wohl von dieser art frauen nicht wenig. den grund fand ich nicht richtig heraus. scheinbar mochte sie breite schultern.
ich lehnte ab. ich hatte mir bis dahin zudem nicht nur freunde gemacht. gegen drei verliessen wir den sambaladen und ich hatte samba getanzt. mit einer karneval koenigen. sie hat manchmal lachen muessen. ich fuerchte ueber meinen rythmus. thomas meinte es waere ok gewesen.
bis dahin hatten mir fuenf leute einen strategieplan erklaert wie ich mich in rio verhalten soll. vor dem hostel, zu dem ich wollte, sollen zwei schwedinnen mit ner waffe bedroht worden und ein paar sachen losgeworden sein.
ich hatte 4 stunden schlaf bei 30 grad nachdem ich mir in meinem zimmer einen weg durch die mueckenschwaerme gebahnt hatte. fruehes fruehstueck mit thomas und um neun gings mit dem bus 250km noerdlich nach rio.

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nr  25
paraty-Wednesday 16.02.2005, 17:03
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altes koloniales fischerdorf, wirklich charmant.
war gestern, dienstag, um sechs hier. thomas aus zuerich hat mich praktisch vom bahnhof abgeholt. er kam auf mich zu und meinte, ah - du bist deutscher - gut, ich begleite dich wenn du lust hast. ganz angenehm, denn ich hatte schon 10 tage kein deutsches wort mehr gesprochen. die busfahrt war gigantisch. es ging durch urwald, an einigen stellen war er leider gerodet, durch bergiges land. an vielen stellen sah man dann das mehr ca. 30km weit im tal hinter huegeln wie von gruenen teppichen ueberzogen. wie schon auf der nachtfahrt konnte ich im bus meine beine nicht bewegen. man kann die sitze weit nach hinten stellen, so dass die vor mir praktisch auf den knieen lagen. insgesamt dann 16 stunden. ich hoffe ich habe mir keinen schaden in der quadricepssehne oder der biceps femoris caput longus bzw. brevis geholt. kann aber schon wieder gut laufen. thomas ist ein schlauer kopf. ueberlebenskuenstler. steht auf brasilianische frauen und ist enttaeuscht, dass sie mit den jahren alle dicker werden. er kennt brasilien ganz gut. ist so alt wie ich. haben die zeit bisher praktisch gemeinsam verbracht. haben gestern ueber den bau der atombombe, heisinger, bohm und ueber soziale und politische sachen und son kram debattiert. mal ganz angenehm sowas. er ist interessiert. wollte ne menge ueber statik wissen. aber mehr interessieren ihn noch die zunehmenden hueften der brasilianerinnen. bin heute in andere pousada gezogen. 8 euro. jetzt noch etwas strand. ach ja - paraty. wie ein museum. haeuser ausm 17.jh. ganz gut erhalten. nur pferdewagen in der innenstadt. sehr huebsch und authentisch. liegt auf halber strecke zwischen sao paulo und rio direkt am mehr. berge und urwald bilden direkt das hinterland. morgen frueh fahre ich nach rio, meine letzte station.

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nr  24
sao paulo-Wednesday 16.2.2005, 16:39
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5 stunden reicht
nicht dass es hier nicht sehenswertes gibt...
ich war um halb acht am busbahnhof. um fuenf waren wir allerdings schon in sao paulo. die stadt ist gross. das fuenffache der flaeche von paris. wolkenkratzer, slums, reiche wohnviertel mit palmen und stacheldrahtzauenen wechselten sich ab.
ich hatte ein komisches gefuehl, aber es lief alles ganz gut. erst ticket nach paraty fuer um eins besorgt. gepaeck eingeschlossen. und dann zeit fuer einen stadtbummel. rucksack mit kleinem schloss zugeschlossen aufm bauch und so.
es gibt in brasilien und auch den anderen laendern kein duschbad zu kaufen! es gibt nur seife. diese schnoede alte handseife, die man in eine seifenschachtel tut. in einer drogerie, die so gross war wie die potsdamer platz arkaden, fragte ich dann ein letztes mal nach duschbad. es gab etwa 5 mio verschiedene haarwaschmittel und cremes, aber kein einziges duschbad. beim rausgehen meinte die englischsprechende maus, dass ich jene und auch jene strasse um die ecke meiden sollte. und abends mal lieber zu hause bleibe.
polizeipraesenz. unglaublich. mit MP marschieren sie durch die strassen. eigentlich ganz beruhigend fuern tourist. immerhin werden taeglich im schnitt 30 leute in sao paulo gekillt. meist raubmord. in rio nur 10 am tag.
nachdem ich ein paar alte kirchen und kolonialgebaude abgeklappert habe bin ich wieder mit sauberer metro in meinen bus zurueck.

nächstes ziel:  paraty

 


nr  23
santa catarina, brasilien-Monday 14.2.2005, 0:12
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urlaub
die brasilianer sind scheinbar etwas anders drauf.
dass sie sich nicht annaehernd mit einer anderen sprache befassen wollen liegt wohl an ihrem unerreichbarem selbstbewusstsein. ob ich auf englisch oder spanisch frage ob sie eine der sprachen sprechen, es kommt keine reaktion. als ich zu einem moneychanger bin und fragte ob auch travellerschecks getauscht werden, nahm sich die gute dame einen handspiegel und ueberprufte den schwung ihrer augenbrauen und war nicht mehr ansprechbar. die maenner haben nahezu pausenlos die hand am sack und pruefen ob alles sitzt. auf jeden fall beginnen sie dann damit wenn sie sich anfangen mit ihrem gegenueber zu unterhalten.
der bus liess sich in iguazu 2h nicht sehen. es war natuerlich nicht rauszukriegen, ob er ueberhaupt noch faehrt. wir wurden erstklassig ignoriert. dann fuhr er und er war schnell. jedenfalls so dass er rechtzeitig samstag frueh in florianopolis war. diese ziemlich grosse stadt liegt so etwa 1200km suedlich von rio auf einer grossen vorgelagerten insel. isla santa catarina. in floripa, so die offizielle abkuerzung, schuettete es, nachdem die fahrt sonnig war. ich wollte mich schon bedanken. aber die insel hat ihr eigenes klima. die ostseite (antlantik) war sonnig. ich fuhr mit dem local bus nach barra da lagao und suchte mir eine pousada. das ist eine ferienwohnung. eine erste wurde mir angeboten und die aeltere dame meinte mindestens fuer 5 naechte. ich lehnte dankend ab, ihre junge tochter kam angerannt und redete auf mich ein - auch drei waeren i.o. - ich sagte immer noch nein und nun schrie mich die mutter an und stellte sich mir in den weg und wetterte und zischte noch hinter mir her als ich schon um die naechste ecke war.
barra liegt am mehr. sehr romatisch. zuckersandstrand. 1km im landesinnern ist eine grosse lagune. da war ich gestern noch 2 stunden windsurfen.
heute gabs nach entspanntem ausschlaf ein eigenes fruehstueck mit ruehrei und speck, hergestellt in der eigenen kueche der fewo. dann bin ich nach praja (strand) joaquina (schoppi du muesstest es kennen) gewandert. eine stunde. ein langer breiter strand mit sand wie puderzucker. riesige wellen. hier finden im januar immer die surfmeisterschaften statt. ulf - ich schaetze du haettest dich hier wohl gefuehlt. ich habe mich darauf beschraenkt, unter einem sonnenschirm in einem liegstuhl etwas zu lesen, zu schlafen, ab und an mal ein cerveja zu ordern und den flanierenden schoenen menschen ein auge zu widmen. ein paar meter weiter ist eine riesige sandduene (aehlich arcachon bei bordeaux), auf der hunderte jugendliche mit snowboards runterjagen.
es sind hier extrem wenig englisch sprechende touristen. argentinier ja. chilenen. aber ich habe hier wirklich ein kleines sprachproblem.
morgen goenne ich mir noch einmal strand. aber vermutlich nehme ich dann den nachtbus um nach sao paulo und dann nach parati zu fahren.

nächstes ziel:  sao paulo und parati

 


nr  22
ciudad del este; paraguay-Friday 11.2.2005, 23:14
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hitze und eine chaotische stadt
ich wusste - der plan nach den wasserfaellen noch den staudamm itaipu und ciudad del este zu sehen funktioniert nur wenn ich einen fahrer habe.
ich einigte mich mit einem taxifahrer auf umgerechnet 20 dollar.
wir holten mein gepaeck. ich mussete mir was trocknes anziehen und wir fuhren nach brasilien rein. auf die minute genau kamen wir zur letzten fuehrung (gratis - die brasilianer scheinen sehr stolz auf ihr projekt zu sein) zum groessten staudamm der welt (bis der am jangtsekiang eingeweiht wird). es ist soviel beton verbaut worden um damit eine zweispurige autobahn von lissabon nach moskau bauen zu koennen. unvorstellbar gross - staudamm soweit das auge reicht. der lonely planet beschreibt das ding als eines der groessten umweltsuenden; paraguay bezieht 95% seines stromes daraus.
gegen halb vier wurde ich zur riesigen freundschaftsbruecke gefahren und lief dann nach paraguay rueber ueber den fluss paraná. es erinnerte mich ein bisschen an den grenzuebergang usa-mexico. es ist einer der groessten umschlagplaetze fuer schmuggelware. aber es scheint auch niemanden wirklich zu stoeren. als ich die bruecke zuruecklief; waren welche dabei auf der abgesperrten fussgaengerseite massenweise zigarettenkartons abzuseilen. und unten amufer schrieen kleine jungs irgendwas hoch.
die stadt ciudad del este (stadt des ostens) faengt praktisch gleich hinter der bruecke an als ein riesiger baser; wo es allen scheiss gibt. es war extrem bunt; sehr laut; etwas gefaehrlich. aber vor allem keimig. ein kellner einer stampe machte kurz mal pause und pinkelte gegen eine broecklige wand und brachte dann ungewaschen das essen. zahllose indianermischlinge boten mir von canon digital fuer ein fuenftel unseres preises bis zu einem besuch im stundenhotel alles moegliche in den zwei stunden paraguay an.
der taxifahrer wartete brav auf mich und brachte mich zum busbahnhof. in einer halben stunde gehts mit dem nachtbus nach florianopolis (auch flopa) an den atlantik. ich brauche nun mindestens 3 bis 4 tage strand; sonne und meer.

nächstes ziel:  florianopolis; brasilien

 


nr  21
iguassu-Friday 11.2.2005, 22:53
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das wasser
eine aeusserst wacklige landung bei der wir ordentlich durchgeschuettelt wurden brachte mich zunaechst nach buenos aires. hier konnte ich ein flug frueher nehmen und war schon gegen mittag im nordoestlichen zipfel von argentinien und dachte mir da laesst sich sicher fuer den rest des tages noch was organisieren. iguassu macht aber um elf schon wieder zu. und die beiden anderen geplanten dinge (siehe naechster eintrag) fielen deshalb auch aus.
jedenfalls gabs schon wieder aufregeung im flieger da der pilot die wasserfaelle ankuendigte und der mitfliegerschaft anbot einmal eine runde zu drehen. die haelfte der passagiere waren japaner die ausrasteten. eine rannte hin und her und der diskrete argentinische stewart versuchte sie zu fangen und zu beruhigen. wir landeten dann in 80 grad hitze im urwald.
das hostel war schlecht. ich hatte ein 6 mann dorm fuer mich allein. ich wurde nachts von muecken zerstochen und schwitzte vor mich hin da keine aircon vorhanden war. ein uebler fehler.
um sechs musste ich raus wegen der wasserfaelle. ich dachte ich stehe mal mit als erster vor dem nationalpark und habe meine ruhe.
es waren etwa 2 milliarden menschen die sich dann die groesseten wasserfaelle der welt frueh ansehen wollten. man lief dann gezwungenermassen mit leuten immer irgendwo zusammen; zwei deutschen die sich unterhielten: und sie - was arbeiten sie? - sagt ihnen die halbleiterindustrie was? - ach auch kurzarbeit? - ne ne. usw.
ich beklage mich dennoch nicht. es waren tolle bilder und ich bezahlte auch eine kleine bootsfahrt die direkt unter die faelle fuehrte. entsprechend durchnaesst war man. ich sitze hier gerade am busbahnhof in iguazu in brasilien und trockne all meine nassen sachen noch in der sonne.
der freitag begann also um sieben und ging dann nach den wasserfaellen gegen eins weiter.

nächstes ziel:  ciudad del este; paraguay

 


nr  20
punta del este-Thursday 10.2.2005, 2:32
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sonne und ausschlafen
frueh gings ins bett mit englands premier leage auf espn. nach 9h schlaf kam ich ausgeruht um 11 im sintflutartig heimgesuchten punta an (bus 2 stunden fuer 3 euro).
noch ne muetze schlaf und dann war endlich wieder blauer himmel.
punta del este erinnert eigentlich an ein amerikanisches strandbad. die bordsteine geputzt. der rasen auf kante geschnitten und die kleine hotelstadt ist voll von joggenden schoenheiten. ein bisschen bettenburg und eine paar nette villen gibts auf der etwa 2x1km2 grossen halbinsel am atlantischen ozean, da wo der rio de la plata engueltig ins meer tritt. das wasser ist dreckig, so dass ich mir das baden nicht antun wollte.
das hostel liegt praktisch am meer. die hostelterrasse ist jedenfalls mit blick drauf und pizza und bier kann man sich am supermarkt um die ecke holen - denn punta ist teuer. 50% mehr als sonst im land. das zimmer kostet hier auch 12 dollar statt noch 5 vor zwei tagen in colonia.
habe am abend nach ner runde strand auf der terrasse erst HOL-ENG dann GER-ARG geschaut. mit nem argentinier, brasilianer und nem astralier aus brisbane. mit dem werde ich jetzt - gegen zwoelf - noch ne kleine runde machen. er meint er habe da was voerbereit im club margarita oder so. gerade brisbane. ich kann mich noch gut an den grausamen akzent der brisbans erinnern. das wird eher anstrengend. naja morgen muss ich eh wieder zeitig raus, da um 10:30 der flieger nach iguassu geht.
alexanro aus suedbrasilien hat mir noch ein paar tips fuer florianopolis (flopa) gegeben wo ich samstag bin. er wird wohl auch da sein und ein treffen waere nicht auszuschliessen. das ist gut da meine kopierten infos zu flopa auch geklaut wurden.

nächstes ziel:  iguassu, argentinien

 


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