ARCHIV
| NR 1 |
BERLIN 6.3.2007
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| NR 2 |
DUBAI V.A.E. 9.3.2007
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| NR 3 |
DUBAI 10.3.2007
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| NR 4 |
BANGKOK 11.3.2007
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| NR 5 |
YANGON, MYANMAR 12.3.2007
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| NR 6 |
INLE LAKE 13.3.2007
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| NR 7 |
KALAW, SHAN STATE 15.3.2007
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| NR 8 |
BAGAN 18.3.2007
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| NR 9 |
MANDALAY 18.3.2007
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| NR 10 |
YANGON 20.3.2007
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| NR 11 |
MOULMEIN 23.3.2007
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| NR 12 |
KYEIKTO 24.3.2007
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| NR 13 |
YANGON 24.3.2007
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| NR 14 |
MYEIK 26.3.2007
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| NR 15 |
CHUMPHON 26.3.2007
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| NR 16 |
KO PHANGAN 29.3.2007
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| NR 17 |
VIENTIANE, LAOS 31.3.2007
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| NR 18 |
VANG VIENG 2.4.2007
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| NR 19 |
LUANG PRABANG 4.4.2007
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| NR 20 |
HUAI XAI, LAOS 7.4.2007
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| NR 21 |
CHIANG MAI 9.4.2007
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| NR 22 |
AYUTHAYA 9.4.2007
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| NR 23 |
BANGKOK 10.4.2007
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EINTRÄGE
23 Einträge Seite 2 |1| |2| |3|
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EINTRAG NR 13 nach oben
YANGON-SATURDAY 24.3.2007, 8:26
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FLUG FIEL AUS
ein netter italiener sass im taxi und wir fuhren vom weit ausserhalb der stadt liegenden busbahnhof gemeinsam rein. er hatte hier ne bekannte. die rief mich dann im hotelzimmer an und fragte nach ihm. er war aber nicht mehr auffindbar obwohl er drei adressen in yangon hinterliess. die frau war lehrerin aus rom und praktisch ein abbild der lehrerin aus porto (zuehlos bekannte), bei der wir 2004 zur fussball em wohnten.
wir hatten noch den gesamten nachmittag in yangon und kamen zufaellig am mtt reisebuero an der sule pagode vorbei und ich dachte, es schadet nix, mal nachzufragen, ob bei airbagan alles im lot ist. die graue frau im grauen leeren staatlichen reisebuero erzaehlte uns nach halbstuendigem telefonat, dass der heutige samstag flug nach myeik getrichen ist. das musste ja mal passieren. das tangiert leider ein bisschen unseren sicherheitsplan. es ist naemlich so, dass, wenn wir da unten im myeik-archipel sind, noch weiter in den sueden mit dem boot muessen um dann nach thailand auszureisen. da ist jeder tag puffer nicht so uebel. und es ist ja nicht mal ne woche mehr bis zu tinas abreise.
wir fliegen nun am sonntag mittag. also morgen - anderthalb tage spaeter.
auch nicht soo schlecht, da tina ein gewisses magengrummeln mit sich traegt und ein gemuetlicher yangon tag dafuer eigentlich ganz nett ist. unser hotel auf dem rooftop des beauty land hotel II ist auch ok.
wir sahen heute morgen zum fruehstueck mal ausgiebig deutsche welle im fernsehen und hatten mal bei eisbaer knut im berliner zoo und den bildern vom kalten brandenburger tor ne wohlverdiente abkuehlung. es sind hier ca. 38 grad und die sonne brennt. die regenzeit kommt erst im juni.
ich werde mal jetzt noch meiner lieben omi versuchen telefonisch zum 91. geb. zu gratulieren. dann werden wir den aung san markt besuchen, durch chinatown latschen und vielleicht am kandawgyi see entspannen. zum sonneuntergang wollen wir ne kleine cocktail bootsfahrt den yangon river hoch und runter machen.
das hat vor allem tina nach all den vielen und in kurzen abstaenden einprasselnden eindruecken auch verdient.
auch wenns nicht gerade im zeitlupentempo durchs land geht, erholen wir uns und sehen viel authentisches. was fuer myanmarreisende im uebrigen wirklich zu empfehlen ist: fahrt individuell. dieser gruppenscheiss kann einem wirklich nicht gefallen. es ist wichtig, hier auch ein bisschen mit den einheimischen zb durch reiseorganisationen ins gespraech zu kommen und sich nicht alles vorkauen zu lassen. da macht ein gecancelter flug nichts aus.
die bus und zugfahrten mit den einheimischen gehoert zb zu den bleibenden eindruecken. wichtig ist oropax, da das burma-mtv gejaule aus den busfernsehern nicht mal ansatzweise zu ertragen ist.
so. ich denke ihr hoert aus myeik wieder von uns. das liegt auf der haelfte des suedlichen schlauches.
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EINTRAG NR 12 nach oben
KYEIKTO-SATURDAY 24.3.2007, 7:53
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DER GOLDENE FELSEN
donnerstag 22.03. morgens: wir nehmen ein ordentliches fruehstueck auf der dachterrasse des breeze hotels und lassen uns mit dem moped zur bahnstation etwas ausserhalb fahren. wir sind mit abstand die einzigen auslaender.
der upper class wagon muss ein model aus dem jahr 1910 sein. zumindest ist seit dem nichts mehr an ihm renoviert worden. vielleicht gibts keine nachtzuege mehr auf der strecke, weil die lampen alle zerschossen sind. oder weil bei der durchschnittsgeschwindigkeit von 25kmh die raubueberfaelle auf den zug denkbar einfach ausfallen.
wir tuckeln puenktlich ab - bei strahlendem sonnenschein und gut gelaunt. der zug schleicht durch saftiges gruen, vorbei an pagoden und doerfern aus dem mittelalter. schoene landschaft und endlich mal dschungel und flora. zeit zum lesen. teilweise schaukelte sich der zug dermassen auf, dass wir eine neigung von ca. 45 grad erreichten. ich habe es mit einer handrechnung auf die schnelle physikalisch nicht nachweisen koennen dass der zug NICHT aus den gleisen gekippt ist. die burmafrauen liefen voellig unbeeindruckt mit ihren gebratenen kueken und mangos in schuesseln auf ihren koepfen balancierend und boten es zum verkauf. damit stifteten sie zusaetzlich verwirrung.
gegen mittag stiegen wir im provinznest kyeikto, 140km von yangon entfernt, aus und fuhren preiswert mit dem pickup nach kinpun. es erwartete uns ein nest von einem nest. eigentlich nur ne strasse. ein schlepper fing uns ab und schleppte uns sofort in sein nettes hotel (sea sar) um die ecke. das war auch gut so denn wir wollten noch am nachmittag auf den berg mit dem goldenen felsen, eine der drei heiligsten heiligtuemer burmas.
mit ca. 4 millionen menschen auf einem kleinen nissan lkw pickup fuhren wir 45 minuten 1000m hoehenunterschied den berg rauf. im affenzahn durch kurven. ich stand mit tina seitlich am fahrerhaus und wir hatten somit platz und beste aussicht. und durchs festhalten taten wir gleichzeitig noch was fuer den schulter, brust und armmuskel.
oben angekommen hatten wir noch ne stunde bergaufmarsch vor uns bis wir am pilgerort waren. der beinmuskel bedankte sich ebenfalls.
am wochenende sind manchmal 30.000 pilger da oben. der goldene felsen scheint eigentlich jeden augenblick umzukippen und den berg runterzurollen. das passiert aber deshalb nicht, weil ein haar von buddha zufaellig so dazwischen liegt, dass er den felsblock davon abhaelt. die lieben burmesen glauben das natuerlich auch.
wir assen ein duerftiges abendessen und bekamen ein ca. 50 grad warmes mandalay bier serviert. ich war ueberrascht dass sie es auf die rechnung setzte obwohl ich die bedienung freundlich auf diesen scheusslichen fehler hinwies. beeindruckend war allerdings dass sie versuchte auf dem geld fuers bier zu bestehen.
wir schliefen fantastisch und fuhren am naechsten morgen, also freitag mit dem 08:30 bus fuer 3 dollar nach yangon zurueck. kurz vor der abfahrt platzte auf dem marktplatz scheinbar eine bombe. es war aber nur ein geplatzter reifen eines pickups. reifen platzen hier minuetlich bei den schlechten strassen und ueberfuellten autos. das platzen eines lkws vor unserem bus kostete unserem busfahrer seine frontscheibe.
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EINTRAG NR 11 nach oben
MOULMEIN-FRIDAY 23.3.2007, 14:58
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VIEL UNTERWEGS
wir melden uns mal auf die schnelle. wir sind mittlerweile wieder in yangon, aber ich werde mal nur den teil bis moulmein reinstellen.
wir hatten also nach der relativ entspannten nachtfahrt nur ein paar stunden in yangon und fuhren dann am dienstag abend noch mit dem nachtbus nach moulmein. das liegt oestlich von yangon, etwa schon 80km in dem schmalen suedlichen burmastreifen. weitere 50km suedlich gehts dann fuer touristen nicht mehr weiter.
die busfahrt ueber nacht war anstrengend. das heisst ich schlief ganz gut. tina dagegen nicht. gegen sechs uhr morgens zogen wir ins nette breeze guesthouse direkt am meer. die inseln lagen vor uns.
unser zimmer war riesig. ca. 9x8m und ueber 5m hoch.
kakalaken im bad. es war ein altes kolonialgebaeude, allerdings wirklich heruntergekommen, ein wenig boheme stil.
entsprechend erholten wir uns erstmal und schliefen nach. gegen mittag wagten wir uns in die hitze. der ort bruetete vor sich hin. kaum autos auf den strassen, nur am zentralen sehr schoenen markt. ein paar pferdekutschen gallopierten vorbei und wir liefen gemaechlich durch den wirklich netten beschaulichen und von palmen uebersaaeten ort. das mon museum war sehr duerftig, aber zumindest eine abkuehlung.
gegen nachmittag liefen wir auf den heiligen berg und sahen uns die pagoden an. das highlight war, dass uns ein moench die tueren eines alten verranzten klosters zeigte, in das sich die verjagte koenigin seidon des vorletzten koenigs mindon als nonne zurueckzog. der blick von oben auf die stadt war mal wirklich was wert. wir sahen ein dunstloses gruen und eine exotische kolonialstadt.
den abend verbrachten wir dann nach einem entspannten tag am dawai pier bei gutem lokalen essen.
dawai pier bedeutet jedoch nicht - jens aufgepasst! - dass noch boote von moulmein nach dawai fahren. das ist 20 jahre her. ebenso erzaehlte uns der hotelchef, dass es unmoeglich ist auf dem landweg nach dawai in den sueden zu gelangen. schon garnicht mit dem fahrrad. dazu ist die lage da unten zu unsicher und die regierung hat wegen der auslaender bedenken.
der ort hat seit zwei jahren nen neuen bahnhof (er sieht aus wie 10 jahre alt). tickets gibts nun nur dort. die riesige bruecke ueber den fluss ist auch fertig. die alten doppelstockfaehren fahren also leider nicht mehr.
am mittwoch frueh sollte es dann nach kyaikto gehen...
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EINTRAG NR 10 nach oben
YANGON-TUESDAY 20.3.2007, 11:51
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ON THE ROAD
wir haben das britische koloniale bergdorf pyin u lwin ausfallen lassen fuer einen ausgedehnten mandalay tag. das hiess zunaechst ausschlafen und entspannt fruehstuecken. am vormittag, vor dem 12 uhr checkout fuhren wir mit dem localbus zur mahamuni pagode. der hier sitzende buddha hat um die 10 tonnen blattgold auf sich drauf, das die pilger praktisch rund um die uhr auf ihn kleben. entsprechend unfoermig sieht er aus. wir beobachtetetn weiterhin wie eine kleine schar von jungs, geschminkt und geschmueckt, von ihren muettern verfolgt, feierlich in ihr novizen leben aufgenommen werden. die kleinen sehen dann aus wie moenche, sind aber zunaechst pali-(buddha) sprache lernende novizen, eine art vorstufe.
zurueck gings wieder authentisch und billig mit dem pickup. wir mieteten uns fahrraeder fuer den nachmittag und fuhren in den beschaulichen osten der stadt. oestlich der koenigsstadt sieht der strassengrundriss genauso aus. nur wirkt mandalay hier viel ruhiger, fast doerflich gegen den dreck in der city. wir sahen uns den koenigspalst an, studierten ein wenig die geschichte und fuhren weiter zu zwei monasteries und drei pagoden, bevor wir gegen fuenf den mandalay hill mit den fuessen bestiegen. die kleinen kinder, die einen staendig postkarten und kieselsteine verkaufen wollen bringen ne menge willenskraft mit (siehe bild). der sonnenuntergang war extrem diesig. ein deutscher tourist meinte, dass waldbraende in indonesien dafuer verantwortlich sind.
im mann-restaurant gabs gutes essen und bier und einige touristen. wir liessen uns noch etwas fuer die fahrt einpacken, da wir gegen 10:30pm, allerdings wieder etwas zu frueh, mit dem nachtzug nach yangon ausrollten.
den abend davor assen wir in nem strassenrestaurant, mit einer art garkueche. extrem unhygienisch sah es zumindest aus. aber wir vetrugen alles erstklassig bisher.
mittlerweile sind wir in yangon. wir haben uns ein billiges aber sehr nettes hotel fuer den tag genommen. das zimmer als dachterasse praktisch. wir sind aber nicht mehr lange hier, da wir nachher mit dem nachtbus nach moulmein im osten fahren. wir versuchen uns von dort zu melden.
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EINTRAG NR 9 nach oben
MANDALAY-SUNDAY 18.3.2007, 15:19
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ROAD TO MANDALAY
um 05:05 legte das boot ab. nahezu ne halbe stunde zu frueh. das einchecken ging auch sehr zuegig, da wir das gesamte schiff fast fuer uns hatten. drei weitere paare und die besatzung waren noch an bord. ich war mit tina praktisch die gesamte fahrt allein auf dem obersten deck.
das flugzeug von heho nach bagan flog im uebrigen auch ne halbe stunde zu frueh ab. glueck dass wir rechtzeitig da waren.
die road to mandalay, die wasserstrasse zwischen bagan und mandalay ist im sommer immer etwas schwierig zu befahren, da der fluss sehr wenig wasser fuehrt. somit fuhren wir ne weile immer wieder zickzack und die fahrt dauerte bis abends um sechs zum sonnenuntergang.
und es paassierte das was kommen musste. das boot blieb 10km vor mandalay direkt vor der antiken stadt sagaing im sand stecken. es manoevrierte sich von selbst wieder heraus und wir legten den rest der fahrt im pickup zurueck.
dieser zwischenfall vor der kulisse von sagaing (unzaehlige golden glaenzende pagoden auf dem sagaing hill) mit den kindern am ufer und der untergehenden sonne war allerdings ein entzueckendes erlebnis.
ich hatte das royal city hotel gebucht, da ich wusste dass wir spaet ankommen. fuer die katz. es war zwar sehr nobel, aber fuer uns fast zu mondaen und etwas unguenstig gelegen. wir holten uns am abend noch tickets fuer die nachtfahrt nach yangon am dienstag abend (nicht denen glauben, die euch sagen es gaebe keine nachtzuege mehr zwischen MAN und YAN).
wir assen in nem indischen restaurant. fuer kleinstes geld. und hatten innerhalb von ner sekunde etwa 80 schaelchen mit was drin vor uns zu stehen. teilweise wars aber ungeniessbar.
wir zogen heute morgen um. ins akzeptable und halb so teure unity hotel direkt im zentrum.
restaurants und hotels und schrilles geschrei um uns herum. die stadt ist schachbrettartig um den koenigspalast (2x2km flaeche mit mauer und graben) angelegt und einfach nur laut und staubig und vollkommen abgasverseucht.
gegen halb elf fuhren wir mit dem kleinen pickup und nem kleinen netten hotelguide in die umgebung. nach sagaing, nach inwa und nach amarapura. es waren alle mal koenigsstaedte. im 14. jahrhundert.
es gab ne menge historisches zu sehen, pagoden, kloester, teakholz und zum beispiel die u bein bridge, die mit 1,2km laengste teakholzbruecke der welt. bei sunset natuerlich, weil fuers fotoalbum.
alles in allem wars nett aber auch recht anstrengend, da die aersche mal so richtig durchgeschuettelt wurden und die lungen ordentlich ne ladung oelverbranntes inhalieren durften.
fuer morgen steht noch kein genauer plan. wir ueberlegen ob wir fuer nen halben tag in die berge ins koloniale pyin u lwin reisen sollten oder in der stadt bleiben fuer zb den koenigspalast.
das werden wir dann beim naechsten mal berichten.
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EINTRAG NR 8 nach oben
BAGAN-SUNDAY 18.3.2007, 14:46
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THE ANCIENT FIELDS
ok. es hat ein bisschen gedauert. nachdem wir uns die pagoden zum groessten teil auf dem fahhrad erkundet hatten, waren wir am freitag abend ziemlich erschlagen. wir mieteten die raeder fuer 60 cent den tag und waren bereits gegen morgen in den verdoerrten feldern, in denen die teilweise fast 1000 jahre alten recht grossen pagoden stehen. ca. 3000 gibts von ihnen, die groesste ueber 60m hoch.
wir legten die strecke am vormittag und dann noch mal am spaeten nachmittag zurueck. beide male etwa 15km. und das unter einer ungeschuetzten sonne von 60grad. wir konnten leider das wasser nicht trinken da es waehrend des trinkvorganges verdunstete.
am spaeten mittag goennten wir uns ne burmanische massage. je ne stunde. an dieser stelle traf ich vor ca. einem jahr jens vom sportstudio, der damals ebenfalls gerade ne massage hinter sich hatte.
den sonnenuntergang feierten wir zunaechst an der vollstaendig vergoldeten shwezagon pagode und anschliessend auf der hoechsten aller pagoden mit gutem ausblick. mit etwa 2 milliarden touristen.
nachdem die sonne hinterm berg war, fluechteten 1,95 mrd. von ihnen in ihre touribusse.
wir gingen frueh ins bett, da am naechsten tag um fuenf die fahrt mit dem boot nach mandalay anstand.
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EINTRAG NR 7 nach oben
KALAW, SHAN STATE-THURSDAY 15.3.2007, 16:59
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GROSSARTIGER INLE SEE
wir sind mittlerweile schon ein stueck weiter in bagan, aber der reihe nach.
wir standen am mittwoch frueh auf und vergassen den pullover mit auf den see zu nehmen. morgens gegen acht auf ueber 1000m hoehe ists noch ziemlich kuehl. und der bootsfahrer legte ein gutes tempo vor. wir mieteten uns einen fahrer mit boot (longtail) fuer 15000 kyat (12USD) und fuhren zunaechst 5km von unserem dorf naungshwe den kanal entlang bis der riesige see kam. er ist im durchschnitt 1 m tief und voller fische und schlingpflanzen. kleine kinder und alte maenner fischen mit der einbeinrudertechnik. an ihnen tuckerten wir vorbei in richtung seedoerfer. der see ist voll von diesen kleinen doerfern, auf stelzenhaeusern gebaut. die kleinen gassen bestehen aus wasserstrassen. schulen, kranken- und wohnhaeuser sind alle teil des sees. manche menschen kommen gar nicht runter vom see.
die tour beinhaltete den besuch einiger handwerkslaeden. aber das war zu erwarten. sie waren wenigstens nicht so penetrant wie in indien. wir tranken tee, ich rauchte selbstgedrehte zigarren und wir kauften einen selbstgemachten ueberteuerten papierfaecher.
die schwimmende pagode war der letzte hoehepunkt bis wir wieder zurueck ins hotel fuhren. mit dem pickup und einigen einheimischen gings dann ueber grauenhafte schlagloecher und 13km in knapp einer stunde zum naechsten dorf.
wir trafen zufaellig ein taxi das uns die 1,5 stunden fuer kleinstes geld mit nach kalaw nahm. es sollte sich um ein englisch kolonial gepraegtes dorf handeln. war aber nur zum teil der fall. es gab die kalaw baptist sowieso church. dort setzten wir uns zum sonnenuntergang rein. im naechsten augenblick ertoente eine art gospel chor aus einer ecke der kirche. sie probten und es hoerte sich einfach unglaublich an. der gemeindepfarrer kam zu uns und erzaehlte ein paar geschichten zur christlichen gemeinde der region. immerhin 500 mitglieder. wahrscheinlich aus britischer kolonialzeit uebriggeblieben.
unser hotel dream villa hatte jedenfalls britischen charme. wir schliefen 10 stunden am stueck.
heute morgen charterten wir uns ein taxi und fuhren den beschwerlichen weg nach pindaya hoch. durch bruetende hitze, vorbei an vertrockneten feldern und burmesen, die schwerstarbeit auf ihnen verrichteten. wir besuchten ein markt in aungban und ernteten jede menge neugierige blicke.
wir erreichten eins der groessten heiligtuemer des landes. die pindayahoehle. sie ist bestueckt mit - keine ahnung - sicher ueber 1000 buddhastatuen. sehr skurril und einigermassen beeindruckend. anschliessend besuchten wir noch ein kloster. der beruehmte moench war mal militaerflieger in burma und wechselte dann zur roten moenchsrobe ueber. er empfaengt normalerweise alle besucher persoenlich. aber er starb vor 2 monaten, so dass dies nicht mehr moeglich war.
unser fahrer brachte uns anschliessend zum flughafen nach heho, nahm uns 40 USD ab und wir flogen ueber mandalay nach bagan.
dort sind wir nun und wir wuerden uns voraussichtlich morgen von hier wieder melden.
tina kann uebrigens ihr web.de - email account aufgrund von website restriktionen nicht oeffnen.
falls es etwas sehr wichtiges gibt, am besten ueber die reisetagebuch seite von mir ne nachricht schicken.
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EINTRAG NR 6 nach oben
INLE LAKE-TUESDAY 13.3.2007, 16:19
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GANZ RUHIG
na mal sehen ob das in diesem tempo weitergeht. bisher hats ja jeden abend mit dem internet locker funktioniert. selbst hier in der abgeschiedenheit am fuss der shan berge am inle see, wo der moench in seinem monastery noch den wohlhabendsten eindruck macht, gibt es kleine schilf- und holzverschlaege wo das netz laeuft, wenn auch nur langsam.
die wartehalle im domestic flughafen von yangon aehnelte eher einem speckigem jahrmarkttreiben. tina war entsprechend etwas wankelmuetig ob ihrer flugangst. vom flughafen heho, 500km noerdlich von yangon in den bergen fuhr uns ein taxi fuer 20 USD nach naungshwe. der ort liegt an einem kleinen kanal, der wiederum in den - ich sag mal 20km x 10km grossen - inle see fliesst. der see ist praktisch heilig. auf ihm leben die menschen teilweise ihr ganzes leben und betreten kein land. die fahrt war einigermassen ruppig und wir sind froh dass wir die fluege eingebaut haben, da ich mir nicht vorstellen will in welcher konsistenz sich mein hintern nach 11 tagen taxi durch myanmar befunden haette. die strasse war dabei fuer hiesige verhaeltnisse nicht mal schlecht.
fuer 15 USD zogen wir ins goldstarhotel. ohne gross zu suchen. gut gelegen, guter standard. der ort ist sehr ueberschaubar. das zentrum besteht aus pagode und marktplatz. heute war markt. die benachbarten doerfer wechseln sich in der hinsicht ab.
wir mieteten ein fahrrad und schauten uns im staubigen dorf um, das von touristen nicht gerade gut besucht war. die menschen wirken gegenueber der stadtbevoelkerung nochmal um vieles aermer. wir machten dann zum sonnenuntergang ne kleine bootstour auf den umliegenden kanaelen und sahen wie die menschen leben. eigentlich nicht vorstellbar. kleine einraumbambushuetten mitten in den reisfeldern sind die wohnung einer familie.
wir besuchten einen moench in seinem kloster mit pagodenwald. mitten im feld. der moench betete uns stolz 100 deutsche staedtenamen und 20 deutsche politiker her. durch sein kloster fiel dazu sehr schoen das sonnenuntergangslicht aufs teakholz.
neben unserem hotel gibts ein kleines burmarestaurant - das mc cook, wo wir nicht schlecht (burmacurry+reis) zum abend speisten. der ort ist mit dem sonnenuntergang praktisch tot, dunkel und ausgeschaltet.
aber so ist das auf dem land in myanmar. es geht sehr sehr gemaechlich und bescheiden zu. eigentlich wie vor 200 oder vielmehr wie vor 500 jahren.
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EINTRAG NR 5 nach oben
YANGON, MYANMAR-MONDAY 12.3.2007, 19:10
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MINGALA BA - TIN SOE
wir waren dabei unser gepaeck im flughafen yangon vom laufband zu nehmen, als tina ein plakat mit meinem namen entdeckte. ich selber war ebenfalls ueberrascht. mit demjenigen der mich da suchte, hatte ich vor wenigen wochen noch per email eine myanmar-autotour besprochen. ich hatte allerdings auf fluege umgestellt und ihn es anscheinend nicht wissen lassen.
in dem augenblick als wir mit ihm im taxi in die stadt wollten, kam tin soe angerannt und hielt ein weiteres plakat mit meinem namen (markus+1 - um genauer zu sein) ins auto. mit tin soe war ich letztes jahr am ngwe saung beach. es war wirklich ein bemerkenswerter augenblick und ich gebe zu dass es sogar ein wenig bewegend war. er und sein freund waren damals fuer zwei tage meine taxifahrer.
mal schaun, vielleicht machen wir mit ihm noch mal ne tour. nach mawlamyine im osten, wenn wir naechste woche aus dem norden wieder zurueck sind.
wir bezogen das city star hotel direkt neben der city hall an der sule pagode. zentraler kann man praktisch nicht wohnen. das zimmer liegt im achten stock mit einer mehr als ordentlichen aussicht. geraeumig, mit ac, sauber und mit internet anschluss. es hat auch den ein oder anderen taler gekostet. wir checkten ein paar organisatorische dinge wie zb unsere geplante ausreise aus myanmar ueber kawthoung nach thailand. es scheint machbar. die ausreise-permission gibts da unten. und zwischen dem 300km noerdlichen myeik und kawthoung fahren scheinbar taeglich boote.
ich kaufte mir ein oberhemd. ich komme mir hier mit buntbedruckten t-shirts unwohl vor. der burmese traegt longyi (eine art wickelrock) und ein sauberes, helles oberhemd. die frauen sind in der regel klein und sehr zierlich und tragen helle paste im gesicht. dazu sind sie freundlich und sie laecheln fast durchgehend.
ich geniesse es wieder hier zu sein. es ist einfach beeindruckend. es ist alles ziemlich aermlich und speckig. die garkuechen in den strassen produzieren komisch riechende duefte und daempfe.
aber die leute scheinen es zu lieben. sie zetern und handeln und fuchteln aber es ist alles entspannt. die wenigen autos die hier so rum fahren machen ganz schoen theater. sie hupen, stinken und fahren relativ wild und unkonventionell umher.
wir besuchten die sule pagode und mussten uns dann sputen, um noch vor sonnenuntergang an der grossartigen shwedagon-pagode zu sein. ich stelle das bild nochmals - wie letztes jahr schon - ins netz.
wir trafen tin win, einen moench. das heisst er traf uns. er wollte, wie es dort ueblich ist, eine bekanntschaft mit der westlichen welt machen. die burmesen sind fleissige englisch-schueler und saugen alles auf, was sich ihnen an internationalitaet bietet.
so verging mindestens ne stunde, bis wir hunger hatten und beschlossen in ein rooftop-restaurant im 24. stock zu gehen. mit blick auf yangon, die gold leuchtende shwedagon pagode und mit einem nahezu luxurioesen 5-gaenge menue. das soll aber die ausnahme bleiben.
die stadt am spaeten abend wirkt etwas duester. es brennen nur vereinzelt ein paar neonroehren, aber es gibt noch garkuechen und strassenrestaurants mit puppenstubenplastikmoebeln, kleine jungs jagen ratten durch die strassen oder sie spielen dieses komische fussballspiel, bei dem sie sich einen kleinen korbball zu kicken und dieser nicht auf die erde fallen darf. die maenner zeigen ihre betelnussrotgefaerbten zaehne und spucken den roten saft auf die strasse.
es ist friedlich, skurril und antiquarisch. und ein wenig kolonial. also museumsreif und aus meiner sicht herzzerreissend schoen. und das ganze ist GUT bewacht.
wir sind zunaechst bis morgen hier in yangon und kommen in 9 tagen wieder zurueck. morgen fliegen wir nach heho in den norden. an den inle see.
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EINTRAG NR 4 nach oben
BANGKOK-SUNDAY 11.3.2007, 15:20
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DIE LIEBE KHAO SAN ROAD
der flughafen ist neu in bangkok. ein beton und glas kolloss. der weg ins stadtzentrum ist damit laenger geworden. sonntag kein problem. aber wahrscheinlich morgen frueh in der rushhour.
wir checkten gegen drei im new siam hotel ein, unweit der khao san road. ich schlafe nun hier bereits das fuenfte mal.
die backpacker road hat sich nicht veraendert. dieselbe sorte junger budget touristen schleicht durch die strasse und kauft sich ramsch, der in den laeden liegt und gutes thai essen in den strassenrestaurants. oder besorgt sich die weiterfahrt tickets nach ko samui oder krabi.
der koenigspalast hatte leider schon zu. wir fuhren den fluss runter mit dem wassertaxi zum palast und zurueck mit dem tuk tuk.
assen was in der khao san, ich verbrannte mir am chili den gesamten kopf. anschliessend genehmigten wir uns eine fussmassage. jetzt gibts nach dem internet noch ein gemuetliches fisch abendessen um die ecke und dann wird schlaf nachgeholt fuer morgen frueh. da gehts dann nach yangon.
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EINTRAG NR 3 nach oben
DUBAI-SATURDAY 10.3.2007, 19:22
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1001 KAMELE
der tag fing gut an. wir verschliefen und gegen 10 vor neun wollte ich dem auto einen parkschniepel besorgen. zu spaet. 8:47 bekam es fuer 150 dirham (35 euro) einen strafzettel. wir fruehstueckten mit 50 russen in einem sterilen saal des hotels. es gab huehnchenleber und milchgruetze. und cafe.
danach streiften wir durch die altsstdat von deira, noerdlich des creek. nochmals geduscht und ausgecheckt. wir hatten das hotelzimmer immerhin 28 stunden.
gegen mittag fuhren wir dann in die wueste. erst in richtung norden, 15km ins emirat sharjah. dubai und sharjah haengen zusammen. im wuestensand stehen riesige halbfertige pseudowolkenkratzer. kein toller anblick. irgendwann gings dann rein in die mondlandschaft. klima im auto wollten wir nicht. meine erkaeltung ist immer noch nicht weg. so brueteten wir dann unter tinas duldung die naechsten 5 stunden in unserem kasten.
wir hielten ab und zu und stellten uns fuern foto neben ein kamel. einmal wollten wir ein stueck in die sandduenen und blieben sofort mit den raedern stecken. tina besorgte palmenblaetter von irgendwo her. mit dieser unterlage kamen wir wieder raus.
wir erreichten al ain gegen vier. eine huebsche und beschauliche oasenstadt, 130km suedoestlich von dubai kurz vor oman. wir schauten uns ein bisschen um und erklommen die alte festung fort murabbaa, kauften uns vegetarisches fingerfood und traten den rueckweg durch die sandwueste nach dubai an. am horizont tauchte irgendwann im sonnenuntergang die skyline von dubai auf.
wir fanden schnell nen parkplatz und haengen jetzt noch ein bisschen in bur dubai ab, suedlich des creeks. wir fuhren mit einem der alten hoelzernen wassertaxis mal zur anderen creekseite nach deira und wieder zurueck.
unser auto werden wir gegen eins abgeben und vielleicht noch ne runde in ihm vorher schlafen.
3:15 die nacht startet der flieger nach bangkok.
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nächstes ziel: bangkok
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| nachricht an markus
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